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Fr, 08:47 Uhr
28.08.2009

nnz-Wahlkampf-Ecke: Gärtner-Sorgen

Von ihren Sorgen berichteten gestern Abend Kleingärtner auf einem Treffen mit Andreas Wieninger (SPD). Und der Landtagskandidat will nun, falls er gewählt wird, sich für die Belange der Kleingärtner einsetzen...


„Es wird immer schwieriger Nachfolger für einen Kleingarten zu finden. Nicht das es keine Interessenten gibt. Von diesen allerdings winken viele ab, wenn sie über die Pflichten und einzuhaltenden Vorschriften informiert werden“, machten die Teilnehmer deutlich. Wieninger ist das Problem nicht unbekannt.

„Viele Kleingärtner pflegen seit Jahrzehnten ihre Parzelle. Sie haben viel Arbeit, aber auch Geld in ihr kleines privates Glück investiert. Nach der Wende wurden, wie bei vielen Dingen, westdeutsche Gesetze, mit Übergangsfristen und einigen Abwandlungen übernommen. Diese werden allerdings den ehemals im Osten geltenden Besonderheiten nicht gerecht. Wenn nun zumeist junge Menschen von den geltenden Vorschriften erfahren, treten diese nicht selten von den Kaufinteressen zurück. Die Altpächter stehen vor der Alternative, den Garten nicht abgeben zu können, oder die Parzelle rückzubauen, also wieder in den Urzustand zurücksetzen zu müssen.“

Wieninger machte deutlich, dass die bestehenden Gesetze grundlegend verändert und den heutigen Anforderungen angepasst werden müssen. „Es wird wohl daran gearbeitet, was aber den Pächtern, welche jetzt aus Alters- oder Gesundheitsgründen den Garten abgeben wollen kein Trost sein kann.“

Kurzfristig könne man den Kleingartenvereinen nur raten, die innerhalb der bestehenden gesetzlichen Regelungen bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und die Vereinssatzungen entsprechend zu gestalten.
Autor: nnz

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