Mi, 10:16 Uhr
27.11.2002
Abriß hat bereits begonnen
Nordhausen (nnz). Momentan wird in Nordhausen viel und oft über den Rückbau von Wohnungen gesprochen. Die WBG handelt bereits. Wo die Bagger momentan stehen, das hat Ihre nnz für Sie in Erfahrung gebracht.
Auch die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) wird sich in das von der Bundesregierung initiierte Programm Stadtumbau Ost einbringen. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung und gestützt auf Beschlüsse des Nordhäuser Stadtrates ist in dieser Woche mit dem Rückbau der ersten Wohnungsstandorte begonnen worden. Die Baggerzähne wühlen sich momentan durch einen Block in der Thomas-Müntzer-Straße in Nordhausen. Den Auftrag für diese Rückbaumaßnahme hat die Schachtbau Nordhausen GmbH erhalten. An diesem Standort werden insgesamt 25 Wohnungen zurückgebaut. Ein weitere Standorte, der für den Rückbau vorgesehen ist, befinden sich in der Jacob Plauth-Straße 2 - 10.
Die Wohnungsbaugenossenschaft hat die betroffenen Mitglieder und Mieter langfristig über die geplanten Maßnahmen informiert. Bei allen traf man auf Verständnis und es konnte entsprechend neuer Wohnraum bereitgestellt werden. Die Verfahrensweise wird auch in der kommenden Zeit natürlich so beibehalten.
Hintergrund des Rückbaus in Nordhausen sind vor allem wirtschaftliche Gründe. Durch den auch weiterhin prognostizierten Bevölkerungsrückgang wird sich der Leerstand an Wohnungen nicht verringern. Leerstehende Wohnungen müssen jedoch durch die WBG weiter bewirtschaftet werden.
Durch den nun begonnenen Rückbau treten für die einzelnen Standorte positive Effekte auf. Die oftmals dicht bebauten Gebiete werden aufgelockert, das bestehende Wohnumfeld erfährt eine deutliche Aufwertung, die Wohnqualität wird sich verbessern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus wird in den kommenden Jahren der Stadtteil Nordhausen-Ost sein. Hierzu wurden die WBG-Mitglieder durch die Genossenschaft aber auch in einem öffentlichen Forum eingehend informiert. Die ersten Abrisse in Nordhausen-Ost sind seitens der Genossenschaft ab dem Jahr 2005 vorgesehen. Auch hier wird es eine enge Koordination mit der Stadtverwaltung und der SWG geben. Für alle die zu erwartenden Rückbaumaßnahmen bedarf es zuvor einer Beschlussfassung durch den Nordhuser Stadtrat.
Autor: nnz
Auch die Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) wird sich in das von der Bundesregierung initiierte Programm Stadtumbau Ost einbringen. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung und gestützt auf Beschlüsse des Nordhäuser Stadtrates ist in dieser Woche mit dem Rückbau der ersten Wohnungsstandorte begonnen worden. Die Baggerzähne wühlen sich momentan durch einen Block in der Thomas-Müntzer-Straße in Nordhausen. Den Auftrag für diese Rückbaumaßnahme hat die Schachtbau Nordhausen GmbH erhalten. An diesem Standort werden insgesamt 25 Wohnungen zurückgebaut. Ein weitere Standorte, der für den Rückbau vorgesehen ist, befinden sich in der Jacob Plauth-Straße 2 - 10.Die Wohnungsbaugenossenschaft hat die betroffenen Mitglieder und Mieter langfristig über die geplanten Maßnahmen informiert. Bei allen traf man auf Verständnis und es konnte entsprechend neuer Wohnraum bereitgestellt werden. Die Verfahrensweise wird auch in der kommenden Zeit natürlich so beibehalten.
Hintergrund des Rückbaus in Nordhausen sind vor allem wirtschaftliche Gründe. Durch den auch weiterhin prognostizierten Bevölkerungsrückgang wird sich der Leerstand an Wohnungen nicht verringern. Leerstehende Wohnungen müssen jedoch durch die WBG weiter bewirtschaftet werden.
Durch den nun begonnenen Rückbau treten für die einzelnen Standorte positive Effekte auf. Die oftmals dicht bebauten Gebiete werden aufgelockert, das bestehende Wohnumfeld erfährt eine deutliche Aufwertung, die Wohnqualität wird sich verbessern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus wird in den kommenden Jahren der Stadtteil Nordhausen-Ost sein. Hierzu wurden die WBG-Mitglieder durch die Genossenschaft aber auch in einem öffentlichen Forum eingehend informiert. Die ersten Abrisse in Nordhausen-Ost sind seitens der Genossenschaft ab dem Jahr 2005 vorgesehen. Auch hier wird es eine enge Koordination mit der Stadtverwaltung und der SWG geben. Für alle die zu erwartenden Rückbaumaßnahmen bedarf es zuvor einer Beschlussfassung durch den Nordhuser Stadtrat.

