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Do, 14:12 Uhr
28.11.2002

Erste Beratung zum Theater

Nordhausen (nnz). Nach dem nun die Finanzierung des Nordäuser Theaters in „Sack und Tüten“ ist, gehen die Verantwortlichen in Nordhausen und Sondershausen an die Umsetzung. Was da im Rathaus beraten wurde und welche Probleme sich auftun, das hat die nnz erfahren.


„Den Theater-Finanzierungsvertrag mit dem Land mit Leben füllen“, so umschreibt Klaus Wahlbuhl, Nordhausens Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, die Aufgabe der „Arbeitsgruppe Theater“. Die hatte ihr erstes Treffen gestern Nachmittag im Nordhäuser Rathaus. Thema war der Rudolstädter Entwurf des Kooperationskonzeptes zwischen dieser Bühne und Nordhausen.

Die Kooperation sieht in ihren Grundzügen den „Export“ des Rudolstädter Schauspiels nach Nordhausen und im Gegenzug die Bespielung der Rudolstädter Bühne durch das Nordhäuser Musiktheater vor. Die Kooperation soll nach Wahlbuhls Angaben ab der Spielzeit 2003/2004 beginnen, der entsprechende Vertrag im Frühjahr unterschrieben werden. Ende Januar seien Vertreter aus Rudolstadt zu Gesprächen über die Kooperation in Nordhausen.

Die Arbeitsgruppe, die die Kooperation vorbereitet, hat sich dafür ausgesprochen, das Nordhäuser Kinder- und Jugendtheater nicht nur erhalten, sondern seine Spielmöglichkeiten auszubauen. „Im Rudolstädter Konzept-Entwurf war unser Kinder- und Jugendtheater nicht erwähnt. Aber gerade das Kinder- und Jugendtheater ist uns wichtig“, sagte Wahlbuhl. Die Kinder- und Jugendtheater beider Häuser könnten ihre Vorstellungen gut austauschen, meinte Wahlbuhl,.

Die Arbeitsgruppe, der weiterhin Dr. Ekkehard Müller, Kulturamts-Leiter der Stadt Sondershausen, Helmut Köhler, Kulturberater bei der Stadt Sondershausen und Gunther Brandt, Kulturamtsleiter beim Landkreis Nordhausen, angehören, sei, so Wahlbuhl, auf ein weiteres Problem im Konzept-Entwurf der Rudolstädter gestoßen: „In der Spielzeit 2003/2004 haben wir in Nordhausen noch ein fünfköpfiges Schauspiel-Ensemble; andererseits hat Rudolstadt bereits ab 2003 kein Musiktheater mehr. Das heißt, wir müssen jetzt mit den Rudolstädtern aushandeln, wie der Austausch konkret aussieht.“

Marc-Oliver Hendriks, Verwaltungsdirektor der Nordhäuser Theater GmbH, bekam von der Arbeitsgruppe den Auftrag für die Geschäftsleitung, für das Jahr 2004 einen ganzjährigen Spielbetrieb sicherzustellen. „Dann ist in Nordhausen die Gartenschau und in Sondershausen die Landesausstellung. Da wollen wir den Besuchern in Sachen Kultur einiges bieten. Dazu gehört unser Theater, das sich dabei gleich einem großen Publikum vorstellen kann“, sagte Klaus Wahlbuhl abschließend.
Autor: nnz

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