Do, 14:23 Uhr
21.11.2002
Wird Teilzeit immer beliebter?
Nordhausen (nnz). Haben die Thüringer keinen Bock mehr auf einen richtigen Full-Time-Job? Oder wird die Arbeit einfach anders verteilt. nnz mit den neuesten Zahlen.
Rund 130.000 abhängig Erwerbstätige in Thüringen stuften im April 2001 anlässlich der Mikrozensusbefragung ihre Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigung ein. Damit stieg die Teilzeitquote, d.h. der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an den abhängig Erwerbstätigen, seit 1991 um die Hälfte an und betrug im vergangenen Jahr 13,2 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gehen vor allem Frauen einer Teilzeitbeschäftigung nach. Mit einer Teilzeitquote von 24,1 Prozent stellten die Frauen im April 2001 in Thüringen 83,2 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten. Von den abhängig erwerbstätigen Männern arbeiteten 4,1 Prozent in Teilzeit.
Als Grund für die Aufnahme einer Teilzeitarbeit gaben 44,5 Prozent der Betroffenen an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben. Für 18,2 Prozent waren persönliche oder familiäre Verpflichtungen Ausschlag gebend. Diese Darstellung entspricht der Situation in den anderen neuen Bundesländern.
Im früheren Bundesgebiet jedoch nannten 60 Prozent persönliche oder familiäre Verpflichtungen als Grund, in Teilzeit zu arbeiten und nur 7 Prozent gaben an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben.
Autor: nnzRund 130.000 abhängig Erwerbstätige in Thüringen stuften im April 2001 anlässlich der Mikrozensusbefragung ihre Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigung ein. Damit stieg die Teilzeitquote, d.h. der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an den abhängig Erwerbstätigen, seit 1991 um die Hälfte an und betrug im vergangenen Jahr 13,2 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gehen vor allem Frauen einer Teilzeitbeschäftigung nach. Mit einer Teilzeitquote von 24,1 Prozent stellten die Frauen im April 2001 in Thüringen 83,2 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten. Von den abhängig erwerbstätigen Männern arbeiteten 4,1 Prozent in Teilzeit.
Als Grund für die Aufnahme einer Teilzeitarbeit gaben 44,5 Prozent der Betroffenen an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben. Für 18,2 Prozent waren persönliche oder familiäre Verpflichtungen Ausschlag gebend. Diese Darstellung entspricht der Situation in den anderen neuen Bundesländern.
Im früheren Bundesgebiet jedoch nannten 60 Prozent persönliche oder familiäre Verpflichtungen als Grund, in Teilzeit zu arbeiten und nur 7 Prozent gaben an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben.


