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Di, 11:27 Uhr
09.06.2009

Was ist los bei Wacker?

Dem Nordhäuser Fußballverein scheinen langsam aber sicher die Trainer abhanden zu kommen. Nach dem Abgang von Burkhard Venth ist nun auch Knut Bernsdorf in der „Zweiten“ Geschichte. Die nnz sprach mit FSV-Präsident Detlef Zeitler...


Noch immer gibt es keinen Nachfolger für den erfolgreich agierenden Burkhard Venth, der am Samstag, nach dem letzten Heimspiel verabschiedet werden soll. Bislang hatte das Präsidium drei Varianten „gefahren“. Einen Trainer, der die Arbeit von Venth weiterführen kann, eine interne Lösung oder einen Trainer aus den zahlreichen Bewerbungen aussuchen.

Präsident Zeitler lacht: „Wir hätten einige verpflichten können, die aber wollten so um die 10.000 Euro verdienen, im Monat. Noch führen wir intensive Gespräche mit unserem Wunsch-Kandidaten, der momentan in Nordthüringen beheimatet ist.“ Mehr will Zeitler nicht sagen, es gibt Gespräche, wichtigstes Kriterium ist jedoch die Beschaffung eines Arbeitsplatzes für den Eichsfelder.

Eine interne Lösung soll nicht weiter verfolgt werden, ganz ad acta wird sie jedoch nicht gelegt. Aber: „Wir wollen unserer Mannschaft, die in dieser Saison die Vorgaben erfüllt hat, zu Beginn der Vorbereitungsphase einen Trainer präsentieren“, verspricht der Präsident.

Dieses Versprechen war denn auch Teil der Gespräche mit den Spielern hinsichtlich ihrer sportlichen Zukunft. Detlef Zeitler ist froh, dass fast alle Spieler dem Verein weiter die Treue halten werden. Nach nnz-Informationen soll es zwei Wackel-Kandidaten geben. Steven Ebert und Torsten Klaus. Allerdings, das wissen Zuschauer und Verein, war der jüngste Ausflug des Stürmers nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Auch im Wackerteam ist Klaus nicht unumstritten. Er soll Unruhe in das Team bringen. Dennoch: Eine Alternative in punkto Torjäger gibt es momentan nicht. Zeitler schweigt zu diesem Thema.

Zur „Zweiten“: Hier verabschiedet sich Knut Bernsdorf. Sein „Kasernenton“ soll bei den Spielern nicht sonderlich gut angekommen sein. Scheinbar erwarten die Reservisten einen Kumpel statt eines Vorgesetzten. Aus dem Umfeld des Vereins hört man jedoch auch, dass sich einige Spieler der „Zweiten“ häufig sportlich überschätzen. Und gerade diejenigen sollen es sein, die Entscheidungen des Trainers öffentlich infrage stellen, die sogar über Entscheidungen des Cheftrainers Venth offen diskutieren.

Vielleicht sollten gerade diese Spieler mal mit den „alten“ Haudegen der 90er Jahre sprechen und sich über ein erfolgreiches Verhältnis zwischen Spieler und Trainer informieren. Erfolgreich für den Verein, nicht für das eigene Ego.
Autor: nnz

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