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Di, 14:02 Uhr
22.10.2002

Gegen den Trend

Nordhausen (nnz). Die Thüringer Industrie kann sich im bundesdeutschen Maßstab sehen lassen. Sie trotzte in den ersten acht Monaten dieses Jahres vor allem dem Trend in den neuen Bundesländern.


Im August 2002 erhöhte sich der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 1,2 Prozent zum vergleichbaren Vorjahresmonat. In den neuen Bundesländern und in Deutschland wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats nicht erreicht. Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum aus. In den neuen Bundesländern und in Deutschland sank der Umsatz ins Ausland geringfügig. Die Exportquote als Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz der Thüringer Industriebetriebe lag leicht unter der der neuen Bundesländer und nach wie vor deutlich unter der Deutschlands.

Die Zahl der Beschäftigten stieg in Thüringen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,3 Prozent an, während in den neuen Bundesländern und in Deutschland ein Rückgang der Beschäftigtenzahl ermittelt wurde. Die absolute Umsatzproduktivität lag in Thüringen mit 11 863 Euro unter der der neuen Bundesländer und Deutschlands. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde ein Rückgang für Deutschland und ein leichtes Absinken für die neuen Bundesländer registriert. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden, jedoch wesentlich langsamer. Von Januar bis August 2002 erhöhte sich der Umsatz in den Thüringer Industriebetrieben mit 1,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres etwas stärker als in den neuen Bundesländern. Das bundesdeutsche Ergebnis war dagegen rückläufig.

Beim Auslandsumsatz wiesen die Thüringer Betriebe das höchste Wachstum (+ 10,6 Prozent) aus. In den neuen Bundesländern stieg der Umsatz in das Ausland wesentlich langsamer. In Deutschland waren rückläufige Exporte zu verzeichnen. Die Exportquote Thüringens lag über der in den neuen Bundesländern, aber noch deutlich unter der Deutschlands.

Beim Beschäftigtenzuwachs hatte Thüringen im Durchschnitt der ersten acht Monate diesen Jahres die Nase vorn. In den neuen Bundesländern wurde nahezu kein Wachstum ermittelt; in Deutschland ging die Beschäftigtenzahl zurück. Die rückläufige Entwicklung des Umsatzes je Beschäftigten setzt sich in Deutschland fort. In den neuen Bundesländern und in Thüringen stieg die Umsatzproduktivität leicht an. Bei den geleisteten Arbeiterstunden wurde der höchste Rückgang für Deutschland registriert. In den neuen Bundesländern lag die rückläufige Entwicklung bei weniger als der Hälfte des bundesdeutschen Rückgangs. In Thüringen sank die Zahl der geleisteten Arbeiterstunden deutlich geringer.

Autor: nnz

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