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Di, 07:30 Uhr
23.03.2010

Infernalische Party

In der Nacht von Samstag zu Sonntag fand die Record Release Party für das Album "The Dark Side" in Nordhausen statt. Conny und Marko von "Infernosounds" hatten eingeladen, und viele Freunde, Fans und auch Neugierige kamen. Schließlich versprach der Abend gleich zwei Bands auf der Bühne...


Eingeladen waren auch Nancy und Picco von der Band "Say-Y" aus Brandenburg, und die eröffneten gegen 21 Uhr den Abend. "Say-Y" feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag, und so brachten die Künstler im ersten Teil auch einen Querschnitt ihres musikalischen Schaffens zu Gehör. Auch wenn die Technik hier und da kleine Probleme hatte, so sprang der Funke auf das Publikum schnell über.

Dann kamen "Infernosounds" - und sie präsentierten natürlich ihr neues Album "The Dark Side". Fast eine Stunde lang spielten sie die Songs von der neuen CD, die bei einem großen Teil des Publikums schon bekannt waren, beim anderen Teil aber auch gut aufgenommen wurden. Conny zeigte eine gute Präsenz auf der liebevoll dekorierten Bühne und strafte so Kritiker Lügen, die ihr eine krankheitsbedingte Schwäche attestierten.



Nach einer Stunde dann ein erneuter Wechsel auf der Bühne - "Say-Y" spielten den zweiten Teil ihres Line-ups. Auch hier standen die Songs der vergangenen eineinhalb Jahrzehnte im Vordergrund, aber auch schon neues Material, das vermutlich in einem neuen Album zusammengefasst wird. Diesmal klappte die Technik viel besser, man merkte es sofort den Künstlern und dem Publikum an. Für den Titel "Angels" ließ sich das Publikum sogar zu einer A-cappella-Version gemeinsam mit der Band hinreißen!

Den letzten Block absolvierten dann "Infernosounds" und hatten diesen mit "Best Of" überschrieben. Jetzt hielt es wirklich niemanden mehr auf den Plätzen! Es wurde getanz und oftmals lauthals mitgesungen. Ob "Electrogirl", "Rote Tränen" oder "Pfefferkuchen" - hier musste Sängerin Conny nicht mehr allein singen!

Während des Blocks gab es drei Unterbrechungen der angenehmen Art - jedenfalls für drei Konzertbesucher, die in einer Verlosung drei CD-Pakete gewinnen konnten. Wer nicht zu den Gewinnern zählte, der hatte natürlich die Gelegenheit, CDs aus dem Repertoire beider Bands sowie weitere Devotionalien käuflich zu erwerben.

Das Konzert endete schließlich sehr emotional mit dem Titel "Mit Mama vereint", der ein Beitrag der Band im Kampf gegen Kindesmißbrauch ist. Und überhaupt stand der Abend unter dem schönen Motto "Hilfe für Haitis Kinder", denn von jeder verkauften CD wurden 2,- € für eben diesen Zweck gespendet.

Schließlich war das Konzert zu Ende und es wurde - in geschlossener Gesellschaft - mit Freunden und Gästen weitergefeiert. Alle hatten einen schönen Abend, auch der dank der vielen fleißigen Helfer im Hintergrund. Conny und Marko freuen sich auf die bald anstehenden "Infernosounds"-Konzerte in ganz Deutschland, die gemeinsam mit "Say-Y" durchgeführt werden. Gespräche - auch mit entsprechenden Buchungsagenturen - sind während der Party noch geführt worden. Man darf also gespannt sein.
Dirk Daniel
Autor: nnz

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Kommentare
L.J.
24.03.2010, 12:32 Uhr
schön war es
...am samstag in der friedenseiche. die stimmung war sehr gut, beide bands haben "gerockt" :) und für das haiti-hilfs-projekt kam auch was rum. alles in allem ein toller abend, eine tolle veranstaltung.

bitte mehr davon ...möchte ich sagen, doch leider musste ich beim googeln nach bildern vom konzert einen bericht im netz lesen, der sich mit der friedenseiche beschäftigt.

in dem text wird behauptet die betreiber seien in der npd und würden diese unterstützen. wenn dem so ist, würde das konzert für mich einen sehr faden beigeschmack erhalten. evtl. kann ja wer von infernosounds oder von der friedenseiche was dazu sagen?

achja...die musik von infernosounds...spitzenklasse
Georg66
24.03.2010, 17:04 Uhr
@L.J.
Wenn alles schön war, dann ist es doch in Ordnung!
Ich frage mich bloß, was eine eventuelle Parteizugehörigkeit damit zu tun hat.

Man muß sich auch fragen, wie Indymedia an solche detailierten Beschreibungen und Daten herangekommen ist. Das Denunziatentum hat in der heutigen Zeit Hochkonjunktur!
L.J.
24.03.2010, 17:41 Uhr
das Konzert und die Lokalität
Sicher, mit dem Konzert und dem Spaß am Abend ist alles in Ordnung.

Nun, ich habe den Artikel nicht auf Indymedia gefunden, das sollte aber auch nicht zur Sache tun.

Sehen sie, für mich ist die NPD nicht irgendeine Partei. Sie ist verfassungsfeindlich, möchte die Demokratie abschaffen, spricht von Ethnopluralismus hinter dem platt gesagt Ausländer Raus steht, spricht von Volksgemeinschaft und meint damit nur Deutsche und so weiter und so weiter. Das ist für mich, als doch recht gebildeter Mensch mit einem gesunden Menschenverstand, nicht einfach hinnehmbar.

Wenn dann die Betreiber der Friedenseiche auch wirklich in der NPD sind, dann bekomme ich nen Kloss im Hals. Warum? Da ich dort doch das ein oder andere Bier getrunken habe, somit habe ich nicht nur die Betreiber sondern auch die NPD unterstützt ...und das möchte ich nicht.

Darum fragte ich ja auch, ob das wer bestätigen oder entkräften kann. Ich hoffe doch es lässt sich aufklären. Denn schade wäre es allemal um so eine schöne Lokalität, wie für Leute von Infernosounds und alle anderen die dort hingehen.
Kreisbuerger
24.03.2010, 19:50 Uhr
Die Gedanken sind frei…
@L.J.
Also ich habe jetzt aufgrund des Kommentars auch mal gegoogelt! So leicht war es nun auch wieder nicht, den besagten Artikel zu finden. Und wenn, dann doch zuerst den auf Indymedia.
Da ich jetzt beide Seiten kenne, lese ich den Kommentar allerdings mit anderen Augen. Mir scheint es eher so, als ob gezielt auf diesen „Bericht“ aufmerksam gemacht werden sollte.

Wenn man vorhätte, den Betreibern der „Friedenseiche“ in irgendeiner Art und Weise zu schaden, kann durch die Streuung von Eventualitäten und Vermutungen in dieser Richtung sicher der ein oder andere gesteuert werden (so wie wohl auch ich).

Aber: Selbst wenn dem so wäre, so wäre dies immer noch die private Einstellung der Betreiber. Verurteilt Menschen bitte für die Dinge die sie tun, nicht für die, die ihnen angedichtet oder zugetraut werden.

Sollte Ihnen die Veranstaltung, die Lokalität, die Betreiber und das Ambiente zugesagt haben, dann gehen Sie wieder hin, wenn aber nicht dann lassen Sie es. Machen Sie Ihre Entscheidung aber nicht von den politischen Einstellungen abhängig. Oder ist Ihnen das Bier jetzt im Nachhinein sauer aufgestoßen - jetzt mit dieser „Erkenntnis“ oder Mutmaßung?!

Passend dazu ein „erweiterter“ Spruch, den ich so oder so ähnlich erst kürzlich im WWW entdeckt habe.
„Die Gedanken sind frei!!!- … und auch der Denker, solange er sie für sich behält!“
L.J.
25.03.2010, 12:32 Uhr
es ist, wie es ist
ich habe hier mein kommentar reingestellt, weil ich in erster linie das konzert super fand

mit dem artikel, den einige bei indymedia oder auf einer antifaseite finden/lesen, hab ich nichts am hut und wollte auch nicht gezielt darauf aufmerksam machen. das lass ich mir nicht unterstellen und verbiete ich mir auch in einem freundlichen ton :)

mir ging und geht es in erster linie darum hier evtl zu erfahren ob an den anschuldigungen etwas drann ist. dazu liesse sich ja schnell was von den betreibern oder anderen etwas schreiben...zumindest seh ich das so! aber nicht, um dann darauf rumzuhacken. das ist nicht meine art.

aber, ich für mich kenne aus etlichen medienberichten: wenn irgendwo ein kneipe, ein club oder was auch immer von npd'lern oder anderen nazis betrieben wird, das von dort gefahr ausgeht. dazu gibt es einiges nachzulesen, bei den unterschiedlichsten medien. daraus ergibt sich für mich mit das bedenken, das die friedenseiche (sollte an den bahauptungen etwas drann sein) ein nazitreffpunkt wird - was wohl keinem gefallen sollte und wird ...und dann sollte da doch genauer hingeschaut und nachgefragt werden. ende der 20er und anfang der 30er im 20jahrhundert hat auch viele nicht interessiert, was so passiert oder sie wollten es nicht sehen. ich möchte das eine nicht grundsätzlich mit dem anderen vergleichen, aber wenn sowas im raum steht bzw behauptet wird, dann sollte mensch zumindest sensibilisierter sein.

danke für den austausch hier. :)
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