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Fr, 10:06 Uhr
25.10.2002

Die jungen Leute gehen weg

Bleicherode (nnz). Wie in anderen Kommunen des Landkreises Nordhausen gehen auch in Bleicherode die Einwohnerzahlen zurück. Den aktuellen Stand präsentierte Bürgermeister Dieter Kochbeck am Abend den Stadträten.


In der Stadt Bleicherode wohnten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Ende vergangenen Jahres 6.789 Bürger. 3.257 waren männlich, 3.532 hatten ein weibliches Geschlecht. Gegenüber dem Jahr 2000 ist das insgesamt ein Rückgang von 111 Männern und Frauen. 41 Geburten standen im vergangenen Jahr 78 Sterbefälle gegenüber. 273 Menschen sind aus Bleicherode weggezogen, 199 wurden neu begrüßt.

Diese nüchternen Zahlen machen der Verwaltung aber auch dem Stadtrat bereits seit Jahren zu schaffen. Weniger Einwohner, das bedeutet in erster Linie weniger Schlüsselzuweisungen vom Land und damit weniger Geld in der Stadtkasse. Bürgermeister Dieter Kochbeck (CDU) kennt die Ursachen: „Die jungen Leute verlassen die Region, weil sie keine Arbeit finden. Sie ziehen der Arbeit hinterher. Wenn sich in den kommenden Jahren keine deutlichen Perspektiven aufzeigen, dann wird unsere Stadt vergreisen“, ist sich Kochbeck sicher.

Dieser Trend macht den Bleicheröder Kommunalpolitikern und Geschäftsleuten nicht erst seit diesem oder dem vergangenen Jahr zu schaffen. Auch hier belegt diese Aussage ein Blick in die Statistik: Im Jahr 1996 wohnten in der Stadt Bleicherode noch 7.277 Bürger, das waren 488 mehr als im vergangenen Jahr.

Doch in der Bleicheröder Region gibt es auch Gemeinden, die dem Negativtrend trotzen. In Etzelsrode wurde ein Bürger mehr registriert, besonders gut lebt es sich vermutlich in Lipprechterode. Wurden im Jahr 2000 noch 671 Männer und Frauen registriert, so weist die Statstik für das vergangene Jahr 680 Frauen und Männer aus.
Autor: nnz

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