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So, 18:30 Uhr
31.01.2010

In aller Öffentlichkeit

In der vergangenen Woche fanden auch in der Oberstufe des Wilhelm-von-Humboldt Gymnasiums Kolloquien zu vielen kontroversen Themen statt. Die nnz mit einem kurzen Einblick...


Mit Powerpoint-Präsentationen und viel Kreativität u.a. durch Videos, Bilder, Diashows und Experimente, wurden viele interessante Arbeiten vorgestellt. In einem der Kolloquien wurde Aufklärungsarbeit geleistet. Die drei Schülerinnen (Sarah Maulhardt, Anne Schlöffel, Dorle Schröder) zeigten, dass Sklaverei nicht der Vergangenheit angehört, sondern weiterhin in angepasster Form existiert. Moderne Sklaverei, wie zum Beispiel Zwangsprostitution oder Kinderarbeit, blüht besonders in den Wirren nach Naturkatastrophen auf, wie sie Haiti derzeitig erlebt.

Dass eine stärkere Thematisierung solcher Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit einen ersten entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der Missstände darstellt, bezweifelte wohl niemand. Doch in welcher Form jeder Einzelne sich engagieren kann und über die Rolle der Schule bei dieser wichtigen Aufgabe wurde im Anschluss diskutiert. Dabei kamen sowohl die Schüler des Auditoriums als auch die anwesenden Lehrer zu Wort. I

n einem anderen Kolloquium wurde ein Führungsweg durch die Stadt Nordhausen entlang der Gebäude und Plätze der friedlichen Revolution 1989 von den Schülerinnen Sarah Scholz, Marie Sieckel und Mandy Rödiger vorgestellt Diese und andere ausgewählte Präsentationen sollen nun auch öffentlich gezeigt werden für jeden, der Interesse und Zeit hat. Letzteres wird im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der friedlichen Revolution separat in Nordhausen auch als eine Stadtführung bzw. ein Erinnerungsweg von den Schülern angeboten.

Für weitere Informationen dazu und bei Bedarf zur Teilnahme an einer solchen Führung wenden sich Interessenten bitte an die Information der Stadtverwaltung Nordhausen.
Marie Sieckel
Autor: nnz

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