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Di, 11:18 Uhr
16.03.2010

Passion in der Kirche

Ende März wird die Johannespassion von Johan Sebastian Bach in der Nordhäuser St. Blasiikirche zu hören sein. Die nnz mit den Einzelheiten.


Die Passion nach dem Evangelisten Johannes zählt zu den bekanntesten Vertonungen der Passionsgeschichte. Bach selbst hat das Werk häufig aufgeführt und immer wieder Veränderungen vorgenommen.

Der Chor nimmt in diesem Stück zweierlei Rollen an. Zum einen als unmittelbar beteiligte Volksmenge, die das Geschehen vorantreibt und zum anderen als Betrachter, der die Zuhörer kommentierend in den Chorälen mit einbezieht. Die Vokalsolisten greifen ebenfalls ins Geschehen mit ein, die betrachtenden Arien rücken hier stark in den Hintergrund.

So ergibt sich ein ungeheuer konzentriertes Bild der Leidensgeschichte Jesu. Anders als bei anderen Vertonungen endet die Johannespassion nicht in Trauer sondern dem zuversichtlichen Ausblick auf Ostern und die Auferstehung Jesu.

Die Solisten sind Sandra Schütt (Sopran), Viola Kremzow (Alt), Jan Sulikowski (Tenor), Thomas Kohl und Patrick Rohbeck (Bass). Die Nordhäuser Kantorei wird begleitet vom Mitteldeutschen Kammerorchester. Die Leitung hat Michael Kremzow.

Eintrittskarten für das Konzert am 27. März um 17 Uhr zum Preis von 15 € (nummeriert) und 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) sind im TicketCenter, Buchhaus Rose und im Gemeindebüro der Blasiigemeinde erhältlich.
Autor: nnz

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