Di, 10:27 Uhr
03.11.2009
Bräutigams Jahre in Ost-Berlin
Am Donnerstag wird Hans Otto Bräutigam aus seinem Buch Ständige Vertretung – meine Jahre in Ost Berlin in der Aula des Humboldt Gymnasiums in der Domstraße lesen. Das Buchhaus Rose lädt dazu in Zusammenarbeit mit der Stadt Nordhausen und dem Staatlichen Gymnasium Wilhelm von Humboldt ein...
Hans Otto Bräutigam, 1931 in Völklingen an der Saar geboren, studierte Jura und arbeitete ab 1962 im Bonner Auswärtigen Amt, dann im Bundeskanzleramt und wurde 1982 als Staatssekretär Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR. Nach einer kurzen Zeit als deutscher UN-Botschafter in New York holte ihn Manfred Stolpe als Minister für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten nach Brandenburg, wo er bis 1999 tätig war. Er lebt mit seiner Frau in Berlin.
20 Jahre nach der Wiedervereinigung legt der langjährige Leiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR seine Memoiren vor. Fast sein ganzes Berufsleben stand im Zeichen der deutschen Teilung. Höhepunkt der Laufbahn Hans Otto Bräutigams war die Leitung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die er von 1982 bis 1989 innehatte. Seine sehr persönlichen Erinnerungen spiegeln ein schwieriges Kapitel deutscher Zeitgeschichte.
Von 1974 bis 1977 als Leiter der politischen Abteilung, in den achtziger Jahren als Staatssekretär war Hans Otto Bräutigam in der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin tätig. Im Mittelpunkt seiner Memoiren stehen persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Beobachtungen – Geschichten, an denen Geschichte lebendig wird: von den Anfängen der Ständigen Vertretung über die Vertreibung Reiner Kunzes aus der DDR und die Biermann-Krise bis hin zu den zuweilen schwierigen Verhandlungen mit der eigenen Regierung. Bräutigam liefert ein eindringliches Zeugnis vom zähen Ringen um das deutsch-deutsche Verhältnis, gewürzt mit der einen oder anderen Anekdote.
Autor: nnzHans Otto Bräutigam, 1931 in Völklingen an der Saar geboren, studierte Jura und arbeitete ab 1962 im Bonner Auswärtigen Amt, dann im Bundeskanzleramt und wurde 1982 als Staatssekretär Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR. Nach einer kurzen Zeit als deutscher UN-Botschafter in New York holte ihn Manfred Stolpe als Minister für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten nach Brandenburg, wo er bis 1999 tätig war. Er lebt mit seiner Frau in Berlin.
20 Jahre nach der Wiedervereinigung legt der langjährige Leiter der Ständigen Vertretung der BRD in der DDR seine Memoiren vor. Fast sein ganzes Berufsleben stand im Zeichen der deutschen Teilung. Höhepunkt der Laufbahn Hans Otto Bräutigams war die Leitung der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR, die er von 1982 bis 1989 innehatte. Seine sehr persönlichen Erinnerungen spiegeln ein schwieriges Kapitel deutscher Zeitgeschichte.
Von 1974 bis 1977 als Leiter der politischen Abteilung, in den achtziger Jahren als Staatssekretär war Hans Otto Bräutigam in der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin tätig. Im Mittelpunkt seiner Memoiren stehen persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Beobachtungen – Geschichten, an denen Geschichte lebendig wird: von den Anfängen der Ständigen Vertretung über die Vertreibung Reiner Kunzes aus der DDR und die Biermann-Krise bis hin zu den zuweilen schwierigen Verhandlungen mit der eigenen Regierung. Bräutigam liefert ein eindringliches Zeugnis vom zähen Ringen um das deutsch-deutsche Verhältnis, gewürzt mit der einen oder anderen Anekdote.

