Fr, 15:33 Uhr
12.03.2010
Welcome im Geopark
Das kommt genau zur richtigen Zeit, freute sich Rita Tölle, Geschäftsführerin vom Waldhotel Sülzhayn und blättert noch einmal durch das neue Faltblatt zur Geopark-Landmarke Kohnstein auf Englisch. Das ist neu und kommt zur rechten Zeit...
Von links nach rechts: Wolfgang Krug (OT-BM Werna), Dr. Klaus George (GF RVH), Rita Tölle (GF Waldhotel Sülzhayn), Matthias Ehrhold, BM Ellrich, Joachim Claus (LR), Ralf Harms (Leiter Untere Naturschutzbehörde Landratsamt NDH), Hannelore Haase (GF Lift), Dr. Cornelia Klose (Leiterin Kulturamt Stadtverwaltung Nordhausen) André Richter (Südharzer Tourismusverband)
Im April haben wir anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers ehemalige Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora hier und ihnen kann ich das jetzt gleich in die Hand geben. Das Faltblatt zum Kohnstein ist das neunte von insgesamt 17 Landmarken-Flyern der Harzregion, das nun ins Englische übersetzt wurde. Die Faltblätter kann man auch bei uns, beim Regionalverband Harz, online bestellen. Daher wissen wir, dass es eine starke Auslandsnachfrage gibt, überwiegend aus den Niederlanden und Dänemark, aber auch aus Groß Britannien, sagte Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Regionalverbandes (RVH), einem Gesellschafter des UNESCO-Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.
Daher sei es wichtig, dass die Info-Blätter zu den Landmarken auch auf Englisch erscheinen, so Dr. George beim heutigen Treffen der Geopark-Netzwerkpartner im Waldhotel Sülzhayn, das ebenfalls mit dem Regionalverband zusammenarbeiten. Denn neben den Zielen, das geologische Erbe zu schützen und Umweltbildung anzubieten, soll der Geopark eben auch den naturnahen Tourismus fördern – auch im Hinblick auf ausländische Gäste.
Matthias Ehrhold, Bürgermeister der Stadt Ellrich, die Fördermitglied im Geopark-Netzwerk ist, freute sich über den Flyer: Da kann ich jetzt meiner Tante in England einen schicken. Matthias Ehrhold regte an, bei der Vorstellung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora das Außenlager Juliushütte in Ellrich stärker einzubeziehen, dessen Angebot bald durch ein neues Informationssystem erweitert werde. Bislang hat der Regionalverband Harz rund 1,4 Millionen Faltblätter zu den 17 Landmarken gedruckt und verteilt.
Der Flyer zum Kohnstein, der Landmarke 7, ist im vorigen Jahr in vierter Auflage erschienen und gehört damit zu den nachfragestärksten Faltblättern. Wir drucken in der Regel die Faltblätter jeweils in einer Auflage von 15.000 Stück, die dann im Schnitt für ein Jahr reichen. Das Durchnummerieren der Landmarken hat sich als Erfolg erwiesen, denn hier merkt man die Sammelleidenschaft der Menschen. Wenn Ihnen eine Nummer fehlt, weil sie beispielsweise am Auslegungsort vergriffen war, bestellen sie die bei uns nach, so Dr. Klaus George.
Im Landkreis Nordhausen gibt es zwei Landmarken, den Kohnstein und den Poppenbergturm, die inklusive der 14 Geopunkte vollständig beschildert sind. Das Landmarkenkonzept war eine Harzer Idee, so der RVH-Geschäftsführer. Dass in Zukunft weitere Landmarken dazukommen, stellte Dr. George in Aussicht. Denkbar wäre auf lange Sicht beispielsweise eine Landmarke zum Thema Salz in Bleicherode und Sollstedt.
Die UNESCO, die den Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen zertifiziert hat, strebt an, dass weltweit maximal 200 Geoparke entstehen. Diese Anzahl– wenig im Vergleich zu schon gut 100 Naturparken allein in Deutschland – sei bewusst gedeckelt. Die UNESCO will hier etwas Exklusives schaffen und setzt dabei hohe Qualitätskriterien an. So werden wir alle vier Jahre überprüft, ob wir unsere Ziele erreicht haben, erläuterte Klaus George den Netzwerkpartnern wie dem Südharzer Tourismusverband, Stadt Nordhausen, Lift gGmbH und Werna, wo die einzige Geopark-Infostelle im Landkreis beheimatet ist.
Die letzte erfolgreiche internationale Inspektion gab es im Sommer 2009 – belohnt mit der so genannten Green-Card, die die Mitgliedschaft im internationalen UNESCO-Netzwerk für weitere vier Jahre bescheinigt.
Autor: nnzVon links nach rechts: Wolfgang Krug (OT-BM Werna), Dr. Klaus George (GF RVH), Rita Tölle (GF Waldhotel Sülzhayn), Matthias Ehrhold, BM Ellrich, Joachim Claus (LR), Ralf Harms (Leiter Untere Naturschutzbehörde Landratsamt NDH), Hannelore Haase (GF Lift), Dr. Cornelia Klose (Leiterin Kulturamt Stadtverwaltung Nordhausen) André Richter (Südharzer Tourismusverband)
Im April haben wir anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers ehemalige Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora hier und ihnen kann ich das jetzt gleich in die Hand geben. Das Faltblatt zum Kohnstein ist das neunte von insgesamt 17 Landmarken-Flyern der Harzregion, das nun ins Englische übersetzt wurde. Die Faltblätter kann man auch bei uns, beim Regionalverband Harz, online bestellen. Daher wissen wir, dass es eine starke Auslandsnachfrage gibt, überwiegend aus den Niederlanden und Dänemark, aber auch aus Groß Britannien, sagte Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Regionalverbandes (RVH), einem Gesellschafter des UNESCO-Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen.
Daher sei es wichtig, dass die Info-Blätter zu den Landmarken auch auf Englisch erscheinen, so Dr. George beim heutigen Treffen der Geopark-Netzwerkpartner im Waldhotel Sülzhayn, das ebenfalls mit dem Regionalverband zusammenarbeiten. Denn neben den Zielen, das geologische Erbe zu schützen und Umweltbildung anzubieten, soll der Geopark eben auch den naturnahen Tourismus fördern – auch im Hinblick auf ausländische Gäste.
Matthias Ehrhold, Bürgermeister der Stadt Ellrich, die Fördermitglied im Geopark-Netzwerk ist, freute sich über den Flyer: Da kann ich jetzt meiner Tante in England einen schicken. Matthias Ehrhold regte an, bei der Vorstellung der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora das Außenlager Juliushütte in Ellrich stärker einzubeziehen, dessen Angebot bald durch ein neues Informationssystem erweitert werde. Bislang hat der Regionalverband Harz rund 1,4 Millionen Faltblätter zu den 17 Landmarken gedruckt und verteilt.
Der Flyer zum Kohnstein, der Landmarke 7, ist im vorigen Jahr in vierter Auflage erschienen und gehört damit zu den nachfragestärksten Faltblättern. Wir drucken in der Regel die Faltblätter jeweils in einer Auflage von 15.000 Stück, die dann im Schnitt für ein Jahr reichen. Das Durchnummerieren der Landmarken hat sich als Erfolg erwiesen, denn hier merkt man die Sammelleidenschaft der Menschen. Wenn Ihnen eine Nummer fehlt, weil sie beispielsweise am Auslegungsort vergriffen war, bestellen sie die bei uns nach, so Dr. Klaus George.
Im Landkreis Nordhausen gibt es zwei Landmarken, den Kohnstein und den Poppenbergturm, die inklusive der 14 Geopunkte vollständig beschildert sind. Das Landmarkenkonzept war eine Harzer Idee, so der RVH-Geschäftsführer. Dass in Zukunft weitere Landmarken dazukommen, stellte Dr. George in Aussicht. Denkbar wäre auf lange Sicht beispielsweise eine Landmarke zum Thema Salz in Bleicherode und Sollstedt.
Die UNESCO, die den Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen zertifiziert hat, strebt an, dass weltweit maximal 200 Geoparke entstehen. Diese Anzahl– wenig im Vergleich zu schon gut 100 Naturparken allein in Deutschland – sei bewusst gedeckelt. Die UNESCO will hier etwas Exklusives schaffen und setzt dabei hohe Qualitätskriterien an. So werden wir alle vier Jahre überprüft, ob wir unsere Ziele erreicht haben, erläuterte Klaus George den Netzwerkpartnern wie dem Südharzer Tourismusverband, Stadt Nordhausen, Lift gGmbH und Werna, wo die einzige Geopark-Infostelle im Landkreis beheimatet ist.
Die letzte erfolgreiche internationale Inspektion gab es im Sommer 2009 – belohnt mit der so genannten Green-Card, die die Mitgliedschaft im internationalen UNESCO-Netzwerk für weitere vier Jahre bescheinigt.



