Mi, 17:04 Uhr
16.10.2002
Visionen einer Stadtverwaltung
Nordhausen (nnz). Bislang rangiert laut Landesplanung Nordhausen im Feld der Mittelzentren. Da gibt es zwar eine Teilfunktion als Oberzentrum, doch nun schielt der Roland nach MEHR.
Die Planung der Landesentwicklung solle im kommenden Jahr fortgeschrieben werden, war bereits vor Monaten aus Erfurt zu hören. Und die Planer der Staatskanzlei haben Thüringen schon mal aufgeteilt: In Oberzentren, Mittelzentren und Grundzentren. Dann gibt es aber auch noch die Kerngebiete. Und dazu gehört Nordhausen. Die Nordhäuser Stadtverwalter und planer sind jedoch der Auffassung, dass Nordhausen - ob seiner Bedeutung in der Region - das Zeug zum Oberzentrum hätte wie Erfurt oder Jena.
Was haben wir hier vorzuweisen: Dezernent Dietrich Beyse (CDU) zählte es den Mitgliedern des Hauptausschusses auf: Theater, Südharz-Krankenhaus, Fachhochschule, zwei Gymnasien, Berufsschulen, eine Straßenbahn. Auch Marktkauf und ein überregionales Autohaus gehören dazu, hörte man scherzhaft im Auditorium.
Doch Spaß beiseite. Nordhausen will um das Oberzentrum kämpfen. Besieht man sich die Landkarte, dann hebt sich die Rolandstadt schon heraus gegenüber Heiligenstadt oder Mühlhausen. Der oberzentrale Kampf hat natürlich auch finanzielle Hintergründe. In die Oberzentren fließen mehr Fördermittel, es genießt in der Entwicklung einfach mehr Aufmerksamkeit, letztlich auch bei potentiellen Investoren.
Und so sollen denn die kommenden Gespräche in der Erfurter Staatskanzlei weiteren Aufschluß hinsichtlich der Chancen bringen. Und vielleicht stehen die Chancen der Nordhäuser wirklich nicht schlecht. Die Millionen Euro, die bislang in Vorbereitung der Landesgartenschau nach Nordhausen geflossen sind, könnten der Anfang einer weiteren Entwicklung sein. Zu gönnen sei es der Stadt, vor allem aber ihren Bürgern.
Autor: nnzDie Planung der Landesentwicklung solle im kommenden Jahr fortgeschrieben werden, war bereits vor Monaten aus Erfurt zu hören. Und die Planer der Staatskanzlei haben Thüringen schon mal aufgeteilt: In Oberzentren, Mittelzentren und Grundzentren. Dann gibt es aber auch noch die Kerngebiete. Und dazu gehört Nordhausen. Die Nordhäuser Stadtverwalter und planer sind jedoch der Auffassung, dass Nordhausen - ob seiner Bedeutung in der Region - das Zeug zum Oberzentrum hätte wie Erfurt oder Jena.
Was haben wir hier vorzuweisen: Dezernent Dietrich Beyse (CDU) zählte es den Mitgliedern des Hauptausschusses auf: Theater, Südharz-Krankenhaus, Fachhochschule, zwei Gymnasien, Berufsschulen, eine Straßenbahn. Auch Marktkauf und ein überregionales Autohaus gehören dazu, hörte man scherzhaft im Auditorium.
Doch Spaß beiseite. Nordhausen will um das Oberzentrum kämpfen. Besieht man sich die Landkarte, dann hebt sich die Rolandstadt schon heraus gegenüber Heiligenstadt oder Mühlhausen. Der oberzentrale Kampf hat natürlich auch finanzielle Hintergründe. In die Oberzentren fließen mehr Fördermittel, es genießt in der Entwicklung einfach mehr Aufmerksamkeit, letztlich auch bei potentiellen Investoren.
Und so sollen denn die kommenden Gespräche in der Erfurter Staatskanzlei weiteren Aufschluß hinsichtlich der Chancen bringen. Und vielleicht stehen die Chancen der Nordhäuser wirklich nicht schlecht. Die Millionen Euro, die bislang in Vorbereitung der Landesgartenschau nach Nordhausen geflossen sind, könnten der Anfang einer weiteren Entwicklung sein. Zu gönnen sei es der Stadt, vor allem aber ihren Bürgern.

