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Fr, 13:16 Uhr
18.10.2002

Ansprechpartner in Kommunen finden

Nordhausen (nnz). Über künftige Aufgabenfelder berieten die Teilnehmer des erst Anfang Juli diesen Jahres ins Leben gerufenen Agenda 21-Forums „Soziales“ am Donnerstagnachmittag im Landratsamt. Mehr zum Inhalt der Beratung mit einem Klick auf MEHR.


Eingangs erinnerte Hans-Georg Backhaus vom Agenda 21-Büro des Landratsamtes an die Worte von Landrat Joachim Claus in der Gründungsveranstaltung, die gegenwärtige „Umweltlastigkeit“ im Agenda 21-Prozess mit einer verstärkten Einbeziehung der Agenda - „Säulen“ Soziales und Wirtschaft zu korrigieren. Als positiv wertete DGB-Regionsvorsitzender Nordthüringen Ulrich Hannemann, dass das Forum bei der Vernetzung sozialer Träger helfen will. Notwendig sei eine Übersicht darüber, was auf dem sozialen Sektor im Landkreis bereits angeboten wird, welche Beratungsstellen es beispielsweise schon gibt und welche Info-Broschüren bereits existieren, um eine Doppelung bei der Inangriffnahme künftiger Aufgaben zu vermeiden.

Große Beachtung fand der Vorschlag von Anett Nolte, Mitarbeitererin der Umweltakademie Nordthüringen e.V., in allen Gemeinden des Kreises ehrenamtlich tätige Bürger zu gewinnen, die künftig als Ansprechpartner für soziale Belange fungieren. Sie verwies dabei auf die Umweltinspektoren, die in ihren Wohnbereichen seit über zweieinhalb Jahren eine vorbildliche Arbeit leisten und deren Engagement für die Umweltbehörde inzwischen unverzichtbar geworden ist.

Gabriele Schönemann, Fachbereichleiterin Soziales, gab zu bedenken, dass die Aufgaben im Sozialbereich durch ein umfangreiches Gesetzeswerk bereits klar geregelt sind. Es gäbe ein vorbildliches soziales Netz im Landkreis. Sie verwies auf zahlreiche Initiativen der Fachbereiche Jugend, Gesundheit und Soziales. Dort fänden sozial Schwache seit Jahren bereits Rat und Hilfe. Zudem plädierte sie für eine Einbeziehung des Gesundheitsamtes in das Agenda 21-Forum. Thomas Joachimi vom Sachgebiet Soziale Einrichtungen der Stadtverwaltung Nordhausen stellte die Frage, wie künftig die Probleme von Familien mit Kindern besser geregelt werden können. Da sehe er ein breites Betätigungsfeld dieses Agenda 21-Forums.

Die Teilnehmer wollen sich im Jahr 2003 am 16. Januar, 10. April, 10.Juli und 16.Oktober zu Arbeitstagungen im Landratsamt treffen. Eingeladen sind alle, die an engagierter ehrenamtlicher Tätigkeit im Sozialbereich Interesse haben.
Autor: nnz

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