Do, 20:21 Uhr
17.10.2002
Treffen der Ansichtskartensammler
Nordhausen (nnz). Alte Nordhäuser Ansichtkarten erfreuen sich bei Sammlern einer immer größer werdenden Beliebtheit. Aber je größer die Schar derer wird, die dieses Hobby betreiben, desto schwieriger wird es, die Objekte der Begierde zu erwerben. Bei den Treffen der Nordhäuser Ansichtskartensammler kann man die eine oder andere Rarität erwerben. Wann und wo das nächste Treffen stattfindet erfahren Sie mit einem Klick auf MEHR.
Das nächste Treffen der Freunde und Sammler Nordhäuser Ansichtskarten findet am Sonnabend, den 26. Oktober 2002, um 14 Uhr im Tabakspeicher statt. Alle, die sich für die historischen und begehrten Sammlerobjekte interessieren, sind dazu herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird der Förderverein Tabakspeicher e.V. wieder auf bewährte Weise sorgen. Die Zusammenkünfte dienen in erster Linie dem Erfahrungs- und Informationsaustausch, dem gegenseitigen Kennen lernen und dem Knüpfen von Kontakten, dem Betrachten der vielen Anlass- und Ansichtskarten und farbenprächtigen Lithografien sowie natürlich dem Verkauf und dem Tausch der Ansichtskarten.
Für die heimatgeschichtlichen Forschungen stellen Ansichtskarten eine sehr wichtige Quelle dar. Das Sammeln der Karten hat in Nordhausen eine lange Tradition. In der Rolandsstadt fand im Mai 1896 die erste Vorstandskonferenz des Centralverbandes der Ansichtskartensammler und eine weitere im Februar 1897 statt, zu der von dem Verlagsanstaltsbesitzer Alfred Metzner 100 Anlasskarten hergestellt und an andere Sammler verschickt wurden - sie gehören heute zu den gefragtesten Raritäten. Als Geburtsstunde des Ansichtskarten Sammelns in Nordhausen gilt der 1. April 1897. Initiator war Metzner. Die Zeit von 1895 bis 1920 gilt allgemein als das goldene Zeitalter der Ansichtskarten. In der Rolandsstadt gab es damals bis zu 60 Verleger von Ansichtskarten. Nach 1920 kam das Sammeln der Karten außer Mode.
Am 11. Juli 1998 wurde diese Tradition mit dem ersten Treffen wieder entdeckt und seitdem gepflegt. Erfreulicherweise nimmt die Schar der Freunde und Sammler, darunter auch Frauen, in Nordhausen ständig zu. Postkarten im Antiquariat zu erwerben gehört heute schon zu den Glücksfällen, so groß ist die Nachfrage.
Durchschnittlich zwischen 30 und 40 Ansichtskartensammler, die offizielle Bezeichnung lautet Philokartisten, kamen durchschnittlich zu den acht Veranstaltungen, die von Beginn an von Rainer Hellberg, Vorstandsmitglied des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein, allein organisiert und durchgeführt werden. War man anfangs unbeachtet und ganz unter sich, stieß dieses ungewöhnliche Hobby bei den Medien bald auf ein reges Interesse. Die Nordhäuser Ansichtskartenkartensammler - Jugendliche, Männer und Frauen - gehören keinem Verein an. Sie kommen zweimal im Jahr zu ihren Treffen zusammen.
Autor: rhDas nächste Treffen der Freunde und Sammler Nordhäuser Ansichtskarten findet am Sonnabend, den 26. Oktober 2002, um 14 Uhr im Tabakspeicher statt. Alle, die sich für die historischen und begehrten Sammlerobjekte interessieren, sind dazu herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird der Förderverein Tabakspeicher e.V. wieder auf bewährte Weise sorgen. Die Zusammenkünfte dienen in erster Linie dem Erfahrungs- und Informationsaustausch, dem gegenseitigen Kennen lernen und dem Knüpfen von Kontakten, dem Betrachten der vielen Anlass- und Ansichtskarten und farbenprächtigen Lithografien sowie natürlich dem Verkauf und dem Tausch der Ansichtskarten.
Für die heimatgeschichtlichen Forschungen stellen Ansichtskarten eine sehr wichtige Quelle dar. Das Sammeln der Karten hat in Nordhausen eine lange Tradition. In der Rolandsstadt fand im Mai 1896 die erste Vorstandskonferenz des Centralverbandes der Ansichtskartensammler und eine weitere im Februar 1897 statt, zu der von dem Verlagsanstaltsbesitzer Alfred Metzner 100 Anlasskarten hergestellt und an andere Sammler verschickt wurden - sie gehören heute zu den gefragtesten Raritäten. Als Geburtsstunde des Ansichtskarten Sammelns in Nordhausen gilt der 1. April 1897. Initiator war Metzner. Die Zeit von 1895 bis 1920 gilt allgemein als das goldene Zeitalter der Ansichtskarten. In der Rolandsstadt gab es damals bis zu 60 Verleger von Ansichtskarten. Nach 1920 kam das Sammeln der Karten außer Mode.
Am 11. Juli 1998 wurde diese Tradition mit dem ersten Treffen wieder entdeckt und seitdem gepflegt. Erfreulicherweise nimmt die Schar der Freunde und Sammler, darunter auch Frauen, in Nordhausen ständig zu. Postkarten im Antiquariat zu erwerben gehört heute schon zu den Glücksfällen, so groß ist die Nachfrage.
Durchschnittlich zwischen 30 und 40 Ansichtskartensammler, die offizielle Bezeichnung lautet Philokartisten, kamen durchschnittlich zu den acht Veranstaltungen, die von Beginn an von Rainer Hellberg, Vorstandsmitglied des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein, allein organisiert und durchgeführt werden. War man anfangs unbeachtet und ganz unter sich, stieß dieses ungewöhnliche Hobby bei den Medien bald auf ein reges Interesse. Die Nordhäuser Ansichtskartenkartensammler - Jugendliche, Männer und Frauen - gehören keinem Verein an. Sie kommen zweimal im Jahr zu ihren Treffen zusammen.

