Sa, 18:08 Uhr
23.11.2002
Unterschiedliche Halbzeiten
Nordhausen (nnz). Bei herrlichem Sonnenschein zog es heute doch einige Hunderte Wacker-Fans in den Albert-Kuntz-Sportpark. Die Weißhaupt-Elf musste gegen Gebesee ran. Ob die Nordhäuser Kicker Grund zum Jubeln hatten, das erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Es war schon ein Kurioses Spiel und wir beginnen mit dem Erfreulichsten: 5:1 gewann Wacker Nordhausen sein Heimspiel. Ein wenig täuscht das Ergebnis jedoch über den gesamte Spielverlauf hinweg.
Wacker ging zeitig in Führung, nach 15 Minuten hatte es bereits zweimal im Netz des Keepers aus Gebesee geklingelt. Aber auch der Nordhäuser Torhüter musste da schon den Ball hinter der Torlinie rausfischen. In der ersten Spielhälfte beherrschte Wacker seinen Gegner, doch immer wieder sorgten die Spieler des Erfurter Schlafortes für Unruhe im Strafraum der Nordhäuser. Den Pausentee konnten die Männer um Kapitän Pistorius eigentlich in Ruhe genießen, denn mit dem dritten Tor durch den Polen Dukhno (ein klassischer Hattrick) sollte eigentlich Ruhe in das Spiel einkehren.
Wer das allerdings nach der Pause erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Fort an bestimme Gebesee das Spielgeschehen. Die Wackerabwehr lief herum wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, nach vorn lief überhaupt nichts mehr, Gebesee machte Druck. Doch im Abschluß haperte es mächtig bei den Gästen, zum Glück für die Rolandstädter. Die mussten sich jetzt nicht nur vor dem permanenten Angriffen in Acht nehmen, sondern ab der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit auch nur noch mit neun Feldspielern auskommen. Nebelung sah Gelb-Rot.
Wer nun den Untergang von Wacker befürchtet hatte, der sah sich wiederum getäuscht. In Unterzahl gelangen der Nordhäuser Elf noch zwei Tore. Am Ende hieß es ziemlich schmeichelhaft 5:1 für Nordhausen. Den Fans war es eigentlich ziemlich egal, sie feierten ihre Mannschaft und pfiffen das Schiedsrichtertrio aus. Zumindest in einigen Szenen hatte der Unparteiische aus Teistungen nicht das allerglücklichste Händchen.
Autor: nnz
Es war schon ein Kurioses Spiel und wir beginnen mit dem Erfreulichsten: 5:1 gewann Wacker Nordhausen sein Heimspiel. Ein wenig täuscht das Ergebnis jedoch über den gesamte Spielverlauf hinweg. Wacker ging zeitig in Führung, nach 15 Minuten hatte es bereits zweimal im Netz des Keepers aus Gebesee geklingelt. Aber auch der Nordhäuser Torhüter musste da schon den Ball hinter der Torlinie rausfischen. In der ersten Spielhälfte beherrschte Wacker seinen Gegner, doch immer wieder sorgten die Spieler des Erfurter Schlafortes für Unruhe im Strafraum der Nordhäuser. Den Pausentee konnten die Männer um Kapitän Pistorius eigentlich in Ruhe genießen, denn mit dem dritten Tor durch den Polen Dukhno (ein klassischer Hattrick) sollte eigentlich Ruhe in das Spiel einkehren.
Wer das allerdings nach der Pause erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Fort an bestimme Gebesee das Spielgeschehen. Die Wackerabwehr lief herum wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, nach vorn lief überhaupt nichts mehr, Gebesee machte Druck. Doch im Abschluß haperte es mächtig bei den Gästen, zum Glück für die Rolandstädter. Die mussten sich jetzt nicht nur vor dem permanenten Angriffen in Acht nehmen, sondern ab der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit auch nur noch mit neun Feldspielern auskommen. Nebelung sah Gelb-Rot.
Wer nun den Untergang von Wacker befürchtet hatte, der sah sich wiederum getäuscht. In Unterzahl gelangen der Nordhäuser Elf noch zwei Tore. Am Ende hieß es ziemlich schmeichelhaft 5:1 für Nordhausen. Den Fans war es eigentlich ziemlich egal, sie feierten ihre Mannschaft und pfiffen das Schiedsrichtertrio aus. Zumindest in einigen Szenen hatte der Unparteiische aus Teistungen nicht das allerglücklichste Händchen.


