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Do, 15:04 Uhr
11.02.2010

Neue SHG

Konflikte gemeinsam bewältigen – Leben mit der Krankheit: Das sind die Leitmotive der Selbsthilfegruppe (SHG) für Leukämie- und Lymphomkranke, die sich in Nordhausen neu gründet...


Da Leukämien und Lymphome sich von anderen Krebsarten sehr unterscheiden, seien die Idee und der Wunsch entstanden, für dieses Krankheitsbild in der Nordthüringer Region eine Selbsthilfegruppe zu gründen, so Gruppensprecher Gerhard Schwarz. Den Auftakt bildet ein erstes Treffen von Betroffenen und Familienangehörigen am 18. Februar um 15 Uhr im Seniorenzentrum in der Stollbergerstraße 133 Nordhausen. Patienten, Familienangehörige, Freunde und Interessenten sind herzlich eingeladen, so Gerhard Schwarz.

Die Diagnose einer Leukämie, eines Lymphdrüsenkrebs (Lymphom) oder eines Non-Hodgkin-Lymphom, kurz NHL, ist für Betroffene und ihre Angehörigen eine Nachricht, die das Leben von einem Tag zum anderen verändert. Viele Fragen tauchen auf: Welche Therapie ist nötig? Gibt es Nebenwirkungen? Oder: Wie finde ich erfahrene Ärzte? Patienten finden es in dieser oft traumatisch erlebten Situation hilfreich, sich mit anderen Betroffenen über die Erfahrungen mit der Krankheit, Ärzten und Therapien auszutauschen.

Das Treffen in Nordhausen wird von der Selbsthilfegruppe aus dem Unstrut-Hainich-Kreis unterstützt. Ausreichend Parkplätze gibt es vor dem Seniorenbegegnungszentrum. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Gruppensprecher Gerhard Schwarz, unter der Telefonnummern 03601/839387 oder 0176/63251148 oder per E-Mail shg-nordthueringen@gmx.de bzw. beim Gesundheitsamt Nordhausen.
Autor: nnz

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