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Fr, 11:57 Uhr
08.11.2002

Ein "klingende Baum" wird gepflanzt

Nordhausen (nnz). Kennen Sie das „singende, klingende Bäumchen“? Sicher aus dem Märchen. Im übertragenen Sinn soll jetzt ein ganz besonderer Baum den Theaterplatz verschönern.


Ab dem 12. November wird Nordhausen einen „Jazzbaum“ haben: Mitglieder des Jazzklubs Nordhausen werden am Dienstag um 16 Uhr gemeinsam mit der Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Baudezernent Dietrich Beyse eine Rotbuche auf dem neuen Theaterplatz pflanzen, deren Kauf die Nordhäuser Musikfreunde finanziell unterstützt haben. Nach der „Installation“ des Baumes wird er mit einem Glas Sekt getauft und die Jazzclubflagge gehisst. Dazu gibt es Jazzmusik von der CD und einen Auftritt von jungen Bläsern der Musikschule. Alle Nordhäuser sind herzlich eingeladen.


„Der Jazzklub feiert dieses Jahr 19. Geburtstag. Wir wollen mit dem Baum an unsere Gründung am 10./11. November 1983 erinnern, und der Baum soll gleichzeitig ein Symbol für die Kultur in der Stadt sein. Zum 20. setzen wir neben die Blutbuche einen Gedenkstein“, kündigte Dieter Gabriel, Chef des „Jazzklub Nordhausen“ an. Die neue Blutbuche wird links vom Eingang zum Theater stehen und sei ein Pendant zur Buche auf der gegenüberliegenden Seite. „Wir haben lange nach einem identischen Baum gesucht“, sagte Inge Klaan, Geschäftführerin der Landesgartenschau 2004 GmbH. Der Neubau des Theaterplatzes - im Sommer beendet - war eine städtebauliche Begleitmaßnahme zur Landesgartenschau.

Die Suche sei nicht einfach gewesen, sagte Frau Klaan. Die bereits bestehende Buche sei aus einem Sämling gewachsen, „war also eine Zufallskreuzung, die nicht eindeutig bestimmt werden konnte. Wir sind deshalb mit Blattproben der bereist existierenden Buche zu den Baumschulen gezogen, um ein gleiches Exemplar zu finden.“
Autor: nnz

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