Die Wette gilt
Am Sonntag ist Kommunalwahl. Der Tag der Entscheidung naht. Welche Kandidaten machen das Rennen? Jetzt gibt es die erste Wette und natürlich hat der Wettgewinn etwas mit Nordhausen zu tun. Aber nun zur Wette…
nnz-Leser Stefan Nüßle (CDU) wettet mit 20 Nordhäuserinnen bzw. Nordhäusern, dass sowohl Oberbürgermeisterin Barbara Rinke als Bürgermeister Matthias Jendricke (beide SPD im Falle eines Wahlsieges ihr Mandat für den neuen Nordhäuser Stadtrat nicht annehmen werden.
Wer meint, dass beide ihr Mandat annehmen und ihr Amt als Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister dafür aufgeben werden, dem winkt als Wettgewinn ein Kasten Nordhäuser Bier oder eine 6er Kiste Nordhäuser Doppelkorn.
Teilnehmer an dieser Aktion melden sich bitte in der CDU-Geschäftsstelle, Tel. 691100. Dort werden die ersten 20 Anrufer als Wettkandidaten registriert. Die Einlösung der Wette erfolgt einen Tag nach Konstituierung des neuen Stadtrates, die voraussichtlich am 1. Juli 2009 stattfindet.
Autor: nnz
Kommentare
Rainer Rodekirchen
04.06.2009, 16:44 Uhr
"Wer wettet, der....."
Der Volksmund ergänzt den Satz aus der Überschrift eher harsch. Ich bin ein Wettfreund durch und durch und hätte die Auslobung gerne um eine Variante ergänzt, will aber hier nicht plagiieren. Denn sonst könnte ich hinzufügen: "Wetten, daß Frank Rostek (CDU), Bürgermeister von Bleicherode, Spitzenkandidat seiner Partei für die dortigen Stadtratswahlen, sein Mandat nicht annehmen wird usw., usw.
denk-mal
05.06.2009, 19:03 Uhr
eine unverschämtheit ?
"also ich bin sicherlich einer der wetten würde, aber bei solch einer wirklich wichtigen sache, sollte man doch auf wetten verzichten. denn wenn sich unsrere frau oberbürgemeisterin rinke und unser herr bürgermeister jendricke haben aufstellen lassen für den stadtrat, werden sie doch auch selbstverständlich das mandat annehmen. man sollte doch nicht annehmen, dass die beiden sozialdemokraten an einem ypsilantifieber erkrankt sein könnten. ich vertraue auf die ehrlichkeit dieser beiden sozialdemokraten und bin davon überzeugt, dass sie selbstverständlich auf ihren job als oberbürgermeisterin und bürgermeister verzichten werden.
der wahlkampf der sozialdemokraten ist bei all seinen aktionen von ausgesprochener fairness und großer aufrichtigkeit geprägt. solche plakate wo der DEMOKRATISCHE mitbewerber mit einem fön umsorgt wird oder die sicherlich keineswegs böses gemeinte fischwerbung betreffend eines anderen DEMOKRATISCHEN mitbewerbers, auch die showwerbung für falsche fuffziger gegenüber dem dritten DEMOKRATISCHEN mitbewerber sind keineswegs gleichzustellen mit dem plakat gegen rechts, wo erinnert wird an die schlimmste deutsche geschichte. es ist halt so gelaufen . . . aber bei all diesen aktionen bleibt kein fader beigeschmack."
dennoch mit aller deutlichkeit wetten um rücktritte oder antritte sollte man nicht.
Flawd
05.06.2009, 23:18 Uhr
Wette??
Da brauchen wir nicht zu Wetten..
Im eigentlichen Sinne ist dies Wahlbetrug. Denn, jeder Normal Sterbliche kennt den Wettausgang, dass diese Zwei Personen NIEMALS ihr Amt ablegen. Netter Wahlbetrug, leider aber (noch) Legal..
Goldelse
06.06.2009, 14:41 Uhr
Nette Idee
- doch Wette hin oder her, zu spät kommt diese "Information" für den Bürger und dessen Wahlentscheidung! Ich denke nicht, dass dieser Spass einen Wahlentscheid für die SPD rückgängig macht!
War es nicht bei der letzten Kommunalwahl schon so, dass SPD - OB und SPD - Bürgermeister die Wähler in gleicher Manier betrogen hatten?
Oder sollte sich das mündige Wahlvolk noch ein Wochenende für die dann( längst überfällige) Wahl eines/ einer neuen OB freihalten?
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