So, 11:11 Uhr
01.09.2002
Revanche missglückte
Nordhausen (nnz). Gestern Nachmittag empfingen die FSG Salza in der 2. Runde des Thüringen-Pokals die Elf aus Hinternah-Schönbrunn. Die Männer um Kapitän Enrico Weber wollten Revanche nehmen für die vor vierzehn Tagen erlittene Punktspielniederlage. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg hat das Spiel gesehen. Hier sein Bericht.
Von Beginn an spürten die etwa 120 Zuschauer das Bemühen der Salzaer das Spiel an sich zu reißen. Couragiert gingen sie zur Sache und brachten die Gäste mehrmals in arge Bedrängnis. Als in der vierten Minute Schütze im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, zeigte der Unparteiische aus Wiehe sofort auf den Elfmeterpunkt. Aber Alert konnte die Chance nicht nutzen, Torhüter Lipsus hielt in großartiger Manier. Durch den missglückten Strafstoß machte sich Nervosität unter den Salzaern breit. Die Abspielfehler häuften sich, oft waren sie am Strafraum des Gegners mit ihrem Latein am Ende. Anders die Mannschaft aus Hinternah. Geradlinig und mit Steilpässen sorgten sie immer wieder für Gefahr. Einer dieser schnellen Angriffe führte schließlich dann in der 14. Minute zum Führungstreffer. Torhüter Bukowski stand viel zu weit vor seinem Kasten, so dass Hoffman aus ca. 20 m keine Mühe hatte. Drei Minuten später hätte Languth die Führung ausbauen können, aber sein Kopfball ging an den Pfosten. Die Mannschaft von Trainer Silvio Böhm kämpfte und rackerte, erarbeitete sich auch gute Möglichkeiten, die aber zu überhastet vergeben wurden.
Nach der Pause verstärkten die Salzaer ihre Angriffsbemühungen und erzielten in der 49. Minute durch Nette den Ausgleich. In der Folgezeit kamen die Salzaer immer besser ins Spiel ohne jedoch aus dieser Überlegenheit Nutzen ziehen zu können. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern. Einer dieser Angriffe führte dann zur erneuten Führung. Languth, der beste Spieler auf dem Platz, zog aus 25 m ab und profitierte von einem groben Schnitzer von Bukowski. Zwar gab sich Salza nicht auf, kämpfte verbissen, aber Hinternah erwies sich an diesem Tag wiederum als starker Gegner. Salza scheiterte an den eigenen Unzulänglichkeiten. In der 71. Minute erhöhten die Gäste und stellten damit den 3:1-Sieg sicher. Am Wochenende empfängt die Böhm-Truppe Schwallungen zum Punktspiel. Es bedarf einer enorme Steigerung, vor allem bezüglich der Chancenverwertung und der Stabilität der Abwehr, um endlich die ersten Meisterschaftspunkte zu erkämpfen.
Wacker 90 Nordhausen muss am Nachmittag in Suhltal antreten. Die Gastgeber sind derzeit Tabellenführer der Bezirksliga Staffel 5. Für die Nordhäuser, die diesmal ohne den verletzten Mannschaftskapitän Jens Ludwig antreten müssen, gilt es, das angekratzte Selbstvertrauen durch einem Sieg zurück zu gewinnen. Das Ergebnis dieser Begegnung erfahren Sie natürlich am frühen Abend in Ihrer nnz.
Autor: rhVon Beginn an spürten die etwa 120 Zuschauer das Bemühen der Salzaer das Spiel an sich zu reißen. Couragiert gingen sie zur Sache und brachten die Gäste mehrmals in arge Bedrängnis. Als in der vierten Minute Schütze im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, zeigte der Unparteiische aus Wiehe sofort auf den Elfmeterpunkt. Aber Alert konnte die Chance nicht nutzen, Torhüter Lipsus hielt in großartiger Manier. Durch den missglückten Strafstoß machte sich Nervosität unter den Salzaern breit. Die Abspielfehler häuften sich, oft waren sie am Strafraum des Gegners mit ihrem Latein am Ende. Anders die Mannschaft aus Hinternah. Geradlinig und mit Steilpässen sorgten sie immer wieder für Gefahr. Einer dieser schnellen Angriffe führte schließlich dann in der 14. Minute zum Führungstreffer. Torhüter Bukowski stand viel zu weit vor seinem Kasten, so dass Hoffman aus ca. 20 m keine Mühe hatte. Drei Minuten später hätte Languth die Führung ausbauen können, aber sein Kopfball ging an den Pfosten. Die Mannschaft von Trainer Silvio Böhm kämpfte und rackerte, erarbeitete sich auch gute Möglichkeiten, die aber zu überhastet vergeben wurden.
Nach der Pause verstärkten die Salzaer ihre Angriffsbemühungen und erzielten in der 49. Minute durch Nette den Ausgleich. In der Folgezeit kamen die Salzaer immer besser ins Spiel ohne jedoch aus dieser Überlegenheit Nutzen ziehen zu können. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern. Einer dieser Angriffe führte dann zur erneuten Führung. Languth, der beste Spieler auf dem Platz, zog aus 25 m ab und profitierte von einem groben Schnitzer von Bukowski. Zwar gab sich Salza nicht auf, kämpfte verbissen, aber Hinternah erwies sich an diesem Tag wiederum als starker Gegner. Salza scheiterte an den eigenen Unzulänglichkeiten. In der 71. Minute erhöhten die Gäste und stellten damit den 3:1-Sieg sicher. Am Wochenende empfängt die Böhm-Truppe Schwallungen zum Punktspiel. Es bedarf einer enorme Steigerung, vor allem bezüglich der Chancenverwertung und der Stabilität der Abwehr, um endlich die ersten Meisterschaftspunkte zu erkämpfen.
Wacker 90 Nordhausen muss am Nachmittag in Suhltal antreten. Die Gastgeber sind derzeit Tabellenführer der Bezirksliga Staffel 5. Für die Nordhäuser, die diesmal ohne den verletzten Mannschaftskapitän Jens Ludwig antreten müssen, gilt es, das angekratzte Selbstvertrauen durch einem Sieg zurück zu gewinnen. Das Ergebnis dieser Begegnung erfahren Sie natürlich am frühen Abend in Ihrer nnz.


