Mo, 15:27 Uhr
08.01.2001
Neue Ausstellung dokumentiert den Alltag des Todes
Nordhausen (nnz). In der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist heute die Ausstellung "Gesichter des Lagers" eröffnet worden. Die Exposition in der alten Feuerwache ist bis zum 29. Januar zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte zu besichtigen.
Begrüßt wurden die Besucher am Eröffnungstag unter anderem vom Studiendekan für Sozialmanagement an der Nordhäuser Fachhochschule, Prof. Dr. Georg Hey. Gemeinsam mit einer Partnerin hatte sich Prof. Hartmut Bargfrede, der sich intensiv mit Themen des Dritten Reiches beschäftigt, auf Spurensuche gemacht. Innerhalb dieses Projektes ist eine Sammlung von Fotografien aus dem Konzentrationslager Auschwitz und dem Vernichtungslager Birkenau entstanden, die mit beklemmender Klarheit die Maschinerie der Todeslager dokumentieren.
Unzählige Fotos sind von beiden Forschern gesammelt und für die Ausstellung ausgewertet worden. Die Ausstellung zeigt mit 34 Aufnahmen in schwarz-weiß einen Querschnitt des Terrors in den beiden Lagern. Als Begleitung zur Ausstellung ist in einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte und der Fachhochschule Nordhausen eine Veranstaltung für Studenten geplant. Am 26. Januar wird im Medienraum der Gedenkstätte die Möglichkeit geboten, sich anhand eines Films über das KZ-Auschwitz mit Original-Bilddokumenten zu informieren. Zudem werden Überlebende des Holocaust über ihr Schicksal berichten. Die Veranstaltung, die um 14 Uhr beginnt, ist öffentlich.
Autor: nnzBegrüßt wurden die Besucher am Eröffnungstag unter anderem vom Studiendekan für Sozialmanagement an der Nordhäuser Fachhochschule, Prof. Dr. Georg Hey. Gemeinsam mit einer Partnerin hatte sich Prof. Hartmut Bargfrede, der sich intensiv mit Themen des Dritten Reiches beschäftigt, auf Spurensuche gemacht. Innerhalb dieses Projektes ist eine Sammlung von Fotografien aus dem Konzentrationslager Auschwitz und dem Vernichtungslager Birkenau entstanden, die mit beklemmender Klarheit die Maschinerie der Todeslager dokumentieren.
Unzählige Fotos sind von beiden Forschern gesammelt und für die Ausstellung ausgewertet worden. Die Ausstellung zeigt mit 34 Aufnahmen in schwarz-weiß einen Querschnitt des Terrors in den beiden Lagern. Als Begleitung zur Ausstellung ist in einer Kooperation zwischen der Gedenkstätte und der Fachhochschule Nordhausen eine Veranstaltung für Studenten geplant. Am 26. Januar wird im Medienraum der Gedenkstätte die Möglichkeit geboten, sich anhand eines Films über das KZ-Auschwitz mit Original-Bilddokumenten zu informieren. Zudem werden Überlebende des Holocaust über ihr Schicksal berichten. Die Veranstaltung, die um 14 Uhr beginnt, ist öffentlich.


