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Mo, 17:50 Uhr
16.11.2009

Endlich ist es so weit

Der Radweg Uthleben - Heringen wird gebaut. Das wird nicht nur die Menschen in der Goldenen Aue freuen, sondern die Radler im gesamten Landkreis. Die nnz mit Einzelheiten zu dem Projekt...


Zwischen der Gemeinde Uthleben und der Stadt Heringen ist der Neubau eines straßenbegleitenden Radweges geplant. Der Radweg wird parallel südlich der Landesstraße L 2079 geführt. Der geplante Bauanfang befindet sich am östlichen Ortsausgang von Uthleben an dem derzeitigen Gehwegende. Das Bauende ist der bestehende Rad- und Gehweg in Heringen.

Der Radweg ist Bestandteil des überregionalen Radwegenetzes des Freistaates Thüringen. Dieser sieht den Ausbau eines durchgehenden Radwegenetzes von Nordhausen über Sundhausen / Steinbrücken, Uthleben, Heringen, Hamma, Auleben, Görsbach bis zum Anschluss an den bestehenden Radweg Nordhausen – Görsbach – Landesgrenze Sachsen/Anhalt vor.

Die Ausbaulänge des geplanten Radwegabschnittes beträgt 1,743 km. Die Breite des mit Asphalt zu befestigenden Radweges beträgt 2,00m. Neben dem Radweg werden wegbegleitende Pflanzungen vorgenommen, welche zur Begrünung und Renaturierung dieses Abschnittes dienen.
Kostenträger der Baumaßnahmen ist der Landkreis Nordhausen unter Kostenbeteiligung und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Uthleben und Heringen. Die Kosten für die Herstellung belaufen sich auf ca. 390.000, wobei auch Fördermittel des Freistaates Thüringen Verwendung finden.

Die Planung zum Neubau des Radweges begann auf Veranlassung der Stadt Heringen. Leider sind in dem Streckenabschnitt in den letzten Jahren Unfälle mit Radfahrern, auch mit tödlichem Ausgang zu beklagen. Mit dem Bau des Radweges sollte neben der Schaffung einer verkehrssicheren Lösung für die Radfahrer, insbesondere der Kinder aus Uthleben zum Aufsuchen der Schule in Heringen, der Kinder beim Besuch des Freibades in Uthleben auch eine fußläufige Anbindung der außerörtlichen Kleingartenanlage der Landesstraße erfolgen.

Die Planung ist ein Ergebnis der Abstimmungen mit den Gemeinden, des Landratsamtes, der Unteren Wasserbehörde, des Naturschutzes des Straßenbauamtes und der Landwirtschaft.
Die Realisierung der Herstellung des Radweges wird am 9. Dezember 2009 beginnen und voraussichtlich im April nächsten Jahres abgeschlossen sein. Die Bauausführung obliegt der Nordhäuser Firma KEMNA Bau.
Autor: nnz

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Kommentare
bbs81
17.11.2009, 16:45 Uhr
Ausbau bis wann?
Gibt es denn schon Angaben, bis wann dieser oben erwähnte Ausbau bis Auleben erfolgt sein soll?
Pokemon
17.11.2009, 18:23 Uhr
Radwege
wann wird endlich die Radwege zwischen NSW und Ilfeld und zwischen NSW und Neustadt gebaut?
Cinderella
17.11.2009, 18:37 Uhr
Radweg NSW nach Ilfeld
Radweg Strecke NSW-Ilfeld: am 02.11.09 wurde der offizielle Startschuss zum Bau gegeben. Dann mal los!
Peppone
17.11.2009, 21:04 Uhr
Wie gehts weiter?
Nach dem hier von einem Kommentator die Frage kam wann es nach Auleben weitergeht, hier mal der mir bekannte Stand vom Frühjahr dieses Jahres.

Seitens der Stadt Heringen ist der Ausbau des Aue-Radweges nach Auleben über Hamma im zweiten Schritt geplant. Das Wann hängt an der Co-Finanzierung der betroffenen Stadt und den zwei Gemeinden, durch deren Flur der Radweg führt.

Heringen würde die Co-Finanzierung irgendwie stemmen, bei Hamma und Auleben gibt es dazu meines Wissens keine konkreten Zusagen.

Auleben hat natürlich im ersten Schritt immer die Anbindung nach Görsbach im Blick. Das ist auch vernünftig, da Görsbach der hauptsächliche Grundschulstandort für die Auleber Kinder ist.

Dort kommt aber wieder Görsbach als betroffene Flur mit ins Spiel und deren jetziger Bgm und die damaligen Gemeinderäte legen kaum Wert auf die Anbindung in die Goldene Aue. Herr Junker als treuer Freund von Herrn Jendricke legt mehr Wert auf eine "Nordhäuser Großraumplanung". Man sieht die Goldene Aue schon in "Großnordhausen".

Deshalb ließen sich beide Freunde in Wahlkampfzeiten lieber auf einem Sachsen- Anhaltinischen Radweg der Gemeinde Berga ablichten, als auf einem Radweg bei uns in der Goldenen Aue. ;-)

Die nnz hat darüber am 02.06.2009 berichtet!

Es wird also noch einige Zeit vergehen, bis der verbundene Goldene Aue Radweg für uns alle Wirklichkeit wird! Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vielleicht legt die neue Landesregierung die kleinen Dorf- und Stadtfürsten mal richtig an die Kette bezüglich ihrer eigenen kleinen "Gebietsreformen". Zu wünschen wäre es den betroffenen Bewohnern! ;-)
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