eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 08:20 Uhr
02.09.2009

10 von 28 enttäuschten

Apfelsaft liegt auf der Beliebtheitsskala der Deutschen vor Orangen- und Traubensaft bei Fruchtsäften auf Platz eins. Im Test der Stiftung Warentest enttäuschten aber 8 von 28 naturtrüben und klaren Apfelsäften im Gesamtergebnis. Zehn konnten in der Aromaqualität nicht überzeugen – drei waren darin sogar „mangelhaft“.


Aber es gab auch „gute“ Apfelsäfte. Bei den klaren bekam rio d'oro von Aldi (Süd) die Gesamtnote 1,8; von den 20 naturtrüben waren insgesamt 8 „gut“, die besten davon waren Libehna, Albi und Penny/Paradiso. Die naturtrüben Bio-Apfelsäfte Dennree und Voelkel kamen über ein „Befriedigend“ nicht hinaus und Rabenhorst schnitt sogar nur „ausreichend“ ab.

Der naturtrübe Apfelsaft von Vorlo hätte als solcher gar nicht verkauft werden dürfen, heißt es in der September-Ausgabe von test. Er schmeckte mostig-gärig. Die Prüfer fanden denn auch zu viel 3-Methylbutanol. Das ist ein Aromastoff, der nur bei Verderb der Äpfel oder der Maische entsteht. Die Quittung für die schlechte Qualität: die Note „Mangelhaft“.

9 der 28 Produkte waren Apfelsäfte aus Konzentrat. Hierbei müssen beim Rückverdünnen des Konzentrats die Apfelaromastoffe, die bei der Konzentratherstellung verloren gegangen sind, wieder hinzugefügt werden. Bei Lidl/Vitafit und Becker's Bester war das nicht der Fall. Sie sind deshalb kein Apfelsaft im Sinne der Fruchtsaftverordnung und damit insgesamt „mangelhaft“.

Der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de/apfelsaft.
Autor: nnz/kn

Downloads:

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)