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Fr, 09:10 Uhr
31.07.2009

Einmaligkeit vermarkten

Es kommt in Deutschland nicht allzu häufig vor, dass ein Rohstoffabbauendes und Rohstoffverarbeitendes Unternehmen sich auch um die Betreibung eines Hotels kümmert. Bei Kauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode ist das so. Seit zwölf Jahren gehört die „Kalkhütte“ am Rande des Alten Stolbergs bei Urbach zum Unternehmen...


„Wir sind eigentlich Gips-Fachleute und keine Gastronomie-Experten“, schätzt Werkleiter André Materlik ein, „vielleicht deshalb sind wir voller Stolz auf die Entwicklung des Hotels, gerade in den vergangenen fünf Jahren.“

Hotel Kalkhütte (Foto: Knauf) Hotel Kalkhütte (Foto: Knauf)

Ein Grund der Zufriedenheit liegt in dem Umstand begründet, dass sich das kulinarische Angebot des Restaurants weit über Urbach hinaus herumgesprochen hat. „Die Kalkhütte gehört heute zu den Top-Adressen für gutes Essen in der Region. Das liegt an der personellen Kontinuität, die es seit eben diesen fünf Jahren gibt. Unser Chefkoch setzt auf frische Zutaten, das Wild, das im Restaurant angeboten wird, kommt aus unserem Revier“.

Fleisch, Soßen, Obst oder Gemüse, nichts kommt aus der Tüte, selbst die Kroketten sind „handgemacht“. Die Mannschaft der Kalkhütte hat ein ausgewähltes Portfolio an Lieferanten, der Blick auf die Speisekarte ist verführerisch. Noch verführerischer werden die Angebote, die das Haus für spezielle Anlässe offerieren kann: Firmenfeiern, familiäre Jubiläen zum Beispiel.

Doch selbst in der „Gastronomie-Abteilung“ der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode ist Statik nicht angesagt. Derzeit werden Konzepte erarbeitet, wie sich Hotel und Restaurant weiterentwickeln können. Da wird es im kommenden Jahr eine grundlegende Sanierung samt eines Um- und Anbaus geben. Ziel wird es unter anderen sein, eine räumliche Trennung von geschlossenen Veranstaltungen und der „Laufkundschaft“ zu erreichen. Und: Mehr denn je soll auf einen Erlebnischarakter gesetzt werden.

Beispiel Terrasse: Die neue Terrasse des Hotels soll nicht aus Betonplatten bestehen, sondern sich dem Umfeld anpassen. Und das besteht im Alten Stolberg nun mal zu 90 Prozent aus Holz. „Mitten in der Natur und doch modern und luftig“ – so könnte sich Materlik die Symbiose vorstellen. Und damit auch alles am Ende des Umbaus professionell wirkt und funktional gestaltet ist, wird ein Innendesigner engagiert.

„Wir sind in den vergangenen Jahren mit der Kalkhütte kleine Schritte gegangen. Das hat sich letztlich ausgezahlt und die Kunden sowie Gäste honorieren das“, schätzt Materlik ein. Auch die Urlauber, die mitunter schon zu den Stammtouristen zählen, wissen das zu schätzen. Mit der Einmaligkeit der Natur und der Abgeschiedenheit des Standortes, aber auch mit der exzellenten Küche soll demnächst verstärkt im Berliner Raum geworben werden.
Autor: nnz/kn

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