eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 09:49 Uhr
09.06.2009

Die komplette Übersicht

Die nnz mit den kompletten Übersichten aller Kandidaten für Nordhäuser Stadtrat und Kreistag und den Stimmen. Und einigen Anmerkungen...


Es geht hierbei um die Zahl der Stimmen für die jeweiligen Kandidaten, die bei der einen Liste reichten, um künftig „mitzuregieren“, auf einer anderen Liste nicht.

Nach dem zu erwartendem Rückzug von Barbara Rinke und Matthias Jendricke (beide SPD) würden Herrn Peter von der SPD 206 Stimmen genügen, um in den Stadtrat zu gelangen, während 466 Stimmen für Kai Buchmann (Grüne) oder 405 Stimmen für Andreas Kruse (FDP) nicht ausreichen.

Ähnliches gibt es im Kreistag. So reichten die 742 Stimmen von Martin Höfer (FDP) nicht für ein Mandat, obwohl bei CDU, SPD und Linkspartei insgesamt 15 Mandate mit teilweise viel weniger Stimmen – zum Beispiel Linsel (Linke) 431 - vergeben wurden.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Stadtbürger
09.06.2009, 12:46 Uhr
Nicht dem Wählerwillen entsprechend
Nachdem nun klar ist, wer in den Stadtrat bzw. Kreistag einzieht und man die Stimmenverteilung anschaut, fragt sich doch der einfache Wähler, ob dies wirklich sein Wille ist. Wieso ziehen Kandidaten mit nur 206 Stimmen ein, aber ein anderer Kandidat mit über 400 Stimmen nicht.

Nun ist dies dem Wahlsystem geschuldet, dass alle Stimmen einer Partei zusammenrechnet und danach die Sitze verteilt. Wirklich demokratisch wäre, wenn die 36 Kandidaten mit den meisten Stimmen einziehen und danach sich die Fraktionen bilden.

Vielleicht sollte man die Thüringer Kommunalwahlordnung dahin gehend ändern. Und wenn man einmal dabei ist, sollte auch gleich die Möglichkeit der Wählertäuschung, wie bei Rinke/Jendricke in Nordhausen oder Rostek in Bleicherode geschehen, beenden.
pumpnC
09.06.2009, 12:50 Uhr
Unverständnis
Und sowas nennt sich dann also Demokratie.

... Du bist Deutschland ole ole!
-Insider-
09.06.2009, 14:59 Uhr
selber schuld
sorry, aber die wähler sind selber schuld. es sollte doch hinlänglich bekannt sein, dass Frau Rinke und Herr Jendricke die Wähler betrügen indem sie die stimmen ziehen und dann parteiintern weiter reichen. wer dann noch der meinung ist die beiden herrschaften wählen zu müssen, darf sich dann nicht wundern wenn plötzlich herrschaften im stadtrat sind, die kaum einer wollte.

ich hoffe an dieser stelle einfach mal das klodt sein wort hält und der schmusekurs abgeschafft wird.

anmerkung: eine petition zur änderung des ThürKWG, ThürKO bzw. ThürKWO bezüglich dieser unverschämten wahlbetrügereien ist längst überfällig (falls noch nicht geschehen) und sollte schleunigst angepackt werden - vllt. in zusammenarbeit mit den nicht betroffenen parteien im stadtrat....
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)