Mo, 08:02 Uhr
01.03.2010
"Xynthia" hat sich ausgetobt
Mehr als 25 Mal mussten die Kameraden der Nordhäuser Feuerwehren zu Einsätzen in der Nacht ausrücken. Die nnz mit einem eher unvollständigen Überblick...
Ein umgestürzter Baum in der Nordhäuser Hardenbergstraße
"Wir waren in dieser Nacht mit mehr als 100 Kameraden im Einsatz", berichtet der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, der nnz. So hatte es im Stadtgebiet vor allem große Werbeträger an der Darre, der Helmestraße und in der Halleschen Straße "umgehauen". Gelbe Säcke und Mülltonnen tummelten sich in der Arnoldstraße und in der Grimmelallee herum. Von der Baustelle an einem Wohnblock in der Töpferstraße flogen abgelegte Dämmplatten durch die Luft und mussten ebenso von den Feuerwehrleuten eingesammelt werden wie Glasscherben einer zerborstenen Fensterscheibe.
In der Hesseröder Landstraße drohte ein Baum auf ein Haus zu stürzen, der Baum wurde zurückgeschnitten. In der Hardenbergtraße kippte ein Baum auf ein Auto und entlang der ehemaligen B 80 in Richtung Werther mussten die Kameraden zahlreiche Äste aufsammeln. Fast zehn Einsätze mussten wegen umgeworfenen Verkehrsschildern gefahren werden.
In Sundhausen knickte ein Niederspannungs-Holzmast um. Hier wurde der Mast wieder aufgestellt und mit Drahtseilen festgezurrt und somit gesichert. Wie Gerd Jung berichtete, soll der Mast heute ersetzt werden.
Und letztlich war in Herreden die Durchfahrsstraße nach Hörningen überflutet, hier wurde mit Sandsäcken der Bach wieder zurück in sein Bett gedrängt. Bleibt bei alle den Einätzen zu vermerken, dass es im Landkreis Nordhäuser keine Verletzten gab.
Auch im Landkreis flogen einige Äste, Ziegel oder Blechdächer durch die Luft, wie Bernd Kallmeier vom Landratsamt in Nordhausen der nnz bestätigte.
Abschließend möchte sich Gerd Jung vor allem bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihre Einsatzbereitschaft herzlich bedanken.
Autor: nnzEin umgestürzter Baum in der Nordhäuser Hardenbergstraße
"Wir waren in dieser Nacht mit mehr als 100 Kameraden im Einsatz", berichtet der Chef der Nordhäuser Berufsfeuerwehr, Gerd Jung, der nnz. So hatte es im Stadtgebiet vor allem große Werbeträger an der Darre, der Helmestraße und in der Halleschen Straße "umgehauen". Gelbe Säcke und Mülltonnen tummelten sich in der Arnoldstraße und in der Grimmelallee herum. Von der Baustelle an einem Wohnblock in der Töpferstraße flogen abgelegte Dämmplatten durch die Luft und mussten ebenso von den Feuerwehrleuten eingesammelt werden wie Glasscherben einer zerborstenen Fensterscheibe.
In der Hesseröder Landstraße drohte ein Baum auf ein Haus zu stürzen, der Baum wurde zurückgeschnitten. In der Hardenbergtraße kippte ein Baum auf ein Auto und entlang der ehemaligen B 80 in Richtung Werther mussten die Kameraden zahlreiche Äste aufsammeln. Fast zehn Einsätze mussten wegen umgeworfenen Verkehrsschildern gefahren werden.
In Sundhausen knickte ein Niederspannungs-Holzmast um. Hier wurde der Mast wieder aufgestellt und mit Drahtseilen festgezurrt und somit gesichert. Wie Gerd Jung berichtete, soll der Mast heute ersetzt werden.
Und letztlich war in Herreden die Durchfahrsstraße nach Hörningen überflutet, hier wurde mit Sandsäcken der Bach wieder zurück in sein Bett gedrängt. Bleibt bei alle den Einätzen zu vermerken, dass es im Landkreis Nordhäuser keine Verletzten gab.
Auch im Landkreis flogen einige Äste, Ziegel oder Blechdächer durch die Luft, wie Bernd Kallmeier vom Landratsamt in Nordhausen der nnz bestätigte.
Abschließend möchte sich Gerd Jung vor allem bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren für ihre Einsatzbereitschaft herzlich bedanken.


