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Mi, 19:02 Uhr
13.11.2002

OB Rinke: "Einzige Chance genutzt!"

Nordhausen (nnz). „Wir haben die einzige Chance genutzt, die sich im Moment geboten hat, um die Theater-Struktur unserer Region weitgehend zu erhalten“, sagte heute Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke nach der Unterzeichnung des Theater-Finanzierungsvertrages mit dem Freistaat Thüringen.


In dem Vertrag verpflichtet sich der Freistaat, der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH von 2004 bis 2008 jährlich 4,91 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug verpflichtet sich die GmbH zur Kooperation mit anderen Theatern bzw. Orchestern, damit an allen Theater-Standorten ein Drei-Sparten-Angebot in hoher Qualität erhalten bleibt.

„Mit der Landrätin des Landkreises Rudolstadt-Saalfeld, Marion Philip, treffe ich mich noch einmal in der nächsten Woche, um die Einzelheiten einer Kooperation unserer Häuser zu besprechen“, kündigte die Oberbürgermeisterin an. Beim Austausch von Inszenierungen werde der Schwerpunkt für die Bühne in Rudolstadt beim Sprechtheater liegen, für die beim Musiktheater. „Wichtig ist, dass in Nordhausen weiterhin Kinder- und Jugendtheater produziert wird“, sagte Frau Rinke. „Hinsichtlich der Logistik beim Austausch von Inszenierungen habe ich noch einige Bedenken, aber hier setze ich auf die Erfahrung der Rudolstädter, die sie bei der Kooperation mit Eisenach gemacht haben.“

Beim Termin in der Thüringer Staatskanzlei habe man gegenüber Kunst-Ministerin Dagmar Schipanski die Anstrengungen des Landes gewürdigt, trotz knapper Kassen Kultur und insbesondere auch Theater in Thüringen weiter zu unterstützen und damit die historisch gewachsene kulturelle Vielfalt zu erhalten - „die Stimmung war positiv“, sagte die Oberbürgermeisterin.

Mit zur Unterzeichnung waren Winfried Theuerkauf als Vertreter des Gesellschafters Landkreis Nordhausen, Joachim Kreyer, Bürgermeister von Sondershausen und Peter Hengstermann, Landrat des Kyffhäuserkreises, nach Erfurt gekommen.
Autor: nnz

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