Mo, 15:14 Uhr
30.12.2002
Thüringer Exporte weiter im Aufwind
Nordhausen (nnz). Trotz weltweiter Konjunkturschwäche konnten die Thüringer Unternehmen im ablaufenden Jahr 2002 ihr Auslandsgeschäft deutlich ausbauen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Industrie-Export nach vorläufigen Berechnungen der IHK Erfurt sogar zweistellig um 13 Prozent von 4,6 auf 5,2 Milliarden Euro.
Thüringer Unternehmen ist es zunehmend gelungen, mit wettbewerbsfähigen Produkten auf den Auslandsmärkten Fuß zu fassen, stellt IHK - Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser erfreut fest. Hauptabnehmerländer wären weiterhin Frankreich, gefolgt von den USA und Italien, Spanien, Großbritannien, Niederlande und Österreich. Kraftfahrzeuge und Autoteile, Elektrotechnik sowie Maschinenbauerzeugnisse aus Thüringer Firmen seien am meisten nachgefragt worden.
Es darf aber nicht übersehen werden, dass Thüringen inzwischen seine Spitzenstellung bei den Industrieausfuhren im Vergleich der neuen Bundesländer an Sachsen verloren hat, warnt Grusser vor zu viel Euphorie. Mit 25,7 Prozent Exportquote liege der Freistaat außerdem noch weit unter dem bundesdeutschen Durchschnittswert von 38 Prozent.
Deshalb fordert Grusser die Fortsetzung der gezielten Außenwirtschaftsförderung Thüringer Unternehmen auf hohem Niveau. 2002 hätte der Freistaat die Auslandsaktivitäten von 583 Betrieben mit rund 2,5 Mio. Euro unterstützt. Da Konjunkturimpulse im nächsten Jahr am ehesten auf außenwirtschaftlichem Gebiet zu erwarten sind, ist jede Investition in die Stärkung der Exportfähigkeit der Firmen besonders wirkungsvoll, setzt der IHK-Chef auf den Ausbau der Thüringer-Exportoffensive im Jahr 2003. Gute Chancen sieht er in der Wiederbelebung traditioneller Handelsbeziehungen mit den EU-Beitrittsländern in Osteuropa.
Autor: nnzThüringer Unternehmen ist es zunehmend gelungen, mit wettbewerbsfähigen Produkten auf den Auslandsmärkten Fuß zu fassen, stellt IHK - Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser erfreut fest. Hauptabnehmerländer wären weiterhin Frankreich, gefolgt von den USA und Italien, Spanien, Großbritannien, Niederlande und Österreich. Kraftfahrzeuge und Autoteile, Elektrotechnik sowie Maschinenbauerzeugnisse aus Thüringer Firmen seien am meisten nachgefragt worden.
Es darf aber nicht übersehen werden, dass Thüringen inzwischen seine Spitzenstellung bei den Industrieausfuhren im Vergleich der neuen Bundesländer an Sachsen verloren hat, warnt Grusser vor zu viel Euphorie. Mit 25,7 Prozent Exportquote liege der Freistaat außerdem noch weit unter dem bundesdeutschen Durchschnittswert von 38 Prozent.
Deshalb fordert Grusser die Fortsetzung der gezielten Außenwirtschaftsförderung Thüringer Unternehmen auf hohem Niveau. 2002 hätte der Freistaat die Auslandsaktivitäten von 583 Betrieben mit rund 2,5 Mio. Euro unterstützt. Da Konjunkturimpulse im nächsten Jahr am ehesten auf außenwirtschaftlichem Gebiet zu erwarten sind, ist jede Investition in die Stärkung der Exportfähigkeit der Firmen besonders wirkungsvoll, setzt der IHK-Chef auf den Ausbau der Thüringer-Exportoffensive im Jahr 2003. Gute Chancen sieht er in der Wiederbelebung traditioneller Handelsbeziehungen mit den EU-Beitrittsländern in Osteuropa.


