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Do, 16:58 Uhr
26.12.2002

nnz-Weihnachts-News: 26. 12. 2002

Nordhausen (nnz). Die Redaktion der nnz hat die wichtigsten Meldungen die Tages aus Thüringen, Deutschland und der Welt für Sie zusammengestellt. Mit einem Klick auf MEHR sind Sie bestens informiert.


Haftbefehl wurde erlassen
Zwei Einbrecher haben zu Weihnachten eine Gartenlaube in Saalfeld-Gornsdorf (Landreis Saalfeld-Rudolstadt) durch eine vorsätzliche Brandstiftung offenbar völlig zerstört. Der Schaden werde auf nach Polizeianngaben auf rund 20.000 Euro geschätzt. Die beiden mutmaßlichen Täter im Alter von 17 und 28 Jahren wurden mit Hilfe eines Spürhundes kurze Zeit später ermittelt. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Männer waren Heiligabend in die Hütte eingedrungen, um einen Fernseher zu stehlen.


Zwei Brände im Asylheim gelegt
Zwei Mal soll ein irakischer Asylbewerber in einem Asylbewerberheim im Südthüringischen Sonneberg Brände gelegt haben. Dabei wurde niemand verletzt, der Gesamtschaden soll sich auf etwa 5.000 Euro belaufen. Nach den Brandstiftungen am 19. Dezember und Heiligabend führten kriminalpolizeiliche Ermittlungen zur Festnahme des 35-jährigen Irakers. Der hat mittlerweile bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Das Amtsgericht Hildburghausen erließ Haftbefehl.


Kampf dem Terrorismus
Der künftige Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Andreas Trautvetter (CDU), will den Kampf gegen Terrorismus im nächsten Jahr in den Mittelpunkt stellen. Im Mittelpunkt seiner Arbeit soll die Koordination stehen, weiterhin soll der Bund nnoch mehr in die Pflicht genommen werden. Trautvetter macht sich deshalb für Anti-Terror-Einsätze der Bundeswehr stark. Thüringen übernimmt den Vorsitz der Konferenz am 1. Januar 2003 von Bremen.


Apotheken müssen Stellen einsparen
Eine Woche vor In-Kraft-Treten der Reformpläne der Bundesregierung hat die Landesapothekerkammer Thüringen die Zahlen zum befürchteten Jobabbau nach unten korrigiert. Die Kammer rechne damit, dass etwa 50 Apotheken schließen müssten, sagte ein Sprecher. Dadurch würden 280 Arbeitsplätze vernichtet. Da die übrigen Apotheken auch Personal abbauen müssten, summiere sich der Verlust auf 400 bis 600 Jobs. Mitte Oktober war noch von einem Verlust von 2000 der rund 4000 Arbeitsplätze ausgegangen worden.


Mutmaßlicher Einbrecher erschossen
Ein 42 Jahre alter Polizist hat während eines Einsatzes am Dienstagabend im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst einen mutmaßlichen Einbrecher erschossen. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, hatte die Polizei am Heiligen Abend Hinweise von Anwohnern auf einen möglichen Einbruch im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses erhalten. Daraufhin seien mehrere Streifenwagen zu der Adresse gefahren.

Der 42 Jahre alte Beamte traf als erster am Tatort ein und stürmte ins Haus. Im Treppenhaus fand er drei mutmaßliche Einbrecher vor, die nach Aussage des Polizisten bewaffnet gewesen seien. Daraufhin habe er auf die Täter einen Schuss abgegeben, als diese aus einem Fenster des ersten Stockwerks gesprungen und über einen Hinterhof geflüchtet seien. Bei ihren Ermittlungen entdeckten die Beamten wenig später rund 50 Meter vom Tatort entfernt die Leiche des tödlich getroffenen Einbrechers. Neben dem Mann lag ein großer Schraubenzieher. Die beiden Komplizen konnten unerkannt flüchten.


Möllemann bereitet Comeback vor
Der frühere FDP-Spitzenpolitiker Jürgen Möllemann hat seine Rückkehr in die aktive Politik zum Beginn des kommenden Jahres angekündigt. Er nutze die Tage der Besinnung im Kreise seiner Familie, um sich weiter von seiner Herzerkrankung zu erholen und sich auf sein politisches Comeback im Jahre 2003 vorzubereiten. Der von Ausschlussverfahren bedrohte FDP-Politiker ist bis Ende des Jahres krankgeschrieben. Eine grundsätzliche Position wolle er Mitte Januar beziehen, wenn er im Industrieclub Düsseldorf zum Thema „Perspektiven für Deutschland“ referieren werde.


Immer noch keine Spur im Dreifachmord
Der dreifache Mord in einer Heidelberger Arztpraxis hat die Polizei an den Weihnachtstagen vor Rätsel gestellt. Drei Tage nach der Tat gab es auch am Donnerstag noch immer keine heiße Spur. In der Praxis waren am Montagabend ein 61-jähriger Kinderarzt, seine 66-jährige Ehefrau und eine 24-jährige Arzthelferin Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Einzelheiten über den Tathergang oder die Art der Ermordung wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der Straftat und zur Ermittlung der Täter führen. Die Polizei setzte eine „Sonderkommission Praxis“ ein.
Mehr Infos gibt es bei LWT
Autor: nnz

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