Do, 22:57 Uhr
01.04.2010
Wackers Ostern
Während am Samstag der Tabellendritte der Thüringenliga FSV Wacker 90 Nordhausen beim sieglosen Schlusslicht FC Thüringen Weida antritt, empfängt der Bezirksligist und Tabellenführer Wacker II am gleichen Tag um 15.00 Uhr den Tabellenzweiten, die SG Wüstheuterode/Mackenrode…
Die Begegnung in Weida (Nachholspiel vom 9. Spieltag im Oktober 2009) wurde zum vierten Male vom TFV angesetzt. Immer wieder durchkreuzte die Witterung eine geplante Austragung. Nun wird wohl endlich für Wacker mit sechs Monaten Verspätung die Hinrunde abgeschlossen.
Erst drei Siege konnte Wacker in dreizehn Spieljahren der DDR- und Landesliga in Weida einfahren. Im September 2008 fiel der mit 5:0 außergewöhnlich hoch aus. Die Tore für Nordhausen schossen Torsten Klaus (14.), Sven Pistorius (29.), Alexander Töpfer (63.), Stephan Hoffmann (73.) und Jacek Ciesla in der 85. Minute. Weida war damals sportlicher Absteiger, jedoch durch den Rückzug Geisas in der Thüringenliga verblieben.
In dieser Saison spielten die Osterburgstädter bisher eine sehr bescheidene Rolle, aber mit eindeutig steigender Tendenz. Da hat doch der in 17 Spielen mit 17 Niederlagen belastete FC Thüringen Weida am vergangenen Sonntag tatsächlich beim 1:1 in Borsch verdient den ersten Punkt erkämpft. Zuvor schon attestierte man den Weidaern in Altenburg eine sehr starke erste Halbzeit und gegen Gera bestach ihre Kampfkraft.
Die Nordhäuser müssten dadurch genügend gewarnt sein, damit Wacker nicht die erste Mannschaft ist, gegen die der FC Thüringen gewinnt. Auf alle Fälle werden die Einheimischen auf dem Roten Hügel um 14.00 Uhr versuchen, eine Osterüberraschung zu bereiten – sei es durch das Anrühren einer Betonmischung um den eigenen Strafraum oder mit einer anderen taktischen Finesse.
Die spielerischen Potenzen der Südharzer sollten trotzdem genügen, um auswärts erfolgreich zu sein, auch wenn vielleicht sehr viel Geduld aufgebracht werden muss. Wie schwer es werden kann, zeigte sich beim einstigen Heimspiel gegen den FC Motor Zeulenroda, das 48 Stunden später Gastgeber der Wackeren in einem weiteren Nachholspiel sein wird.
Diese Zeulenrodaer waren es, die Wacker die bisher einzige Heimniederlage der Saison beibrachten. Wenn man außerdem bedenkt, dass Nordhausen nur ein einziges Mal im Zeulenrodaer Waldstadion gewann und zwei Tage zuvor das Spiel in Weida sowie die zweite weite Anreise in kürzester Zeit wegstecken muss, so ist das schon ein Härtetest.
Das war die Wacker-Elf beim bisher einzigen Sieg in Zeulenroda im April 2004:
Finsterbusch – Nebelung, Aschenschwandtner, Taute, Demmer, Pohl, M. Verkouter, D. Verkouter, Kohlhause (45. Mook), Kulbacki, Ranzinger (88. Dornhofer). Den 2:1-Erfolg sicherte Kulbacki mit zwei Freistoßtreffern. Beim Blick auf das Aufgebot sieht man die Schnelllebigkeit des Fußballs.
Auch Sondershausen verlor das Hinspiel in Zeulenroda und am vergangenen Spieltag schlug Motor die Wismut aus Gera. Über die Steigerungsfähigkeit der Mannschaft muss wohl nicht mehr gesagt werden. Aber Wacker möchte trotzdem möglichst erfolgreich bestehen. Nur fünf Tage später geht die Reise dann innerhalb einer Woche zum dritten Mal wieder nach Ostthüringen, zum SV Schmölln 1913.
Die zweite Mannschaft steht am Sonnabend um 15.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark gegen die SG Wüstheuterode/Mackenrode und am Ostermontag um 14.30 Uhr beim SV Fortuna Körner ebenfalls vor zwei wichtigen Bewährungsproben.
Kann der Tabellenzweite Wüstheuterode/Mackenrode bezwungen werden (Hinspiel mit 1:2-Niederlage Wackers), bliebe die Reserve Tabellenführer. Der Gegner hat erst ein Auswärtsspiel verloren und will auf keinen Fall drei Punkte abgeben, um in einem weiteren Nachholspiel an Wacker II vorbeiziehen zu können. Man spürt die knisternde Spannung bei dieser Konstellation förmlich.
KLAUS VERKOUTER
Autor: nnzDie Begegnung in Weida (Nachholspiel vom 9. Spieltag im Oktober 2009) wurde zum vierten Male vom TFV angesetzt. Immer wieder durchkreuzte die Witterung eine geplante Austragung. Nun wird wohl endlich für Wacker mit sechs Monaten Verspätung die Hinrunde abgeschlossen.
Erst drei Siege konnte Wacker in dreizehn Spieljahren der DDR- und Landesliga in Weida einfahren. Im September 2008 fiel der mit 5:0 außergewöhnlich hoch aus. Die Tore für Nordhausen schossen Torsten Klaus (14.), Sven Pistorius (29.), Alexander Töpfer (63.), Stephan Hoffmann (73.) und Jacek Ciesla in der 85. Minute. Weida war damals sportlicher Absteiger, jedoch durch den Rückzug Geisas in der Thüringenliga verblieben.
In dieser Saison spielten die Osterburgstädter bisher eine sehr bescheidene Rolle, aber mit eindeutig steigender Tendenz. Da hat doch der in 17 Spielen mit 17 Niederlagen belastete FC Thüringen Weida am vergangenen Sonntag tatsächlich beim 1:1 in Borsch verdient den ersten Punkt erkämpft. Zuvor schon attestierte man den Weidaern in Altenburg eine sehr starke erste Halbzeit und gegen Gera bestach ihre Kampfkraft.
Die Nordhäuser müssten dadurch genügend gewarnt sein, damit Wacker nicht die erste Mannschaft ist, gegen die der FC Thüringen gewinnt. Auf alle Fälle werden die Einheimischen auf dem Roten Hügel um 14.00 Uhr versuchen, eine Osterüberraschung zu bereiten – sei es durch das Anrühren einer Betonmischung um den eigenen Strafraum oder mit einer anderen taktischen Finesse.
Die spielerischen Potenzen der Südharzer sollten trotzdem genügen, um auswärts erfolgreich zu sein, auch wenn vielleicht sehr viel Geduld aufgebracht werden muss. Wie schwer es werden kann, zeigte sich beim einstigen Heimspiel gegen den FC Motor Zeulenroda, das 48 Stunden später Gastgeber der Wackeren in einem weiteren Nachholspiel sein wird.
Diese Zeulenrodaer waren es, die Wacker die bisher einzige Heimniederlage der Saison beibrachten. Wenn man außerdem bedenkt, dass Nordhausen nur ein einziges Mal im Zeulenrodaer Waldstadion gewann und zwei Tage zuvor das Spiel in Weida sowie die zweite weite Anreise in kürzester Zeit wegstecken muss, so ist das schon ein Härtetest.
Das war die Wacker-Elf beim bisher einzigen Sieg in Zeulenroda im April 2004:
Finsterbusch – Nebelung, Aschenschwandtner, Taute, Demmer, Pohl, M. Verkouter, D. Verkouter, Kohlhause (45. Mook), Kulbacki, Ranzinger (88. Dornhofer). Den 2:1-Erfolg sicherte Kulbacki mit zwei Freistoßtreffern. Beim Blick auf das Aufgebot sieht man die Schnelllebigkeit des Fußballs.
Auch Sondershausen verlor das Hinspiel in Zeulenroda und am vergangenen Spieltag schlug Motor die Wismut aus Gera. Über die Steigerungsfähigkeit der Mannschaft muss wohl nicht mehr gesagt werden. Aber Wacker möchte trotzdem möglichst erfolgreich bestehen. Nur fünf Tage später geht die Reise dann innerhalb einer Woche zum dritten Mal wieder nach Ostthüringen, zum SV Schmölln 1913.
Die zweite Mannschaft steht am Sonnabend um 15.00 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark gegen die SG Wüstheuterode/Mackenrode und am Ostermontag um 14.30 Uhr beim SV Fortuna Körner ebenfalls vor zwei wichtigen Bewährungsproben.
Kann der Tabellenzweite Wüstheuterode/Mackenrode bezwungen werden (Hinspiel mit 1:2-Niederlage Wackers), bliebe die Reserve Tabellenführer. Der Gegner hat erst ein Auswärtsspiel verloren und will auf keinen Fall drei Punkte abgeben, um in einem weiteren Nachholspiel an Wacker II vorbeiziehen zu können. Man spürt die knisternde Spannung bei dieser Konstellation förmlich.
KLAUS VERKOUTER


