Di, 15:09 Uhr
02.01.2001
Neanderklinik setzt mit neuem Träger auf ältere Patienten
Ilfeld (nnz). Seit gestern hat die Ilfelder Neanderklinik einen neue Träger. Als Mehrheitsgesellschafter ist die KMG eingestiegen (nnz berichtete bereits). Die Klinik Management Gesellschaft ist damit nach Sülzhayn mit einem weiteren Standort in Thüringen präsent. Schwerpunkt der Arbeit der Neanderklinik wird in den kommenden Jahren die Seniorenpflege und -betreuung sein. Nach ersten Verhandlungen mit den Krankenkassen gebe es hier bereits Zusagen, so Geschäftsführerin Ulrike Gothe gegenüber nnz.
Mit der Betreuung und Pflege älterer Menschen konnte die Neanderklinik bereits im vergangenen Erfolge erzielen. Die derzeit vorhandenen 40 Pflegebetten seien zu 100 Prozent ausgelastet, in diesem Jahr sollen 34 weitere Betten hinzukommen. Die Hinwendung zur Seniorenbetreuung soll in diesem und in den kommenden Jahren durch investive Maßnahmen unterstützt und gefördert werden. So wird in diesem Jahr mit dem Umbau im Haus II begonnen. Hier soll das gesamte Gebäude auf die Anforderungen zur Pflege und Betreuung älterer Menschen angepaßt werden. Eine Zusage hinsichtlich der Bereitstellung von Fördermitteln des Landes Thüringen sei bereits vorhanden, so Gothe.
In die "wirtschaftliche Klemme" ist Ilfeld durch den Wegfall der Akutbetten gekommen. Dieser Wegfall wurde im aktuellen Krankenhausplan festgeschrieben. Nicht so wie gewollt oder geplant verlief hingegen die Belegung der Reha-Betten. Hier gebe es gegenwärtig eine Auslastung zwischen 45 und 50 Prozent. Verbesserungen soll die Zusammenarbeit mit dem Südharz-Krankenhaus bringen. Für diese Kooperation spreche schon die örtliche Nähe beider Häuser. Auch die KMG wird, soweit es die Krankenkassen zulassen, Aktupatienten aus anderen Häusern der Gesellschaft zur Anschlußbehandlung an den Rand des Harzes "weiterleiten".
Mit der neuen Situation in der Neanderklinik waren auch personelle Konsequenzen verbunden. Ausschließlich durch das "staatlich verordnete" Wegbrechen der Aktubehandlung mußten 20 Arbeitsplätze abgebaut werden. Hierbei waren jedoch nach Angaben der Geschäftsführung lediglich Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen betroffen. Diese Verträge seien nicht verlängert worden.
In den kommenden Jahren will sich die Neanderklinik mit neuem Profil in der Region und darüber hinaus etablieren. Mittelfrist seien 180 Betten im Reha- sowie im Pflegebereich als durchaus realistisch einzuschätzen.
Autor: psgMit der Betreuung und Pflege älterer Menschen konnte die Neanderklinik bereits im vergangenen Erfolge erzielen. Die derzeit vorhandenen 40 Pflegebetten seien zu 100 Prozent ausgelastet, in diesem Jahr sollen 34 weitere Betten hinzukommen. Die Hinwendung zur Seniorenbetreuung soll in diesem und in den kommenden Jahren durch investive Maßnahmen unterstützt und gefördert werden. So wird in diesem Jahr mit dem Umbau im Haus II begonnen. Hier soll das gesamte Gebäude auf die Anforderungen zur Pflege und Betreuung älterer Menschen angepaßt werden. Eine Zusage hinsichtlich der Bereitstellung von Fördermitteln des Landes Thüringen sei bereits vorhanden, so Gothe.
In die "wirtschaftliche Klemme" ist Ilfeld durch den Wegfall der Akutbetten gekommen. Dieser Wegfall wurde im aktuellen Krankenhausplan festgeschrieben. Nicht so wie gewollt oder geplant verlief hingegen die Belegung der Reha-Betten. Hier gebe es gegenwärtig eine Auslastung zwischen 45 und 50 Prozent. Verbesserungen soll die Zusammenarbeit mit dem Südharz-Krankenhaus bringen. Für diese Kooperation spreche schon die örtliche Nähe beider Häuser. Auch die KMG wird, soweit es die Krankenkassen zulassen, Aktupatienten aus anderen Häusern der Gesellschaft zur Anschlußbehandlung an den Rand des Harzes "weiterleiten".
Mit der neuen Situation in der Neanderklinik waren auch personelle Konsequenzen verbunden. Ausschließlich durch das "staatlich verordnete" Wegbrechen der Aktubehandlung mußten 20 Arbeitsplätze abgebaut werden. Hierbei waren jedoch nach Angaben der Geschäftsführung lediglich Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen betroffen. Diese Verträge seien nicht verlängert worden.
In den kommenden Jahren will sich die Neanderklinik mit neuem Profil in der Region und darüber hinaus etablieren. Mittelfrist seien 180 Betten im Reha- sowie im Pflegebereich als durchaus realistisch einzuschätzen.

