So, 20:04 Uhr
25.04.2010
Sieg zum Abschluss
Ihren letzten Auftritt in der Landesliga hatten die Handballer des NSV in Arnstadt gegen die SG Arnstadt/Plaue. Der Meister müsste diese Auswärtshürde stark ersatzgeschwächt nehmen, da berufsdingt einige Spieler passen mussten. Wie das Abenteuer ausging, weiß Frank Ollech...
So machte sich der keine Haufen auf, die letzten zu vergebenen Punkte der Saison zu erkämpfen. Nicht einfach mit 10 Spielern, wovon einer, Sebastian Kreutz, noch nicht voll einsatzfähig war. Torhüter hingen hatten die Südharzer reichlich. So nahm Karsten Scholz seinen Abschied aus dem Tor wörtlich und schlüpfte in das Dress mit der Nummer 13.
Die Begegnung selbst begann mit einer Expresseinlage der Südharzer. Eine schnellen 4:0 Führung verblüfte die Gastgeber, ehe sie danach ihren ersten Treffer erzielen konnten. Der Abstand wurde bis zum 6:2 auf vier Tore gehalten. Danach zog ein Hauch von Schlendrian ins Spiel ein. Die Abwehr stand gut, nur im Angriff wollte es nicht richtig klappen.
Bis zur Pause bremste die Personalnot den Angriff aus. Ein Spielfluss war kaum zu erkennen und die Torwurfeffektivität versteckte sich in den Niederungen der Liga. Dies nutzten die Gastgeber aus, um ihrerseits den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 5:6 keimte noch einmal Hoffnung bei den Spielern der SG und ihren 200 Anhängern in der Halle. Es war aber nur ein kleines Strohfeuer, welches die Gastgeber abbrannten.
Der NSV fing sich wieder und übernahm die Initiative. So wurde zur Pause der alte Abstand von vier Treffern wieder hergestellt(14:10). Überzeugend war die Vorstellung bis dahin nicht. Die Südharzer taten nicht mehr als sie mussten und ließen dabei noch viele Möglichkeiten ungenutzt.
Im zweiten Abschnitt verwalteten sie den Vorsprung nur noch, da die SG Spieler im weiteren Spielverlauf glücklos agierten. So wuchs der Vorsprung sogar noch an. Über die Stationen 18:13 und 25:18, seigerte sich der NSV auf 28:20. Die Begegnung war entschieden. Die ohnehin nicht gerade von Höhepunkten geprägte Begegnung verflachte vollends. Nach 60 Minuten erlösten die nicht geforderten Schiedsrichter alle Beteiligten und Zuschauer beim Stand von 32:26 für den NSV.
Es war ein Arbeitssieg, mehr war eigentlich auch nicht zu erwarten. Da die Platzierungen beider Vereine schon vor der Begegnung feststanden, war die Motivation entsprechend und somit das Spiel kein Augenschmaus.
Vielmehr waren die Augen nach Treffurt gerichtet. In einem wahren Endspiel um Platz zwei, berechtigt derzeit zum Aufstieg, standen sich Schnellmannshausen und Mühlhausen gegenüber. Nach der Niederlage des NSV gegen Schnellmannshausen rückte die Begegnung immer mehr in den Brennpunkt. Der Vfb TM zerschlug mit einem sicheren 25:21 Sieg die Hoffnungen von Schnellmannshausen und folgt dem NSV ins Oberhaus.
Frank Ollech
Kai Näther/ Sören Ahlert /Karsten Scholz/ Stefan Fuhrmann 8/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 5/ Marco Holznagel 4/ Mathias Thiele 5/ Sebastian Kreutz 2/ Marcel Effenberger 4
Autor: nnzSo machte sich der keine Haufen auf, die letzten zu vergebenen Punkte der Saison zu erkämpfen. Nicht einfach mit 10 Spielern, wovon einer, Sebastian Kreutz, noch nicht voll einsatzfähig war. Torhüter hingen hatten die Südharzer reichlich. So nahm Karsten Scholz seinen Abschied aus dem Tor wörtlich und schlüpfte in das Dress mit der Nummer 13.
Die Begegnung selbst begann mit einer Expresseinlage der Südharzer. Eine schnellen 4:0 Führung verblüfte die Gastgeber, ehe sie danach ihren ersten Treffer erzielen konnten. Der Abstand wurde bis zum 6:2 auf vier Tore gehalten. Danach zog ein Hauch von Schlendrian ins Spiel ein. Die Abwehr stand gut, nur im Angriff wollte es nicht richtig klappen.
Bis zur Pause bremste die Personalnot den Angriff aus. Ein Spielfluss war kaum zu erkennen und die Torwurfeffektivität versteckte sich in den Niederungen der Liga. Dies nutzten die Gastgeber aus, um ihrerseits den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 5:6 keimte noch einmal Hoffnung bei den Spielern der SG und ihren 200 Anhängern in der Halle. Es war aber nur ein kleines Strohfeuer, welches die Gastgeber abbrannten.
Der NSV fing sich wieder und übernahm die Initiative. So wurde zur Pause der alte Abstand von vier Treffern wieder hergestellt(14:10). Überzeugend war die Vorstellung bis dahin nicht. Die Südharzer taten nicht mehr als sie mussten und ließen dabei noch viele Möglichkeiten ungenutzt.
Im zweiten Abschnitt verwalteten sie den Vorsprung nur noch, da die SG Spieler im weiteren Spielverlauf glücklos agierten. So wuchs der Vorsprung sogar noch an. Über die Stationen 18:13 und 25:18, seigerte sich der NSV auf 28:20. Die Begegnung war entschieden. Die ohnehin nicht gerade von Höhepunkten geprägte Begegnung verflachte vollends. Nach 60 Minuten erlösten die nicht geforderten Schiedsrichter alle Beteiligten und Zuschauer beim Stand von 32:26 für den NSV.
Es war ein Arbeitssieg, mehr war eigentlich auch nicht zu erwarten. Da die Platzierungen beider Vereine schon vor der Begegnung feststanden, war die Motivation entsprechend und somit das Spiel kein Augenschmaus.
Vielmehr waren die Augen nach Treffurt gerichtet. In einem wahren Endspiel um Platz zwei, berechtigt derzeit zum Aufstieg, standen sich Schnellmannshausen und Mühlhausen gegenüber. Nach der Niederlage des NSV gegen Schnellmannshausen rückte die Begegnung immer mehr in den Brennpunkt. Der Vfb TM zerschlug mit einem sicheren 25:21 Sieg die Hoffnungen von Schnellmannshausen und folgt dem NSV ins Oberhaus.
Frank Ollech
Kai Näther/ Sören Ahlert /Karsten Scholz/ Stefan Fuhrmann 8/ Thomas Riemekasten 4/ Martin Stritzel 5/ Marco Holznagel 4/ Mathias Thiele 5/ Sebastian Kreutz 2/ Marcel Effenberger 4
















