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Mi, 16:43 Uhr
03.02.2010

Sachstand

Heute Nachmittag kamen im Bürgersaal des Nordhäuser Rathauses die Stadträte zu ihrer fünften Sitzung zusammen. Bevor es politisch wurde, sollte zum Sachstand berichtet werden. Zum Beispiel in der Goldenen Aue und zur Korruption...

Tagesordnung (Foto: nnz) Tagesordnung (Foto: nnz)

Zur Korruption innerhalb der Verwaltung gibt es nicht viel zu sagen. Genauer gesagt – nichts. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung soll dann noch eine Anfrage seitens der FDP beantragt werden. Also zum Industriegebiet in der Goldenen Aue, zum geplanten. Für 53 Hektar gibt es seit 2006 einen Bebauungsplan, für den bescheidenen Rest von 47 Hektar noch nicht. Das ganze Revier wird durch den Krummbach geteilt. Und das bringt mit dem Leimbach ein Hochwasserproblem, bekannt seit Jahren.

Diese Situation soll natürlich verbessert werden, der Leimbach wird ausgebaut, Überstauwerke, Deichbauwerke müssen errichtet werden, Brücken entlang der alten B 80 müssen angehoben werden, ein 1,5 Meter hoher Wall soll verhindern, dass das 100jährige Hochwasser die A 38 bedroht. Damit werden aber auch Gemeinden der Goldenen Aue vor Hochwasser geschützt.

Dann sind da noch zwei Gashochdruckleitungen, die quer durch das Gebiet verlaufen und dort beseitigt werden müssen, um schließlich parallel zur L 3080 in die Erde kommen sollen.

Derzeit sind laut Dr. Sabine Riebel 70 Prozent des Gebietes sicher erworben. Der Rest – meist im privaten Besitz – soll an den östlichen Rand umgelegt werden. Noch in diesem Jahr soll das alles geschehen sein. Dann werden vielleicht in diesem Jahr die Archäologen das Sagen haben und jungsteinzeitliche Werke zu tage fördern. Für das kommende Jahr ist die Kündigung der Pachtverträge seitens der LEG für das nächste Jahr vorgesehen. Auch sollen die beiden Baue der Feldhamster ausgegraben und die Tiere in einen Zoo gebracht werden. Dort will man sehen, wie sich die Tiere dort entwickeln.

Die gesamten Kosten für das Industriegebiet belaufen sich auf 25 Millionen Euro, 90 Prozent könnten davon gefördert werden. Weltweit soll bereits für das Industriegebiet geworben werden, „vielleicht aber auch haben die Stadträte ja Bekannte und Verwandte und die kennen vielleicht jemand in den Chefetagen bei Siemens und Co.“, so Dr. Riebel.
Autor: nnz

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