Do, 09:25 Uhr
18.03.2010
Schirmherrschaft übernommen
Ein fünftägiger internationaler Kongress in Halle würdigte jetzt Wilhelm Gesenius als herausragenden Gelehrten der Universität Halle. Der in Nordhausen geborene Gesenius gilt mit der Herausgabe des Hebräisch-deutschen Handwörterbuches bis heute als der Begründer der hebräischen Lexikographie als Wissenschaftsdisziplin.
Dass Gesenius 1786 in Nordhausen geboren wurde und im Alter von 50 Jahren zum Ehrenbürger der Stadt Nordhausen ernannt wurde, stellt eine weitere Besonderheit dar, der es zu verdanken ist, dass die Schirmherrschaft des internationalen Kongresses neben der Hallenser Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auch die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke übernahm.
Ich freue mich sehr, dass der Kongress die Persönlichkeit Gesenius wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, denn Wilhelm Gesenius war eine Ausnahmeerscheinung, auf die wir in Nordhausen zu Recht stolz sein können, sagt sie in ihrem Grußwort. Herausragende Bedeutung verschaffte er sich mit seinen hebräischen Wörterbüchern, die bis heute noch benutzt und aktualisiert werden.
Seine Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen habe er aber nicht nur seiner intellektuellen Brillanz zu verdanken, sondern auch seiner ‚Begabung für die Praxis des Lebens und des Amtes’, wie es in einer Festschrift zum 400. Jubiläum des Nordhäuser Gymnasiums heißt. Dieses Gut zu besitzen sei auch den heutigen Professoren und Lehrenden zu wünschen, sagt sie.
Was uns Nordhäuser besonders freut: Er blieb seiner Heimatstadt Nordhausen immer verbunden. Er stiftete seinem Gymnasium zum 300. Jubiläum zahlreiche seiner Werke mit eigenhändiger Widmung und war immer wieder in Nordhausen zu Gast.
Bei vielen Nordhäusern sei Gesenius nur als Straßenname ein Begriff, das solle sich jetzt ändern, sagt Frau Rinke. Dank des Kongresses werde die Stadt Nordhausen jetzt Überlegungen anstellen, einen Teil seiner Werke in einer kleinen Ausstellung zu zeigen, als auch im Herbst eine Veranstaltung zu Ehren Wilhelm Gesenius’ zu organisieren.
Autor: nnzDass Gesenius 1786 in Nordhausen geboren wurde und im Alter von 50 Jahren zum Ehrenbürger der Stadt Nordhausen ernannt wurde, stellt eine weitere Besonderheit dar, der es zu verdanken ist, dass die Schirmherrschaft des internationalen Kongresses neben der Hallenser Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auch die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke übernahm.
Ich freue mich sehr, dass der Kongress die Persönlichkeit Gesenius wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, denn Wilhelm Gesenius war eine Ausnahmeerscheinung, auf die wir in Nordhausen zu Recht stolz sein können, sagt sie in ihrem Grußwort. Herausragende Bedeutung verschaffte er sich mit seinen hebräischen Wörterbüchern, die bis heute noch benutzt und aktualisiert werden.
Seine Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen habe er aber nicht nur seiner intellektuellen Brillanz zu verdanken, sondern auch seiner ‚Begabung für die Praxis des Lebens und des Amtes’, wie es in einer Festschrift zum 400. Jubiläum des Nordhäuser Gymnasiums heißt. Dieses Gut zu besitzen sei auch den heutigen Professoren und Lehrenden zu wünschen, sagt sie.
Was uns Nordhäuser besonders freut: Er blieb seiner Heimatstadt Nordhausen immer verbunden. Er stiftete seinem Gymnasium zum 300. Jubiläum zahlreiche seiner Werke mit eigenhändiger Widmung und war immer wieder in Nordhausen zu Gast.
Bei vielen Nordhäusern sei Gesenius nur als Straßenname ein Begriff, das solle sich jetzt ändern, sagt Frau Rinke. Dank des Kongresses werde die Stadt Nordhausen jetzt Überlegungen anstellen, einen Teil seiner Werke in einer kleinen Ausstellung zu zeigen, als auch im Herbst eine Veranstaltung zu Ehren Wilhelm Gesenius’ zu organisieren.

