Mi, 18:23 Uhr
09.09.2009
Es wird wieder gebohrt
Es gibt immer wieder Versuche, an das weiße Gold des Südharzes heranzukommen. In der Nähe von Rüdigsdorf soll es wieder Erkundungsbohrungen geben...
Die Stadtverwaltung Nordhausen wird keinen Gipsabbau in Rüdigsdorf zulassen und dafür alle planungsrechtlichen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das für den Tourismus und die Naherholung vorgesehene Gebiet der ´Rüdigsdorfer Schweiz´ großflächig zu erhalten. Das sagte jetzt Inge Klaan (CDU), Nordhausens Dezernentin für Bau, Umwelt und Landwirtschaft.
Anlass der Aussage sind Anrufe von besorgten Rüdigsdorfern: Westlich der Ortstlage gebe es offensichtlich erneut Erkundungsbohrungen zur Untersuchung des Gipsvorkommens, was für die Einwohner von Rüdigsdorf auf die geplante Eröffnung eines Gipstagebaus deute. Auf die Durchführung derartiger Bohrungen hat die Stadtverwaltung Nordhausen außerhalb ihrer Grundstücksflächen allerdings keinen Einfluss. Wahrscheinlich wurde hier auch die Zustimmung von Seiten privater Grundstückseigentümer erteilt. Diesmal können wir diese Bohrungen nicht vehindern, da im Unterschied zu den letzten Bohrungen kein städtischer Weg zur Anfahrt zum Bohrplatz genutzt wurde. Die Auftragerteilung für die Erkundungsbohrungen sei offensichtlich erfolgt parallel zur Antragstellung der Grundstückseigentümerin auf Änderung des Regionalen Raumordnungsplanes Nordthüringen. Beabsichtigt sei von der Eigentümerin offenbar die Ausweisung eines Vorranggebietes zum Zwecke der Gipsgewinnung.
Fakt ist: Mit den vom Stadtrat beschlossenen Zielen zum Erhalt der `Rüdigsdorfer Schweiz´ wollen wir im Rahmen der Daseinsvorsorge die Lebensqualität für unsere Bürger aber auch den Schutz dieser europaweit einmaligen Landschaft langfristig sichern. Für die Gips- und Rohstoffindustrie stellt die Stadt Nordhausen in weniger sensiblen Gebieten ausreichende Flächen zur Verfügung und kommt damit Ihrer besonderen Verantwortung als Wirtschaftsstandort nach, so Frau Klaan.
Autor: nnzDie Stadtverwaltung Nordhausen wird keinen Gipsabbau in Rüdigsdorf zulassen und dafür alle planungsrechtlichen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um das für den Tourismus und die Naherholung vorgesehene Gebiet der ´Rüdigsdorfer Schweiz´ großflächig zu erhalten. Das sagte jetzt Inge Klaan (CDU), Nordhausens Dezernentin für Bau, Umwelt und Landwirtschaft.
Anlass der Aussage sind Anrufe von besorgten Rüdigsdorfern: Westlich der Ortstlage gebe es offensichtlich erneut Erkundungsbohrungen zur Untersuchung des Gipsvorkommens, was für die Einwohner von Rüdigsdorf auf die geplante Eröffnung eines Gipstagebaus deute. Auf die Durchführung derartiger Bohrungen hat die Stadtverwaltung Nordhausen außerhalb ihrer Grundstücksflächen allerdings keinen Einfluss. Wahrscheinlich wurde hier auch die Zustimmung von Seiten privater Grundstückseigentümer erteilt. Diesmal können wir diese Bohrungen nicht vehindern, da im Unterschied zu den letzten Bohrungen kein städtischer Weg zur Anfahrt zum Bohrplatz genutzt wurde. Die Auftragerteilung für die Erkundungsbohrungen sei offensichtlich erfolgt parallel zur Antragstellung der Grundstückseigentümerin auf Änderung des Regionalen Raumordnungsplanes Nordthüringen. Beabsichtigt sei von der Eigentümerin offenbar die Ausweisung eines Vorranggebietes zum Zwecke der Gipsgewinnung.
Fakt ist: Mit den vom Stadtrat beschlossenen Zielen zum Erhalt der `Rüdigsdorfer Schweiz´ wollen wir im Rahmen der Daseinsvorsorge die Lebensqualität für unsere Bürger aber auch den Schutz dieser europaweit einmaligen Landschaft langfristig sichern. Für die Gips- und Rohstoffindustrie stellt die Stadt Nordhausen in weniger sensiblen Gebieten ausreichende Flächen zur Verfügung und kommt damit Ihrer besonderen Verantwortung als Wirtschaftsstandort nach, so Frau Klaan.


