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Mi, 10:04 Uhr
10.03.2010

Bohrungen dauern an

Die Erkundungsuntersuchungen nach dem Erdfall am Wochenende laufen noch bis Ende der Woche. Bislang hat die Bohrgesellschaft Rossla in eine Tiefe von rund zehn Meter gebohrt. Nach ersten Schätzungen muss der Bohrer etwa...


...25 bis 30 Meter tief in die Erde dringen, um möglichst Erkenntnisse über die Ursachen des plötzlichen Erdfalls und die Beschaffenheit des Baugrundes zu liefern. Denn es soll bis in die Gipsschichten gebohrt werden, die unterhalb des Kieses und des sich anschließenden Buntsandsteins liegen.

In Absprache mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie sollen dann je nach Beschaffenheit des Gipses die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Die Experten wollen zusätzlich auch historische Flurkarten aus dem 18. Jahrhundert zu Rate ziehen, um mehr über die Struktur des Untergrunds zu erfahren.

Die Bohrungen dauern länger als zunächst angenommen, da die Kiesschichten sehr fest sind. Ein gutes Zeichen für die Gebäude des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landratsamtes, die von dem Erdfall betroffen sind, wie Geotechniker Konrad Rose von der IHU – Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie meint. „Nach jetzigem Stand sieht es so aus, dass die Gebäude mit konstruktiven Hilfsmaßnahmen erhalten werden können“, so Konrad Rose. Eine Gefährdung, beispielsweise für benachbarte Häuser, sieht der Ingenieur nicht. „Es handelt sich hier um ein singuläres Ereignis.“

Ein Unimog-Kleinlaster war am Samstag beim Schneeschieben direkt vor den Garagen des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landratsamtes Nordhausen etwa sechs Meter tief in die Erde gerutscht. Der Fahrer des Unimogs wurde dabei leicht verletzt. Noch am Samstag konnte ein Mobilkran den Unimog aus dem Erdfall ziehen und das acht bis zehn Meter breite Loch konnte mit Kies zugeschüttet werden.
Autor: nnz

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