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So, 11:29 Uhr
18.04.2010

Chancen vertan

Zum 20. Mal trafen sich die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Nordhausen zu ihrer Verbandsversammlung. Auch der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, war mit dabei...


Gegenüber der nnz sagte Jung, dass er vom Verlauf der Verbandsversammlung insgesamt enttäuscht sei. Man habe keine eindeutigen Ziele der künftigen Arbeit genannt, keine konkreten Vorgaben erstellt und keine Forderungen an die Politik aufgemacht. "Dabei gibt es gerade mit der Atemschutztauglichkeit der Kameraden oder der Tagesbereitschaft unter den Freiwilligen Feuerwehren genügend Probleme, die einer Lösung bedürfen", so Jung zur nnz.

Im Rechenschaftsbericht sei zwar viel gelobt, jedoch wenig Kritisches offen angesprochen worden. Auch von der Vertreterin des Landrates habe man keine konkreten Zahlen gehört, wie viel Geld die Kreisverwaltung für den Brandschutz in diesem Jahr bereitstellen wolle. Keine befriedigenden Aussagen habe es laut Jung zur Neuordnung der Stützpunktfeuerwehren gegeben.

Für Gerd Jung wurde mit der gestrigen Versammlung eine Chance vertan, auf die Probleme der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Nordhausen aufmerksam zu machen. "Die können nur gemeinsam gelöst werden und dazu müssen alle Gremien des Landkreises und der Stadt Nordhausen endlich an einem Strang ziehen. Nur wenn der gesamte Landkreis mit einer kräftigen Stimme spricht, dann können wir in Erfurt auch Gehör finden", meint Jung abschließend zur nnz.
Autor: nnz

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Kommentare
EWolff
20.04.2010, 12:00 Uhr
Chancen vertan?
Der einzige Verlierer der 20. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen in Niedersachswerfen am vergangenen Samstag war der Kamerad Jung, Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen.

Sein eingereichter Antrag zur vorfristigen Neuwahl des Vorstandes wurde nur mit 1 Stimme (seiner Stimme, nicht mal die Ortsteilfeuerwehren der Stadt Nordhausen unterstützen ihn) befürwortet und somit ad acta gelegt. Als schlechter Verlierer verließ er auch vorzeitig die Veranstaltung.

Wir als Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Nordhausen bedanken uns, trotz der Kritik von Herrn Jung, für die Grußworte der anwesenden Gäste.
Besonders das Grußwort des Kreisvorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes sollte sich Kam. Jung zu Herzen nehmen.

Die Neuordnung der Stützpunktfeuerwehren des Landkreises Nordhausen (ob notwendig oder nicht) fällt nicht in das Ressort des Kreisfeuerwehrverbandes sondern obliegt einzig und allein dem Landkreis Nordhausen. Die Aussage, alle Gremien des Landkreises Nordhausen und der Stadt Nordhausen sollen endlich an einem Strang ziehen, wünschen wir uns seit Jahren und besonders seit der Amtseinführung des Herrn Jung.

In meinem Bericht führte ich aus:“ Stehen wir unseren Mann, unsere Frau als Feuerwehr in der Kommune, aber für den Menschen, als Einheit, das Ganze zu sehen und nicht immer nur Abschnitte von Machtverhältnissen. Konkret wünsche ich das mir in dem Verhältnis BF Nordhausen und Freiwillige Feuerwehren.

Vergessen wir endlich die alten Machtstrukturen der DDR und leben die Situation heute. Nicht Machtkämpfe auszutragen, sondern als Vertraute, die das gleiche Ziel haben – dem Menschen zu helfen – zusammen zu arbeiten, über Grenzen zu schauen und gegenseitig sich den nötigen Respekt zukommen zu lassen.“

Die BF Nordhausen ist nicht d i e Feuerwehr des Landkreises, sondern eine unter vielen Feuerwehren des Landkreises. Der KFV steht beratend zur Seite, hat auch seine eigene Meinung über bestimmte Probleme, kann und will sich aber nicht in die Kompetenzen des Landkreises und des Kreisbrandinspektors einmischen, ist aber dankbar für jede Einladung an die Beratungstische.
E.Wolff
Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes
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