Mi, 07:21 Uhr
16.10.2002
FHN erweitert Kooperationsnetz
Nordhausen (nnz). Das Wissen um Wert, aber auch Bedeutung einer möglichst engen Zusammenarbeit mit einer Hochschule scheint inzwischen in den verschiedensten Bereichen von Wirtschaft und Bildung in der Region Wurzeln zu schlagen. nnz stellt einen weiteren Partner der FHN vor.
Es ist außerordentlich bemerkenswert, dass sich die Fachhochschule Nordhausen (FHN) eigentlich schon in ihrer frühgeschichtlichen Entwicklungsphase nach außen öffnete. Mit ihrer FHN-Impulse-Reihe zusammen mit der Stadt Nordhausen empfiehlt sie sich ganz allgemein. Die bisherigen Referenten weisen aus, wie vielfältig die Themen sind, die seit Bestehen dieser Vortragsreihe geboten werden. Und im speziellen bietet sie mit ihren Kooperations-Angeboten interessierten Wirtschaftsunternehmen, Bildungs- und sonst nach Anspruch strebenden Einrichtungen die Möglichkeit einer möglichst engen und kontinuierlichen Zusammenarbeit. Und es zeigt sich, dass ihre Studiengänge in vielfacher Hinsicht unmittelbare Möglichkeiten einer solchen Kooperation bieten.
Das wird besonders auch bei dem bislang jüngsten Partner, der Thimm Service GmbH + Co. KG, einem der innovativsten Unternehmen seiner Art, offensichtlich. Was kann z.B. schon Stoffrecycling mit der Entwicklung von Verpackungen und Klebstoffen zu tun haben? Prof. C. C. Juckenack, Rektor der FHN, erläuterte vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am Dienstag, dass Recycling ja nicht nur in der Verwertung alter Stoffe besteht, sondern sehr wohl auch in deren Entwicklung und Prüfung. Und genau damit beschäftigt sich der neue Partner, bevor die dadurch gewonnenen Erkenntnisse in die Fertigung der Erzeugnisse fließen und Materialien ergeben, die den jeweiligen Ansprüchen der Kunden und der Produkte genügen, die da verpackt werden sollen.
Dass es sich dabei überwiegend um Kartonverpackungen handelt in denen sogar Fahrzeugmotore sicher transportiert werden, lässt erkennen, welche Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig ist, um derart feste Verpackungen anbieten zu können. Welche Bedingungen dafür erforderlich sind, deutete Carsten Niedenführ in seinen Erläuterungen an. Er gehört der Geschäftsleitung der Firma Thimm mit ihrem Sitz in der Halle 300 im IFA-Gelände an und war mit Werkleiter Volkmar Krüger ins Rektorat der FHN gekommen, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dass es aber nicht nur um die kooperierende Entwicklung und Erprobung neuer oder verbesserter Materialien, sondern auch um betriebswirtschaftliche Belange und die Technische Informatik im weiteren Sinne geht, wurde in den weiteren Erklärungen der neuen Partner erkennbar. nnz wird diesem Themenkomplex noch weitere Beiträge widmen.
Es ist die achte Kooperation, die mit dieser Vertragsunterzeichnung geschlossen wurde. Prof. Juckenack betonte, dass er mit weiteren Firmen und Einrichtungen im Gespräch ist. Dabei drückte er seine Genugtuung über das zunehmend enger werdende konstruktive, gute Verhältnis besonders zwischen Wirtschaft und seiner Hochschule aus. Das insgesamt gesehen die regionale Position in ihrer wirtschafts- und bildungspolitischen Bedeutung stärke und einladend auf mögliche Investoren wirke.
Autor: nnz
Es ist außerordentlich bemerkenswert, dass sich die Fachhochschule Nordhausen (FHN) eigentlich schon in ihrer frühgeschichtlichen Entwicklungsphase nach außen öffnete. Mit ihrer FHN-Impulse-Reihe zusammen mit der Stadt Nordhausen empfiehlt sie sich ganz allgemein. Die bisherigen Referenten weisen aus, wie vielfältig die Themen sind, die seit Bestehen dieser Vortragsreihe geboten werden. Und im speziellen bietet sie mit ihren Kooperations-Angeboten interessierten Wirtschaftsunternehmen, Bildungs- und sonst nach Anspruch strebenden Einrichtungen die Möglichkeit einer möglichst engen und kontinuierlichen Zusammenarbeit. Und es zeigt sich, dass ihre Studiengänge in vielfacher Hinsicht unmittelbare Möglichkeiten einer solchen Kooperation bieten. Das wird besonders auch bei dem bislang jüngsten Partner, der Thimm Service GmbH + Co. KG, einem der innovativsten Unternehmen seiner Art, offensichtlich. Was kann z.B. schon Stoffrecycling mit der Entwicklung von Verpackungen und Klebstoffen zu tun haben? Prof. C. C. Juckenack, Rektor der FHN, erläuterte vor Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am Dienstag, dass Recycling ja nicht nur in der Verwertung alter Stoffe besteht, sondern sehr wohl auch in deren Entwicklung und Prüfung. Und genau damit beschäftigt sich der neue Partner, bevor die dadurch gewonnenen Erkenntnisse in die Fertigung der Erzeugnisse fließen und Materialien ergeben, die den jeweiligen Ansprüchen der Kunden und der Produkte genügen, die da verpackt werden sollen.
Dass es sich dabei überwiegend um Kartonverpackungen handelt in denen sogar Fahrzeugmotore sicher transportiert werden, lässt erkennen, welche Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig ist, um derart feste Verpackungen anbieten zu können. Welche Bedingungen dafür erforderlich sind, deutete Carsten Niedenführ in seinen Erläuterungen an. Er gehört der Geschäftsleitung der Firma Thimm mit ihrem Sitz in der Halle 300 im IFA-Gelände an und war mit Werkleiter Volkmar Krüger ins Rektorat der FHN gekommen, um den Vertrag zu unterzeichnen. Dass es aber nicht nur um die kooperierende Entwicklung und Erprobung neuer oder verbesserter Materialien, sondern auch um betriebswirtschaftliche Belange und die Technische Informatik im weiteren Sinne geht, wurde in den weiteren Erklärungen der neuen Partner erkennbar. nnz wird diesem Themenkomplex noch weitere Beiträge widmen.
Es ist die achte Kooperation, die mit dieser Vertragsunterzeichnung geschlossen wurde. Prof. Juckenack betonte, dass er mit weiteren Firmen und Einrichtungen im Gespräch ist. Dabei drückte er seine Genugtuung über das zunehmend enger werdende konstruktive, gute Verhältnis besonders zwischen Wirtschaft und seiner Hochschule aus. Das insgesamt gesehen die regionale Position in ihrer wirtschafts- und bildungspolitischen Bedeutung stärke und einladend auf mögliche Investoren wirke.

