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Do, 12:46 Uhr
09.07.2009

Brandschutzausgaben gestiegen

Thüringer Kommunen mussten im vergangenen Jahr deutlich mehr für den Brandschutz berappen als noch vor Jahresfrist. nnz/kn mit den Zahlen.

Die Bruttoausgaben der Thüringer Kommunen für den Brandschutz stiegen nach den Ergebnissen der Jahresrechnungsstatistik im Jahr 2007 gegenüber dem Jahr zuvor um 1,5 Millionen Euro bzw. 2 Prozent auf 83 Millionen Euro.

Davon wurden nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 36 Millionen Euro für das Personal der Feuerwehr ausgegeben. Damit stiegen die Personalausgaben gegenüber 2006 um 1,5 Millionen Euro bzw. 4 Prozent.

Für den laufenden Sachaufwand wie z.B. die Haltung von Fahrzeugen, für Mieten und Pachten, die Unterhaltung von Grundstücken sowie der Geräte- und Ausrüstungsgegenstände usw. mussten die Gemeinden im Bereich des Brandschutzes 21 Millionen Euro aufwenden. Das waren knapp 1 Million Euro bzw. 3 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

In den Bau von Gebäuden und Anlagen sowie in den Fuhrpark und die Geräteausrüstungen der Feuerwehr investierten die Kommunen 21 Millionen Euro und damit 1 Million Euro weniger als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2007 flossen 14 Millionen Euro der kommunalen Bruttoeinnahmen in den Brandschutz. Das waren mehr als 2 Millionen Euro bzw. 16 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Zurückzuführen ist dieser Rückgang auf gesunkene Landeszuweisungen für diesen Bereich, die 2007 bei 6 Millionen Euro lagen (2006: 9 Millionen Euro).
Autor: nnz

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Kommentare
stimme-der-wahrheit
09.07.2009, 21:28 Uhr
Traurige Zahlen für Thüringens Brandschützer
Die Zahlen verdeutlichen Eines nüchtern: Weniger Investitionen und höhere Kosten. Die gestiegenen Personalkosten resultieren mit Sicherheit nicht aus freiwilligen Feuerwehren, da diese ihren Dienst ehrenamtlich, also Lohnkostenfrei versehen. Aber auch Stätte mit hauptamtlichen Fw- Personal können sich allgemein steigenden Personalkosten nicht entgegenstellen.

Durch die fehlende Investitionen werden die Fahrzeuge und Gerätehäuser immer älter und verursachen immer höhereren "laufenden Sachaufwand"

3 Mio € weniger vom Freistaat sind auch eine bittere Pille für die Wertschöpfung in den Wehren. An jeder Förderung im Brandschutzbereich hängt immer ein mindestens 50% iger Eigenanteil der jeweiligen Kommune.

Es gibt im LK Nordhausen Feuerwehrfahrzeuge die deutlich älter als 35 Jahre sind und sich noch immer im Einsatzdienst befinden.

Die Feuerwehren stellen deutschlandweit im Katastropenschutz den mit Abstand größten Teil des Personals und der Technik.

Bleibt zu hoffen das die Zahlen dieses Jahr besser werden.
Contra
09.07.2009, 22:45 Uhr
Oh wie schlimm!
Aber dafür haben tausende Thüringer EHRENAMTLICHE Feuerwehrangehörige täglich KOSTENLOS Ihr leben riskiert und mehere Mio. Euro Schaden abgewendet!
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