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Mo, 15:11 Uhr
08.06.2009

Freude über Verlust

Die Interpretation der Wahlergebnisse ist im vollen Gange. Einfach haben es die Gewinner, nicht so einfach die Verlierer...


Die Wahlen sind vorüber und auch DIE LINKE im Landkreis Nordhausen hat die Ergebnisse ausgewertet. Vorab: Im Kreistag hat die LINKE gegenüber 2004 3,3 Prozent verloren, im Stadtrat einen Sitz. Und trotzdem herrscht im linken Lager Freude. Hier ein Zitat aus der aktuellen Pressemitteilung: „Zur großen Freunde ist es der Partei gelungen, Stammwähler zu halten und im landesweiten Vergleich der Partei mit relativ geringen Verlusten in die neue Wahlperiode zu gehen. Ebenso sind die überaus guten Personenergebnisse sowohl im Landkreis, wo Birgit Keller 6.588 Stimmen, Klaus Hummitzsch 4.209 Stimmen und Rainer Bachmann 4.119 Stimmen auf sich vereinigen konnte, ein Grund zur Freude.“

Außerdem lohn sich der Blick in die Stadt Nordhausen. Dort belegen Barbara Schencke, Alexander Scharff und Konstanze Keller im Vergleich aller Antritte der Parteien die Plätze 3-5. Sehr gespannt ist die Nordhäuser LINKE ob die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und der Bürgermeister der Stadt Nordhausen, Matthias Jendricke, die Wahl annehmen und ihre hauptamtliche Wahlfuntion aufgeben, wie es die Thüringer Kommunalordnung im §22 fordere.

"Sollte das nicht so sein, ist das zwar gesetzlich zulässig, moralisch aber äußerst fragwürdig", meint Alexander Scharff, einer der Sprecher des linken Kreisverbandes gegenüber der nnz.
Autor: nnz

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