So, 17:54 Uhr
11.10.2009
nnz-Forum: Ignorante Autofahrer
Im kleinen Ort Werna werden Dank der Dorferneuerung eine Brücke, Gehweg und Teile der Straße erneuert. Behinderungen für Autofahrer vorprogrammiert. Die Anwohner sind vernünftig und parken im Ort ein Stückchen von der Baustelle weg. Sie freuen sich auf die Fertigstellung des neuen Abschnitts. Auch nnz-Leserin Eva Kothe...
Ein paar Schritte zu Fuß schaden nicht und fördern das Dorfklima, weil man sich mal unterhalten kann. Doch was man dabei erlebt ist schon rekordreif. Ignorante Autofahrer, die bei roter Ampel und rasanten Tempo die Dorfstraße befahren und damit ihren im Auto sitzenden Kindern zeigen, wie man Gesetze missachtet
Die bauausführende Firma musste nun für 14 Tage die Ortsdurchfahrt komplett sperren (10. - 24.10). Vernünftig für die Bauarbeiter und den Baufortschritt. Nun könnten die Baufirmen in Ruhe arbeiten. Falsch gedacht. Schon am Samstag befuhren Autos die voll gesperrte Straße (Sackgasse war ausgeschildert) mitten durch die arbeitende Asphaltfräse und Bagger.
Das ganze Wochenende über befahren die Baustelle dreiste Autofahrer, die trotz Sackstraßenschild denken die Baustelle muss doch befahrbar sein, obwohl es eigentlich zur Zeit keine Straße mehr gibt. Autofahrer und Autofahrerinnen von 18 bis 80 Jahren räumen Baustellenschilder und Sperreinrichtungen zur Seite, nur um in die Baustelle zu kommen. Damit wird der nächste Autofahrer in die Baustelle gelockt.
Immer schimpfen ältere Bürger die jungen Leute hätten keinen Anstand, aber hier kann man alle Altersgruppen und Geschlechter beobachten, die die Gesetze mit Vorsatz missachten. Wer macht hier wem was vor? Wo bleibt hier der Anstand? Meine Eltern haben oft zu mir gesagt: Das macht man nicht. In jungen Jahren habe ich nachgefragt, manchmal bekam ich eine Antwort, manchmal nur dieselbe Antwort: Das macht man nicht.
Es war eigentlich ein gutes Rechtsverständnis. Aber auf dieses einfache Rechtsverständnis braucht man wohl heute kaum noch zu hoffen. Das gibt es nicht mehr. Schade.
Eva Kothe, Werna
Autor: nnzEin paar Schritte zu Fuß schaden nicht und fördern das Dorfklima, weil man sich mal unterhalten kann. Doch was man dabei erlebt ist schon rekordreif. Ignorante Autofahrer, die bei roter Ampel und rasanten Tempo die Dorfstraße befahren und damit ihren im Auto sitzenden Kindern zeigen, wie man Gesetze missachtet
Die bauausführende Firma musste nun für 14 Tage die Ortsdurchfahrt komplett sperren (10. - 24.10). Vernünftig für die Bauarbeiter und den Baufortschritt. Nun könnten die Baufirmen in Ruhe arbeiten. Falsch gedacht. Schon am Samstag befuhren Autos die voll gesperrte Straße (Sackgasse war ausgeschildert) mitten durch die arbeitende Asphaltfräse und Bagger.
Das ganze Wochenende über befahren die Baustelle dreiste Autofahrer, die trotz Sackstraßenschild denken die Baustelle muss doch befahrbar sein, obwohl es eigentlich zur Zeit keine Straße mehr gibt. Autofahrer und Autofahrerinnen von 18 bis 80 Jahren räumen Baustellenschilder und Sperreinrichtungen zur Seite, nur um in die Baustelle zu kommen. Damit wird der nächste Autofahrer in die Baustelle gelockt.
Immer schimpfen ältere Bürger die jungen Leute hätten keinen Anstand, aber hier kann man alle Altersgruppen und Geschlechter beobachten, die die Gesetze mit Vorsatz missachten. Wer macht hier wem was vor? Wo bleibt hier der Anstand? Meine Eltern haben oft zu mir gesagt: Das macht man nicht. In jungen Jahren habe ich nachgefragt, manchmal bekam ich eine Antwort, manchmal nur dieselbe Antwort: Das macht man nicht.
Es war eigentlich ein gutes Rechtsverständnis. Aber auf dieses einfache Rechtsverständnis braucht man wohl heute kaum noch zu hoffen. Das gibt es nicht mehr. Schade.
Eva Kothe, Werna
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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