Di, 19:54 Uhr
19.01.2010
Gemeinsames Werkstattgespräch
Im Rahmen des Projektes "Demografie-Coaching im Landkreis Mansfeld-Südharz" soll ein grenzüberschreitendes Städtenetzwerk (u.a. mit Artern, Bad Frankenhausen, Nordhausen und Sondershausen) als regionale Verantwortungsgemeinschaft im demografischen Wandel anschoben werden. Heute fand in Sondershausen das 1. Werkstadtgespräch statt...
Dr. Hardo Kendscheck (www.empirica-institut.de), vielen unserer Leser aus den Berichten zum Projekt Neue Chancen für die Sondershäuser Innenstadt bekannt, hatte dazu eine Reihe Regionalpolitiker in Sondershausen versammeln können. Mitgastgeber war heute der Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Uwe Dönhoff. Weiter waren Vertreter der Bauministerien Thüringen und Sachsen-Anhalt, der Landratsämter Kyffhäuserkreis und Mansfeld-Südharz, sowie der Städte Artern, Bad Frankenhausen (hier kam Bürgermeister Matthias Strejc), Nordhausen, Eisleben und Sangerhausen (Hettstedt fehlte entschuldigt) in der Werkstatt dabei. Zusammen mit Sondershausen wollen diese sechs Städte ein grenzüberschreitendes Städtenetzwerk als regionale Verantwortungsgemeinschaft bilden.
Ziel ist es, durch Erfahrungsaustausch und Ideentransfer neue Chancen im demografischen Wandel zu identifizieren, Trends zu erkunden, Strategien und Projekte auszutauschen bzw. zu entwickeln und mit anderen Regionen und Netzwerken zu kooperieren. Für die gemeinsamen Werkstattgespräche haben sich die Wirtschaftsförderer der Kommunen geeinigt und wollen sich mit den Erfahrungen anderer Demografieprojekten vertraut machen.
Als Einstiegsthemen wurden einige Probleme aufgegriffen, wie zum Beispiel Zurechtfinden im Datendschungel, Umgang mit demografischen Analysen, Daten, Trends und Statistiken. Ermittelt werden soll, welche Zahlen und Fakten helfen den Kommunen weiter? In welchen kommunalen Handlungsfeldern benötigen Städte Demografie-Daten? Wer wandert ab, wer wandert zu? Warum gehen junge Frauen und wohin? Wo erhalten wir verwertbare Daten? An welchen Stellschrauben können Kommunen ansetzen? Wo können wir uns informieren? Wie bereiten wir Daten auf? Wo und wie lassen sich "Demografie-TÜV" und "Demografie-Check" einsetzen?
Der Netzwerkgedanke bei diesem Projekt steht im Vordergrund. Deshalb wird man sich auch in den verschiedensten Städten des Netzwerkes beraten. Für die nächste Beratung am 22. März steht bereits Sangerhausen fest. Auch "Hausaufgaben" hat man heute zu diesem Zweck mit nach Hause genommen. Darüber hinaus ist eine Projektsafari - welch schöne neue Wortschöpfung (früher hieß es schnöde Erfahrungsaustausch) - ist geplant. Ziel ist die Oberlausitz, der östliche Zipfel Sachsens. Finanziert wird das ganze zurzeit vom Land Sachsen-Anhalt.
Nächste Themen sollen u.a. solche Probleme wie die wirtschaftsfreundliche Kommune, Verwaltung, Unternehmer und Tourismus sein. Man darf also gespannt sein, wie sich das konkret entwickelt. Mit Vertretern der Bauministerien beider Länder sollte der Leitungsweg für wichtige Entscheidungen kurz sein. Denn unter dem Strich muss einfach mehr rauskommen, als es bisher im abgelaufenen Modellprojekt demografischer Wandel (Kyffhäuserkreis – Mansfeld-Südharzkreis) der Fall war.
Autor: khhDr. Hardo Kendscheck (www.empirica-institut.de), vielen unserer Leser aus den Berichten zum Projekt Neue Chancen für die Sondershäuser Innenstadt bekannt, hatte dazu eine Reihe Regionalpolitiker in Sondershausen versammeln können. Mitgastgeber war heute der Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Uwe Dönhoff. Weiter waren Vertreter der Bauministerien Thüringen und Sachsen-Anhalt, der Landratsämter Kyffhäuserkreis und Mansfeld-Südharz, sowie der Städte Artern, Bad Frankenhausen (hier kam Bürgermeister Matthias Strejc), Nordhausen, Eisleben und Sangerhausen (Hettstedt fehlte entschuldigt) in der Werkstatt dabei. Zusammen mit Sondershausen wollen diese sechs Städte ein grenzüberschreitendes Städtenetzwerk als regionale Verantwortungsgemeinschaft bilden.
Ziel ist es, durch Erfahrungsaustausch und Ideentransfer neue Chancen im demografischen Wandel zu identifizieren, Trends zu erkunden, Strategien und Projekte auszutauschen bzw. zu entwickeln und mit anderen Regionen und Netzwerken zu kooperieren. Für die gemeinsamen Werkstattgespräche haben sich die Wirtschaftsförderer der Kommunen geeinigt und wollen sich mit den Erfahrungen anderer Demografieprojekten vertraut machen.
Als Einstiegsthemen wurden einige Probleme aufgegriffen, wie zum Beispiel Zurechtfinden im Datendschungel, Umgang mit demografischen Analysen, Daten, Trends und Statistiken. Ermittelt werden soll, welche Zahlen und Fakten helfen den Kommunen weiter? In welchen kommunalen Handlungsfeldern benötigen Städte Demografie-Daten? Wer wandert ab, wer wandert zu? Warum gehen junge Frauen und wohin? Wo erhalten wir verwertbare Daten? An welchen Stellschrauben können Kommunen ansetzen? Wo können wir uns informieren? Wie bereiten wir Daten auf? Wo und wie lassen sich "Demografie-TÜV" und "Demografie-Check" einsetzen?
Der Netzwerkgedanke bei diesem Projekt steht im Vordergrund. Deshalb wird man sich auch in den verschiedensten Städten des Netzwerkes beraten. Für die nächste Beratung am 22. März steht bereits Sangerhausen fest. Auch "Hausaufgaben" hat man heute zu diesem Zweck mit nach Hause genommen. Darüber hinaus ist eine Projektsafari - welch schöne neue Wortschöpfung (früher hieß es schnöde Erfahrungsaustausch) - ist geplant. Ziel ist die Oberlausitz, der östliche Zipfel Sachsens. Finanziert wird das ganze zurzeit vom Land Sachsen-Anhalt.
Nächste Themen sollen u.a. solche Probleme wie die wirtschaftsfreundliche Kommune, Verwaltung, Unternehmer und Tourismus sein. Man darf also gespannt sein, wie sich das konkret entwickelt. Mit Vertretern der Bauministerien beider Länder sollte der Leitungsweg für wichtige Entscheidungen kurz sein. Denn unter dem Strich muss einfach mehr rauskommen, als es bisher im abgelaufenen Modellprojekt demografischer Wandel (Kyffhäuserkreis – Mansfeld-Südharzkreis) der Fall war.


