Fr, 08:27 Uhr
10.07.2009
Ausgewählt
Für die Verleihung des 6. Ilsetraut-Glock-Grabe-Grafikpreises im September hat es einen Bewerberansturm gegeben: 109 Künstler aus Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen haben ihre Arbeiten eingereicht. Wer jetzt ausstellen darf, das hat eine Jury entschieden...
Die Jury, bestehend aus Kunsthistorikerin Susanne Hinsching und Wolfgang Asche, dem Vorstand der Nordhäuser Kreissparkasse sowie Professor Kai Uwe Schierz, dem Direktor der Kunsthalle Erfurt, hat jetzt zehn der Bewerber ausgewählt. Sie dürfen ihre Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg zeigen. Zwei von Ihnen wiederum werden Träger des Glock-Grabe-Preises bzw. des Förderpreises der Kreissparkasse Nordhausen sein.
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind: Edgar Knobloch aus Leipzig, Andreas Rudeoff aus Adorf, Nikola Dicke aus Osnabrück, Christine Schubert aus Dresden, Ulricke Theusner – aus Weimar, Stephan Zinke aus Halle, der Jenaer Ekkehard Claus Engelmann, Tim Kregel aus Gorsleben sowie Tomasz Paczewski aus Hannover und Erik Seidel aus Plauen.
Die eingereichten Arbeiten zeigen einen Querschnitt durch alle grafischen Techniken, von Zeichnungen mit Graphit oder Kohle über Radierungen und Lithographien bis hin zu farbigen Holzschnitten sowie neue genreübergreifende Techniken. Auch die Motivwelt der Werke ist sehr verschiedenartig und zeigt sowohl Figuratives als auch Abstraktes in unterschiedlichster Form, sagte Frau Hinsching.
Der Nordhäuser Grafikpreis, der im Jahr 1999 zum ersten Mal vergeben wurde, erfreue sich immer stärkerer Beliebtheit in Künstlerkreisen, was die große Anzahl an Bewerbungen aber vor allem die Qualität der eingereichten Arbeiten zeige. Damit wird der Preis der Intention der Künstlerin und Stifterin Ilsetraut Glock gerecht, die Kunst zu fördern, so Frau Hinsching.
Einige der von Frau Grabe gestifteten Kunstwerke sind zurzeit auch in der Ausstellung Bildende Kunst in der DDR – Gudrun Brüne, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Willi Sitte im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Es ist sehr interessant, dass Ilsetraut Glock als Bonner Künstlerin bereits in den 80er Jahren die Qualität der Arbeiten der DDR-Künstler zu schätzen wusste und so mehrere Grafiken von Heisig, Mattheuer und Tübke erworben hat, die jetzt in der Sonderausstellung zu sehen sind, so die Kunsthistorikerin.
Autor: nnzDie Jury, bestehend aus Kunsthistorikerin Susanne Hinsching und Wolfgang Asche, dem Vorstand der Nordhäuser Kreissparkasse sowie Professor Kai Uwe Schierz, dem Direktor der Kunsthalle Erfurt, hat jetzt zehn der Bewerber ausgewählt. Sie dürfen ihre Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung im Kunsthaus Meyenburg zeigen. Zwei von Ihnen wiederum werden Träger des Glock-Grabe-Preises bzw. des Förderpreises der Kreissparkasse Nordhausen sein.
Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler sind: Edgar Knobloch aus Leipzig, Andreas Rudeoff aus Adorf, Nikola Dicke aus Osnabrück, Christine Schubert aus Dresden, Ulricke Theusner – aus Weimar, Stephan Zinke aus Halle, der Jenaer Ekkehard Claus Engelmann, Tim Kregel aus Gorsleben sowie Tomasz Paczewski aus Hannover und Erik Seidel aus Plauen.
Die eingereichten Arbeiten zeigen einen Querschnitt durch alle grafischen Techniken, von Zeichnungen mit Graphit oder Kohle über Radierungen und Lithographien bis hin zu farbigen Holzschnitten sowie neue genreübergreifende Techniken. Auch die Motivwelt der Werke ist sehr verschiedenartig und zeigt sowohl Figuratives als auch Abstraktes in unterschiedlichster Form, sagte Frau Hinsching.
Der Nordhäuser Grafikpreis, der im Jahr 1999 zum ersten Mal vergeben wurde, erfreue sich immer stärkerer Beliebtheit in Künstlerkreisen, was die große Anzahl an Bewerbungen aber vor allem die Qualität der eingereichten Arbeiten zeige. Damit wird der Preis der Intention der Künstlerin und Stifterin Ilsetraut Glock gerecht, die Kunst zu fördern, so Frau Hinsching.
Einige der von Frau Grabe gestifteten Kunstwerke sind zurzeit auch in der Ausstellung Bildende Kunst in der DDR – Gudrun Brüne, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Willi Sitte im Kunsthaus Meyenburg zu sehen. Es ist sehr interessant, dass Ilsetraut Glock als Bonner Künstlerin bereits in den 80er Jahren die Qualität der Arbeiten der DDR-Künstler zu schätzen wusste und so mehrere Grafiken von Heisig, Mattheuer und Tübke erworben hat, die jetzt in der Sonderausstellung zu sehen sind, so die Kunsthistorikerin.


