Fr, 18:20 Uhr
12.06.2009
Rinke denkt an Alleingang
Unterstützt hat Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Forderung nach mehr Engagement des Freistaates Thüringen beim Jubiläum anlässlich der Reformation im Jahr 2017. Hintergrund ist das zögerliche Handeln der Thüringer Landeseregierung...
Ich denke, Thüringen vergibt sich mit seiner Zurückhaltung Chancen. Nicht nur hinsichtlich des Tourismus, sondern vor allem in der Erinnerung an die wichtige Rolle, die die Reformation gesellschaftspolitisch hatte und hier insbesondere auf dem Gebiet der Bildung. Gerade hier gibt es aktuelle viele Anknüpfungspunkte, ist doch Bildung eines der aktuell wichtigsten Themen.
Hinzu komme, dass einige Thüringer Städte – außer Eisenach und Erfurt – eine herausragende Rolle in der Reformationsbewegung spielten und Protagonisten der Erneuerung waren. Speziell auch Nordhausen, das sich damals als erste Stadt geschlossen der Reformation angeschlossen hatte.
Deshalb bedauere sie, dass die Thüringer Kommunen kaum in die Vorbereitungen zum Reformationsjubiläum einbezogen seien. Sie hoffe jetzt auf das Gespräch am Montag mit Thomas Seidel, dem Beauftragten der Mitteldeutschen Kirche bei der Landesregierung, der sich in Erfurt mit den Vertretern der Städte treffen werde. Bei den Bemühungen um ein stärkeres Engagement Thüringens zum Jubiläum werde sie auch ihre Rolle als frühere Präses der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und als Synodenmitglied der EKD einsetzen.
Ob mit oder ohne Unterstützung der Landesregierung – Nordhausen arbeitet derzeit an einem eignen Jubiläumsprogramm. So werden wir unter anderem darstellen, wie wichtig es für die Bildung des aufstrebenden Bürgertums war, dass der enge Lutherfreund Johannes Spangenberg im Jahr 1524 das erste evangelische Gymnasium in der Stadt gründete.
Autor: nnzIch denke, Thüringen vergibt sich mit seiner Zurückhaltung Chancen. Nicht nur hinsichtlich des Tourismus, sondern vor allem in der Erinnerung an die wichtige Rolle, die die Reformation gesellschaftspolitisch hatte und hier insbesondere auf dem Gebiet der Bildung. Gerade hier gibt es aktuelle viele Anknüpfungspunkte, ist doch Bildung eines der aktuell wichtigsten Themen.
Hinzu komme, dass einige Thüringer Städte – außer Eisenach und Erfurt – eine herausragende Rolle in der Reformationsbewegung spielten und Protagonisten der Erneuerung waren. Speziell auch Nordhausen, das sich damals als erste Stadt geschlossen der Reformation angeschlossen hatte.
Deshalb bedauere sie, dass die Thüringer Kommunen kaum in die Vorbereitungen zum Reformationsjubiläum einbezogen seien. Sie hoffe jetzt auf das Gespräch am Montag mit Thomas Seidel, dem Beauftragten der Mitteldeutschen Kirche bei der Landesregierung, der sich in Erfurt mit den Vertretern der Städte treffen werde. Bei den Bemühungen um ein stärkeres Engagement Thüringens zum Jubiläum werde sie auch ihre Rolle als frühere Präses der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und als Synodenmitglied der EKD einsetzen.
Ob mit oder ohne Unterstützung der Landesregierung – Nordhausen arbeitet derzeit an einem eignen Jubiläumsprogramm. So werden wir unter anderem darstellen, wie wichtig es für die Bildung des aufstrebenden Bürgertums war, dass der enge Lutherfreund Johannes Spangenberg im Jahr 1524 das erste evangelische Gymnasium in der Stadt gründete.

