Do, 19:35 Uhr
21.11.2002
Mehr ins Kommunale
Nordhausen (nnz). Am vergangenen Montag konstituierte sich der neue Vorstand der PDS-Basisorganisation Nordhausen. Dabei wurden die Verantwortlichkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder festgelegt. Wer künftig was machen will, das hat die nnz erfahren.
Erst einmal ließ sich der Vorstand über den aktuellen Stand zum geplanten Industriegebiet aus Sicht der Bürgerinitiative Rettung der Goldene Aue und des Geophysikers Dr. Kox informieren. Dabei wurde einhellig festgestellt, daß eine Alternativprüfung nur unzureichend durchgeführt wurde, und viele Aspekte nach wie vor gegen den Standort in der Goldenen Aue sprechen. Nach unserer Einschätzung hätten die Alternativen Werther und Uhtleben die gleichen, wenn nicht die besseren Voraussetzungen. Bei den teilweise fadenscheinigen Begründungen des Planungsverbandes kommt man zu der Vermutung, das dem Wirtschaftsministerium in Erfurt nicht alle Aspekte als Entscheidungshilfe auf den Tisch gelegt wurden, so PDS-Sprecher Torsten Gieseke gegenüber nnz.
Nun wird geprüft, in wie weit dies durch die PDS nachgeholt werden sollte, in dem man nochmals den Verantwortlichen in Erfurt eine objektive Darstellung mit Berücksichtigung aller Aspekte geben kann. Dabei ist es auch nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum kein Raumordnungsverfahren angestrebt wird. Es ändert nichts an der Tatsache, auch nicht die neu verwandte idyllisch klingende Formulierung eines Industrieparks, darauf zu verweisen, das eine Firma nach der anderen in Nordhausen Konkurs anmeldet oder abwandert. Mit Sicherheit brauche Nordhausen Arbeitsplätze, auch ein Industriegebiet, da gibt es keinen Zweifel! Nur solle man alle Möglichkeiten ausnutzen, damit einem möglichen Investor, der nach wie vor nicht vorhanden ist, auch geeignete Bedingungen zu schaffen, um ein langfristiges Ansiedeln von Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Das Thema der Arbeitsplätze sei zu sensibel, um das man kritische Hinweise aus der Bevölkerung und wissenschaftliche Analysen in den Wind schreiben sollte.
Ein zweites wichtiges Thema war und ist die Abfallentsorgungskonzeption Nordthüringens, wo offensichtlich auch über die Köpfe der Bevölkerung entschieden werden sollte, das ihr Hausmüll teuer exportiert werden würden, und das obwohl eine der best geführten Mülldeponien Deutschlands vor der Haustür steht, und zwar in Nentzelsrode. Sollte unser aller Müll tatsächlich nach Sachsen Anhalt exportiert, muss jedem klar sein, das auf Grund der Abschreibungskosten von Nentzelsrode die Kosten explodieren würden. Dies bezahlt jeder von uns mit. Dank dem Druck vieler engagierten Bürger und Bürgerinitiativen wurde eine Entscheidung darüber erst mal in Mühlhausen vertagt!, so Gieseke. Hier aber irrt die PDS. Das Thema wurde nicht vertagt, es wurde klar mehrheitlich gegen den Vergabevorschlag votiert Trotzdem: Die PDS wird dieses Thema weiter kritisch begleiten und darüber aufklären.
Autor: nnzErst einmal ließ sich der Vorstand über den aktuellen Stand zum geplanten Industriegebiet aus Sicht der Bürgerinitiative Rettung der Goldene Aue und des Geophysikers Dr. Kox informieren. Dabei wurde einhellig festgestellt, daß eine Alternativprüfung nur unzureichend durchgeführt wurde, und viele Aspekte nach wie vor gegen den Standort in der Goldenen Aue sprechen. Nach unserer Einschätzung hätten die Alternativen Werther und Uhtleben die gleichen, wenn nicht die besseren Voraussetzungen. Bei den teilweise fadenscheinigen Begründungen des Planungsverbandes kommt man zu der Vermutung, das dem Wirtschaftsministerium in Erfurt nicht alle Aspekte als Entscheidungshilfe auf den Tisch gelegt wurden, so PDS-Sprecher Torsten Gieseke gegenüber nnz.
Nun wird geprüft, in wie weit dies durch die PDS nachgeholt werden sollte, in dem man nochmals den Verantwortlichen in Erfurt eine objektive Darstellung mit Berücksichtigung aller Aspekte geben kann. Dabei ist es auch nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum kein Raumordnungsverfahren angestrebt wird. Es ändert nichts an der Tatsache, auch nicht die neu verwandte idyllisch klingende Formulierung eines Industrieparks, darauf zu verweisen, das eine Firma nach der anderen in Nordhausen Konkurs anmeldet oder abwandert. Mit Sicherheit brauche Nordhausen Arbeitsplätze, auch ein Industriegebiet, da gibt es keinen Zweifel! Nur solle man alle Möglichkeiten ausnutzen, damit einem möglichen Investor, der nach wie vor nicht vorhanden ist, auch geeignete Bedingungen zu schaffen, um ein langfristiges Ansiedeln von Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Das Thema der Arbeitsplätze sei zu sensibel, um das man kritische Hinweise aus der Bevölkerung und wissenschaftliche Analysen in den Wind schreiben sollte.
Ein zweites wichtiges Thema war und ist die Abfallentsorgungskonzeption Nordthüringens, wo offensichtlich auch über die Köpfe der Bevölkerung entschieden werden sollte, das ihr Hausmüll teuer exportiert werden würden, und das obwohl eine der best geführten Mülldeponien Deutschlands vor der Haustür steht, und zwar in Nentzelsrode. Sollte unser aller Müll tatsächlich nach Sachsen Anhalt exportiert, muss jedem klar sein, das auf Grund der Abschreibungskosten von Nentzelsrode die Kosten explodieren würden. Dies bezahlt jeder von uns mit. Dank dem Druck vieler engagierten Bürger und Bürgerinitiativen wurde eine Entscheidung darüber erst mal in Mühlhausen vertagt!, so Gieseke. Hier aber irrt die PDS. Das Thema wurde nicht vertagt, es wurde klar mehrheitlich gegen den Vergabevorschlag votiert Trotzdem: Die PDS wird dieses Thema weiter kritisch begleiten und darüber aufklären.


