Mo, 09:53 Uhr
09.11.2009
Abgezapft
Nicht schlecht staunte ein Mitarbeiter des Bahnhofsmanagements Nordhausen, als er einem Bahnhof in seinem Zuständigkeitsbereich gestern einen Besuch abstattete. Im Zuge einer regelmäßigen Inspektion stellte er bei der Ablesung der Stromzähler einen ungewöhnlich hohen Verbrauch fest.
Da der Bahnhof nicht mehr genutzt wird, machte sich der DB-Mitarbeiter daran, der Ursache auf den Grund zu gehen. In einem weiteren Raum stieß er auf zwei Steckdosen, an denen Verlängerungskabel angeschlossen waren. Die Kabel führten aus dem Fenster direkt in den Wohnwagen eines angrenzenden Gartens. Der Gartenbesitzer hatte sich so auf kostengünstigste Weise mit Strom versorgt.
Allein in diesem Jahr soll er auf diesem Wege über 600 Kilowattstunden entzogen haben. Die Bundespolizei ermittelt nunmehr gegen den Gartenbesitzer wegen des Verdachts der Entziehung elektrischer Energie.
Autor: nnzDa der Bahnhof nicht mehr genutzt wird, machte sich der DB-Mitarbeiter daran, der Ursache auf den Grund zu gehen. In einem weiteren Raum stieß er auf zwei Steckdosen, an denen Verlängerungskabel angeschlossen waren. Die Kabel führten aus dem Fenster direkt in den Wohnwagen eines angrenzenden Gartens. Der Gartenbesitzer hatte sich so auf kostengünstigste Weise mit Strom versorgt.
Allein in diesem Jahr soll er auf diesem Wege über 600 Kilowattstunden entzogen haben. Die Bundespolizei ermittelt nunmehr gegen den Gartenbesitzer wegen des Verdachts der Entziehung elektrischer Energie.


