Mo, 06:30 Uhr
14.10.2002
Auch SWG reißt erste Blocks ab
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits vor einigen Wochen über bevorstehende Abrisse von Wohnungen der Genossenschaft (WBG) berichtet. Nun wurden auch erste Details seitens der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) bekannt. nnz unterhielt sich mit SWG-Geschäftsführerin Carola Franke.
Durch den Nordhäuser Stadtrat wurden in diesem Jahr die ersten Abrisse von Wohnungsstandorten beschlossen. Für die SWG bedeutet dies, dass noch 2002 rund 85 Wohnungen der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Gegenüber nnz nannte Carola Franke folgende Objekte: Strohmühlenweg 1, Johanneshof 7, Lisztstraße 2 und die Freiligrathstraße 1. In letzterem Objekt befindet sich der Club Caritas, dem für seine weitere Arbeit ein Übergangsobjekt angeboten wird. Im Bereich des Johanneshofes wird durch den Abriß Platz gemacht für das städtische Projekt Genial zentral, mit dem vor allem für junge Familien Grundstücke angeboten werden sollen.
Die geplanten Abrisse sind Bestandteil des Vorhabens Stadtumbau Ost. Jährlich wird die SWG ihre Vorstellungen über den Rückbau als Entwurf darlegen, der letztlich vom Stadtrat beschlossen werden muß, erläutert Carola Franke. Bis zum Jahr 2010 wird sich die SWG auf diesem Weg von rund 600 Wohnungen - etwa einem Zehntel ihres jetzigen Bestandes - trennen. Voraussetzung für einen Abriß von Wohnungen sind allerdings die Fördermittel. Die SWG-Chefin geht davon aus, dass auch im kommenden Jahr die Gelder zur Verfügung stehen werden. Weitere Planungen seien nur möglich, wenn es für die Jahre danach auch die entsprechenden Zusagen aus Berlin oder Erfurt geben wird.
Ein weiterer Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus wird in den kommenden Jahren der Bereich Nordhausen-Ost sein. Noch im Dezember soll es dazu eine umfassende Informationen für die Bürger geben. Daran nehmen neben der SWG auch die WBG sowie die Stadtverwaltung teil. Carola Franke kündigte bereits jetzt an, dass neben dem Rückbau in Ost natürlich auch umfangreiche Sanierungen auf dem Plan der Wohnungsbauunternehmen zu finden sind. Insgesamt muß vor allem dieser Standort eine deutliche Aufwertung erfahren. Darin seien sich die SWG und die WBG überaus einig.
Mehr Informationen zum Thema Stadtumbau Ost finden Sie unter www.nordhausen.de
Autor: nnzDurch den Nordhäuser Stadtrat wurden in diesem Jahr die ersten Abrisse von Wohnungsstandorten beschlossen. Für die SWG bedeutet dies, dass noch 2002 rund 85 Wohnungen der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Gegenüber nnz nannte Carola Franke folgende Objekte: Strohmühlenweg 1, Johanneshof 7, Lisztstraße 2 und die Freiligrathstraße 1. In letzterem Objekt befindet sich der Club Caritas, dem für seine weitere Arbeit ein Übergangsobjekt angeboten wird. Im Bereich des Johanneshofes wird durch den Abriß Platz gemacht für das städtische Projekt Genial zentral, mit dem vor allem für junge Familien Grundstücke angeboten werden sollen.
Die geplanten Abrisse sind Bestandteil des Vorhabens Stadtumbau Ost. Jährlich wird die SWG ihre Vorstellungen über den Rückbau als Entwurf darlegen, der letztlich vom Stadtrat beschlossen werden muß, erläutert Carola Franke. Bis zum Jahr 2010 wird sich die SWG auf diesem Weg von rund 600 Wohnungen - etwa einem Zehntel ihres jetzigen Bestandes - trennen. Voraussetzung für einen Abriß von Wohnungen sind allerdings die Fördermittel. Die SWG-Chefin geht davon aus, dass auch im kommenden Jahr die Gelder zur Verfügung stehen werden. Weitere Planungen seien nur möglich, wenn es für die Jahre danach auch die entsprechenden Zusagen aus Berlin oder Erfurt geben wird.
Ein weiterer Schwerpunkt des Wohnungsrückbaus wird in den kommenden Jahren der Bereich Nordhausen-Ost sein. Noch im Dezember soll es dazu eine umfassende Informationen für die Bürger geben. Daran nehmen neben der SWG auch die WBG sowie die Stadtverwaltung teil. Carola Franke kündigte bereits jetzt an, dass neben dem Rückbau in Ost natürlich auch umfangreiche Sanierungen auf dem Plan der Wohnungsbauunternehmen zu finden sind. Insgesamt muß vor allem dieser Standort eine deutliche Aufwertung erfahren. Darin seien sich die SWG und die WBG überaus einig.
Mehr Informationen zum Thema Stadtumbau Ost finden Sie unter www.nordhausen.de

