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Fr, 07:11 Uhr
02.10.2009

Der SV Schmölln 1913 kommt

Wie wir vor einer Woche orakelt haben, ist es tatsächlich gekommen. Der FSV Wacker 90 Nordhausen hat mit einer Trotzreaktion bei den heimstarken Ilmenauern einen Auswärtssieg gelandet und ist dabei, die Talsohle zu verlassen. Ob das Vorhaben gelingt, wird sich morgen im Albert-Kuntz-Sportpark zeigen...


Daniel Wiegleb (Foto: Archiv Verkouter) Daniel Wiegleb (Foto: Archiv Verkouter) Der Gegner aus Ostthüringen hat am vergangenen Wochenende gegen Schlotheim/Mehrstedt zu Hause nur 0:0 gespielt. Trotzdem war Trainer Falk Sporbert zufrieden, da die Mannschaft ersatzgeschwächt antrat und außerdem auf den Routinier Bartejs, den die Nordhäuser als Torschützen in unguter Erinnerung haben, wegen einer Sperre verzichten mussten.

Die Schmöllner mauern ein bisschen, wie auf ihrer Homepage zu lesen ist: „ Am kommenden Samstag, um 14.30 Uhr, wird man beim Tabellen-Zwölften FSV Wacker Nordhausen zu Gast sein, mit dem keine guten Erinnerungen verbunden sind. Während man in Nordhausen mit 0:1 den Kürzeren zog, war das Heimspiel in der letzten Saison mit einer 1:4-Niederlage die größte Enttäuschung. Es geht am Wochenende um Wiedergutmachung.“

Beide Mannschaften haben also Ziele: Der SV 1913 will die beiden Misserfolge der Vorsaison vergessen machen und Wacker will zeigen, dass man auch zu Hause noch gewinnen kann, was schließlich letztmalig am 13. Juni 2009 im vergangenen Spieljahr beim 4:3 in letzter Minute gegen Rudolstadt gelang. Da in der 9. Runde beim Tabellenletzten Weida angetreten werden muss, stehen zumindest auf dem Papier die Chancen günstig, sich zunächst ins gesicherte Mittelfeld absetzen zu können.

Diese Spiele müssen aber erst einmal gewonnen werden. Gegen den Tabellensiebenten Schmölln tat sich Wacker oft sehr schwer. In zehn Punktspielen gegeneinander konnten die Nordhäuser nur dreimal als Sieger den Platz verlassen. Der Gegner ist abwehrstark und jeder Besucher der drei bisherigen Heimspiele musste schmerzlich erfahren, wie schwer es Wacker fiel, kompakte Abwehrreihen zu knacken.

Wegen Krankheiten, Blessuren und aus beruflichen Gründen konnten mehrere Stammspieler bis heute nicht oder nicht voll trainieren, sodass man hoffen muss, am Sonnabend alle Leute auf dem Spielfeld zu sehen und eine ähnlich engagiert zu Werke gehende Elf wie in Ilmenau zu erleben. Etwas verwunderlich ist es aber schon, wenn gegen die drei Spitzenmannschaften Gotha, Sondershausen und Ilmenau sieben der acht bisherigen Punkte geholt wurden und dagegen die drei Aufsteiger und Weimar bei drei Niederlagen und einem Remis nur einen mageren Zähler zuließen. Eine Kopfsache?

Tino Steinberg wurde in Halle erneut am Fuß operiert und wird in der ersten Halbserie nicht mehr spielen können. Wir wünschen ihm gute Besserung und einen solchen Heilungsprozess, dass er schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht. Die zuletzt überzeugende Abwehr wird durch die Rückkehr von Martin Kolan gestärkt.

Die Wacker-Reserve reist am Sonntag zur SG Birkungen 07 und muss als neuer Tabellenführer zeigen, dass sie gewillt ist, diesen Spitzenplatz zu verteidigen. Birkungen hat zu Hause in dieser Saison noch kein Spiel verloren und Wacker bis auf die Begegnung in Urbach noch keine Bäume ausgerissen. Mit einem weiteren Erfolg könnte man sich jedoch in der dicht beieinanderliegenden Spitzengruppe zunächst festsetzen, zumal eine Woche später das Heimspiel gegen Gernrode ansteht.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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