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Di, 11:00 Uhr
02.01.2001

Jubiläumsheft der "Beiträge zur Heimatkunde" erschienen

Nordhausen (nnz). Es gibt nur wenige regionalhistorische Publikationsreihen im Osten Deutschlands, die die Wende überdauert haben. Eine davon sind die "Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Landkreis Nordhausen". Das erste Heft, gerade mal 62 Seiten stark, erschien im Jahre 1977. Insgesamt 24 Jahrgänge und ein Sonderheft (M.Schröter: Die Zerstörung Nordhausens und das Kriegsende im Kreis Grafschaft Hohenstein) erfreuen sich seitdem - wenn auch seit zehn Jahren mit einer geringeren Auflage - großer Beliebtheit bei Heimatfreunden, Forschern und Wissenschaftlern.
Die 25. Ausgabe der Publikationsreihe, die wieder mit einer Reihe hochinteressanter und informativer Beiträge besticht, wurde im vergangenen Monat im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins vom Vorsitzenden Hans Jürgen Grönke vorgestellt. Paul Lauerwald berichtete über die Anfänge der Publikationsreihe und die Zensurversuche bei den Veröffentlichungen. Im Jubiläumsheft der "Beiträge zur Heimatkunde" berichten dreizehn Autoren über ihre Forschungsergebnisse. So schreibt Hans Jürgen Grönke über die Tonpfeifenfunde aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Kreis Nordshausen. Der Bedeutung Prof. Dr. Ernst Günther Förstemanns für die numismatische Forschung geht Paul Lauerwald in seinen überaus interessanten Beitrag nach. Die mittelalterliche Wasserversorgung der Stadt Nordhausen beleuchtet Peter Pohl. Der Leser erfährt viel Wissenswertes über die obere und untere Wasserkunst und ihre Erbauer. Zahlreiche Fotos und Skizzen ergänzen den interessanten Beitrag. Fritz Reinboth wendet sich in seinem Aufsatz der Biographie von August und Friedrich Stolberg zu, berichtet über deren Forschungen und Publikationen und Jörg Michael Junker wandelt auf den Spuren von Justus Ludwig Günther Leopold (1761-1822), Pastor zu Leimbach und Petersdorf, Chronist und Schriftsteller, Verfasser zahlreicher heimatkundlicher und landwirtschaftlicher Bücher und Schriften. Viel Wissenswertes fand Markus Veith, ein hoffnungsvoller junger Heimatforscher, im Bauarchiv der Stadt über den Abriß der Gebäude in der Schuhgasse, am Töpfermarkt, in der Kohlgasse, der Rautenstraße und am Kornmarkt. Skizzen, Dokumente und seltene Aufnahmen ergänzen den guten Beitrag.
Die 160 Seiten umfassende Broschüre "Beiträge zur Heimatgeschichte", Heft 25, ISBN 3-929767-45-7, ist zum Preis von 20 Mark in allen Buchhandlungen der Stadt zu erhalten.
Autor: rh

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