Do, 06:54 Uhr
14.11.2002
nnz-Rückspiegel: 14. November 2001
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Kreisumlage, Messe und ein verdächtiger Brief
Landratsamt auf Südharz-Messe vertreten
Neben der Stadtverwaltung Nordhausen gehört auch das Landratsamt zu den traditionellen Ausstellern der Südharz-Messe. Unter dem Motto Das Landratsamt Nordhausen stellt sich und den Landkreis vor wird in der Halle 1 für die Besucher ein abwechslungsreiches Informationsangebot bereitgehalten. Am Gemeinschaftsstand beteiligen sich auch die Kreisvolkshochschule Nordhausen, die Umweltakademie Nordhausen und das AGENDA-Büro. Das Eröffnungswochenende beginnt mit dem Thema Wirtschaft/Wohnen/Tourismus, vorgestellt vom Fachgebiet Bau/Kreisplanung/Wohnungsbauförderung. Informationstafeln zum Naturschutzgebiet Brandesbachtal und zur Abfallproblematik ergänzen die Ausstellung...ausführlich im nnz-Archiv
Von Bundesstraße zu Zorgepromenade
Stadtgespräch war am gestrigen Abend angesagt. In einer zu kalten Turnhalle auf dem Petersberg standen die Neugestaltung der Zorgeauen und der Ausbau der Uferstraße im Mittelpunkt der Informationen. Über den Ausbau der Uferstraße sollte eigentlich ein Mitarbeiter des Nordthüringer Straßenbauamtes referieren, der aber ließ sich als erkrankt entschuldigen. Seinen Part übernahm LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan. Die Uferstraße könnte nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2003 den Charakter einer Zorgepromenade erhalten. Beherrschende Elemente sollten nicht nur Beton und Asphalt werden. Durch Straßenumwidmungen werde die Uferstraße dann nur noch den Verkehr der Bundesstraße 4 aufnehmen, die Bundesstraße 80 wird seitens des Landes Thüringen zur Landesstraße umgewidmet. Durch die neue Autobahn erhoffen sich die Planer einen deutlichen Rückgang des Durchgangsverkehrs auf dieser Trasse...ausführlich im nnz-Archiv
Gastonomische Versorgung
Die zweite Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen beginnt zwar erst im Frühjahr 2004. Dennoch laufen die Planungen bei der Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Besonderen Wert legen die Verantwortlichen dabei auf eine gute Zusammenarbeit mit den einheimischen Gewerbetreibenden, so die LGS GmbH. Aus diesem Grund fand gestern im Nordhäuser Ratskeller eine Informationsveranstaltung statt. Thema war die Ausschreibung der gastronomischen Versorgung für die Landesgartenschau. Seitens der Veranstalter ist man gerade in diesem Bereich bemüht, mit einem Partner aus der Region zusammenzuarbeiten. Deshalb sollen die heimischen Gastronomen bereits frühzeitig über die verschiedenen Modalitäten und Erfordernisse der Ausschreibung in Kenntnis gesetzt werden. Ziel ist es, die Unternehmer für die Landesgartenschau zu begeistern, und ihnen gleichzeitig einen gewissen Vorteil gegenüber der ortsfremden Konkurrenz zu verschaffen. Um so erfreulicher war die positive Resonanz der einheimischen Gewerbetreibenden auf die Infoveranstaltung. Gut 15 Unternehmer aus den verschiedensten Bereichen der Lebensmittelbranche hatten sich am Dienstag Abend im Ratskeller versammelt...ausführlich im nnz-Archiv
Kreisumlage: Stadt bietet Gespräch an
In dieser Woche hatte die nnz bereits berichtet, dass es Möglichkeiten einer Einigung im Streit um die Kreisumlage der Jahre 1994 und 1995 geben könnte. Heute gibt es also ein Angebot seitens der Stadt. Wir wollen den Streit beenden. Deshalb werden Vertreter der Stadt dem Landkreis erneut vorschlagen, auf den gerichtlichen Vergleichsvorschlag einzugehen und zumindest 2 Millionen Mark anstelle der 4,2 Millionen an die Stadt zu zahlen, kündigte heute die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. Dieses Vorgehen entspreche auch dem Willen des Nordhäuser Stadtrates, dokumentiert in einem Beschluss vom November letzten Jahres. Nach nnz-Informationen soll es am Freitag ein Gespräch zu diesem Thema geben. Von der Seite der Kreisverwaltung wird daran der 1. Beigeordnete Matthias Jendricke (SPD) teilnehmen, Landrat Joachim Claus (CDU) sei an diesem Tag verhindert. Jendricke hat bereits heute die Botschaft erhalten, dass er in diese Gespräche offen und konstruktiv gehen soll. Wenn ein Vergleich einen Sinn mache, so Landrat Claus zu nnz, dann solle man auf die Stadt zugehen...ausführlich im nnz-Archiv
Verdächtiger Brief aufgetaucht
Das Verschicken von Briefen ist in Nordhausen scheinbar wieder in Mode gekommen, trotz elektronischer Post. Nur haben einige dieser Postsendungen einen merkwürdig-makabren Inhalt. Heute tauchte ein solcher Brief in der Nordhäuser Stadtverwaltung auf.
Vermutlich irgendein wirrer Kopf hatte weißes Pulver in einen Umschlag geschüttet und an die Stadtverwaltung, Liegenschaftsamt, adressiert. Dort wurde das Pulver durch das Sichtfenster des Briefes entdeckt. Polizei und Feuerwehr wurde alarmiert. Alles läuft wie am Schnürchen, man kennt sich bereits bestens aus, erst am Montag hatte ein verdächtiger Brief die Einsatzkräfte in Atem gehalten.
Auch heute wurden nach ersten Untersuchungen keine radioaktiven Substanzen oder Sprengstoffe entdeckt. Also geht die Fracht wieder in das Erfurter Klinikum, wie auch am Montag. Sollte es sich wieder um einen Spaß handeln, dann bleibt zu hoffen, dass die Absender doch eines Tages ermittelt und zur Kasse gebeten werden. Ein solcher Einsatz kostet dem Steuerzahler immerhin mehrere tausend Mark.
Autor: nnzKreisumlage, Messe und ein verdächtiger Brief
Landratsamt auf Südharz-Messe vertreten
Neben der Stadtverwaltung Nordhausen gehört auch das Landratsamt zu den traditionellen Ausstellern der Südharz-Messe. Unter dem Motto Das Landratsamt Nordhausen stellt sich und den Landkreis vor wird in der Halle 1 für die Besucher ein abwechslungsreiches Informationsangebot bereitgehalten. Am Gemeinschaftsstand beteiligen sich auch die Kreisvolkshochschule Nordhausen, die Umweltakademie Nordhausen und das AGENDA-Büro. Das Eröffnungswochenende beginnt mit dem Thema Wirtschaft/Wohnen/Tourismus, vorgestellt vom Fachgebiet Bau/Kreisplanung/Wohnungsbauförderung. Informationstafeln zum Naturschutzgebiet Brandesbachtal und zur Abfallproblematik ergänzen die Ausstellung...ausführlich im nnz-Archiv
Von Bundesstraße zu Zorgepromenade
Stadtgespräch war am gestrigen Abend angesagt. In einer zu kalten Turnhalle auf dem Petersberg standen die Neugestaltung der Zorgeauen und der Ausbau der Uferstraße im Mittelpunkt der Informationen. Über den Ausbau der Uferstraße sollte eigentlich ein Mitarbeiter des Nordthüringer Straßenbauamtes referieren, der aber ließ sich als erkrankt entschuldigen. Seinen Part übernahm LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan. Die Uferstraße könnte nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2003 den Charakter einer Zorgepromenade erhalten. Beherrschende Elemente sollten nicht nur Beton und Asphalt werden. Durch Straßenumwidmungen werde die Uferstraße dann nur noch den Verkehr der Bundesstraße 4 aufnehmen, die Bundesstraße 80 wird seitens des Landes Thüringen zur Landesstraße umgewidmet. Durch die neue Autobahn erhoffen sich die Planer einen deutlichen Rückgang des Durchgangsverkehrs auf dieser Trasse...ausführlich im nnz-Archiv
Gastonomische Versorgung
Die zweite Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen beginnt zwar erst im Frühjahr 2004. Dennoch laufen die Planungen bei der Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Besonderen Wert legen die Verantwortlichen dabei auf eine gute Zusammenarbeit mit den einheimischen Gewerbetreibenden, so die LGS GmbH. Aus diesem Grund fand gestern im Nordhäuser Ratskeller eine Informationsveranstaltung statt. Thema war die Ausschreibung der gastronomischen Versorgung für die Landesgartenschau. Seitens der Veranstalter ist man gerade in diesem Bereich bemüht, mit einem Partner aus der Region zusammenzuarbeiten. Deshalb sollen die heimischen Gastronomen bereits frühzeitig über die verschiedenen Modalitäten und Erfordernisse der Ausschreibung in Kenntnis gesetzt werden. Ziel ist es, die Unternehmer für die Landesgartenschau zu begeistern, und ihnen gleichzeitig einen gewissen Vorteil gegenüber der ortsfremden Konkurrenz zu verschaffen. Um so erfreulicher war die positive Resonanz der einheimischen Gewerbetreibenden auf die Infoveranstaltung. Gut 15 Unternehmer aus den verschiedensten Bereichen der Lebensmittelbranche hatten sich am Dienstag Abend im Ratskeller versammelt...ausführlich im nnz-Archiv
Kreisumlage: Stadt bietet Gespräch an
In dieser Woche hatte die nnz bereits berichtet, dass es Möglichkeiten einer Einigung im Streit um die Kreisumlage der Jahre 1994 und 1995 geben könnte. Heute gibt es also ein Angebot seitens der Stadt. Wir wollen den Streit beenden. Deshalb werden Vertreter der Stadt dem Landkreis erneut vorschlagen, auf den gerichtlichen Vergleichsvorschlag einzugehen und zumindest 2 Millionen Mark anstelle der 4,2 Millionen an die Stadt zu zahlen, kündigte heute die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) an. Dieses Vorgehen entspreche auch dem Willen des Nordhäuser Stadtrates, dokumentiert in einem Beschluss vom November letzten Jahres. Nach nnz-Informationen soll es am Freitag ein Gespräch zu diesem Thema geben. Von der Seite der Kreisverwaltung wird daran der 1. Beigeordnete Matthias Jendricke (SPD) teilnehmen, Landrat Joachim Claus (CDU) sei an diesem Tag verhindert. Jendricke hat bereits heute die Botschaft erhalten, dass er in diese Gespräche offen und konstruktiv gehen soll. Wenn ein Vergleich einen Sinn mache, so Landrat Claus zu nnz, dann solle man auf die Stadt zugehen...ausführlich im nnz-Archiv
Verdächtiger Brief aufgetaucht
Das Verschicken von Briefen ist in Nordhausen scheinbar wieder in Mode gekommen, trotz elektronischer Post. Nur haben einige dieser Postsendungen einen merkwürdig-makabren Inhalt. Heute tauchte ein solcher Brief in der Nordhäuser Stadtverwaltung auf.
Vermutlich irgendein wirrer Kopf hatte weißes Pulver in einen Umschlag geschüttet und an die Stadtverwaltung, Liegenschaftsamt, adressiert. Dort wurde das Pulver durch das Sichtfenster des Briefes entdeckt. Polizei und Feuerwehr wurde alarmiert. Alles läuft wie am Schnürchen, man kennt sich bereits bestens aus, erst am Montag hatte ein verdächtiger Brief die Einsatzkräfte in Atem gehalten.Auch heute wurden nach ersten Untersuchungen keine radioaktiven Substanzen oder Sprengstoffe entdeckt. Also geht die Fracht wieder in das Erfurter Klinikum, wie auch am Montag. Sollte es sich wieder um einen Spaß handeln, dann bleibt zu hoffen, dass die Absender doch eines Tages ermittelt und zur Kasse gebeten werden. Ein solcher Einsatz kostet dem Steuerzahler immerhin mehrere tausend Mark.

